Grundzüge der räumlichen Entwicklung

Grundzüge der räumlichen Entwicklung

Jede Planung ist in die komplexe Entwicklung des sich wandelnden Lebensraumes eingebettet. Sie muss Bestehendes berücksichtigen und Vorstellungen über den anzustrebenden Zustand entwickeln. Basierend auf einer Situationsanalyse der Fachbereiche Siedlung, Landschaft und Verkehr bilden die «Grundzüge der räumlichen Entwicklung» die Grundlage des künftigen Richtplanes für die Stadt St.Gallen. Sie sind das «politische Fundament» - sie stellen die Leitideen und die Rahmenbedingungen für die inhaltlichen Aussagen im Richtplan dar. Sie sind Positionierungen des Stadtrates mit bestimmten, gezielt ausgewählten Schlüsselaussagen zur räumlichen Entwicklung der Stadt für die kommenden 25 Jahre.


Die «Grundzüge der räumlichen Entwicklung» sind in zwei Stufen aufgebaut:


In der ersten Stufe werden eine zielorientierte Positionierung von St.Gallen als Stadt im schweizerischen Städtenetz und darauf abgestimmte Zielvorstellungen mit bestimmten Schwerpunkten definiert. In der zweiten Stufe werden sodann Strategieaussagen zu den wichtigsten Themen der räumlichen Entwicklung formuliert, soweit

  • eine vorgängige Zielbestimmung oder Rahmenfestlegung nötig oder zweckmässig ist
  • ein Bezug zu den räumlichen Inhalten der Richtplanung besteht oder zu beachten ist
  • eine Relevanz für die nächsten 25 Jahre gegeben ist



Die Grundzüge sind Ausdrucksformen einer Zukunftssicht und dienen der Ausrichtung der eigenen Planungsarbeiten auf eine bestimmte Vision der künftigen Entwicklung der Stadt St.Gallen. Im Weiteren geben sie dem Stadtrat die Möglichkeit, seine Ideen zur wünschenswerten räumlichen Entwicklung zu ordnen, darzustellen und in der Bevölkerung diskutieren zu lassen.

Stadtplanungsamt
Raumentwicklung
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