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Erneuerung Kunstmuseum 2012
Zurzeit teilen sich Natur- und Kunstmuseum ein Gebäude. Aufgrund räumlicher Engpässe ist dieses Nebeneinander nicht mehr länger möglich. Das Naturmuseum zieht in einen Neubau um. Damit steht das von Johannes Kunkler errichtete Gebäude neu dem Kunstmuseum zur alleinigen Nutzung zur Verfügung. Administration, Kunstvermittlung sowie Spezialsammlungen können zudem in das benachbarte Kirchhoferhaus ausgelagert werden.
Wie kann die gegenüber heute nahezu verdoppelte Ausstellungsfläche optimal für den Kunstmuseumsbetrieb genutzt werden? Wie sollen die ursprünglich für das Naturmuseum gedachten Räume strukturell angepasst und in einen überzeugenden Museumsrundgang eingebunden werden? Wie ist mit den für die Spätmoderne typischen Anbauten umzugehen? Dies waren zentrale Fragen des Wettbewerbs.
Das neue Kunstmuseum soll sich durch seine spezifische Nähe zur Kunst auszeichnen: Konzepte bildender Künstlerinnen und Künstler sollen in die Neugestaltung des Museums einfliessen können. Ziel ist es, das Kunstmuseum mit einem integralen Gestaltungskonzept und einem erstrangigen Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm international in der Spitzengruppe der Häuser seiner Grösse zu positionieren und damit Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland anzuziehen.
Eine Architektur, welche die auch von zeitgenössischen Kunstschaffenden geschätzten einzigartigen Qualitäten der historischen Räume des Kunstmuseums respektiert und ebenbürtig in die vorzunehmenden Umbauten übersetzt, bildet den entsprechenden Rahmen dazu.
Das Preisgericht empfiehlt das Projekt "Rita, Sue and Bob too" von PARK Architekten AG, Zürich, zur Weiterbearbeitung und Ausführung.
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