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Herz Jesu-Kapelle

Capella nigra (dunkle Kapelle) wieder in hellem Glanz

Die Herz Jesu Kapelle liegt etwas verborgen hinter der Kathedrale und ist vom Kreuzgang aus erreichbar (Eingang Klosterhof 6b). Der Raum diente einst als Kapitelsaal und trug wegen der schlechten Belichtung früher auch den Namen „Capella nigra“ was dunkle Kapelle bedeutet. Der Deckenstuck ist aus der Hand des bekannten Vorarlberger Stuckateurs Mathias Gigl und dürfte um 1764/65 entstanden sein. Eine Erwähnung verdient auch der prächtige Barockaltar, einst Pfarraltar in der Stiftskirche, mit einem vorzüglichen Bronzerelief mit der Mannalese von Franz Anton Dirr (um 1770 ). 1957 wurde die Kapelle umfassend renoviert. Aus dieser Zeit stammt auch das Altarbild von Albert Schenker mit der Kreuzigung Jesu. Das Glöcklein, im hinteren Teil der Kapelle in die Wand eingelassen, erinnert an die Klosterzeit, indem es auch heute noch die Stunde fünf Minuten früher schlägt, damit sich die Mönche beim Chorgebet nicht verspäteten.

Rechtzeitig zum kommenden Gallus-Jubiläum wurden die Wände der Kapelle gewaschen, Schadstellen ausgebessert und die Stukkaturen dezent im Sinne des Barocks neu gefasst. Zudem wird die Beleuchtung verbessert. Im kommenden Jahr sollen dann auch noch die Bänke und der barocke Altar einer sorgfältigen Restaurierung unterzogen werden. Ein Besuch lohnt sich aber schon heute! (Februar 2012)

 

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