Eingesetzte Mittel

auftauende Mittel

Auftaumittel verhindern die Bildung von Glatteis. Durch chemische Prozesse wird eine Absenkung des Gefrierpunkts des Wassers bewirkt. Das als "Salz" bezeichnete übliche Streusalz besteht zu über 95 % aus Steinsalz bzw. Kochsalz (NaCl). Jeweils im Frühjahr werden die Silos im Werkhof Waldau mit Salz von den Schweizer Rheinsalinen aufgefüllt.

Feuchtsalztechnik FS 30

Die Salz-Streumenge kann durch starkes Anfeuchten mit Sole (NaCl-Lösung) oder anderen Salzlösungen (z.B. Kalzium) deutlich gesenkt werden. Die von uns verwendeten Fahrzeuge sind deshalb mit getrennten Tanks ausgerüstet und Sole und Salz werden direkt beim Einlauf in den Streuteller gemischt. Angefeuchtetes Salz haftet besser auf reif- und eisglatter Fahrbahn als trockenes Salz, die Gefahr der Verwehung ist wesentlich geringer und es sind grössere Streubreiten möglich. Ein weiterer Grund für den Einsatz von Feuchtsalz ist der schneller einsetzende Auftauprozess und die länger anhaltende Tauwirkung.

abstumpfende Mittel

Auftaumittel dürfen im öffentlichen Winterdienst nur verwendet werden, wenn sich abstumpfende Mittel wie Splitt und Sand zur Bekämpfung von Glatteis und Schneeglätte nicht eignen und der Schnee vorher mechanisch geräumt wurde. Der Einsatz von Splitt ist keine "saubere" Alternative zum Streusalz. In der Ökobilanz schneidet er deutlich schlechter ab. Der im Winter verwendete Splitt wird mit Reinigungsmaschinen oder von Hand aufgewischt und anschliessend in der Deponie Tüfentobel entsorgt.

Tiefbauamt
Strasseninspektorat
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Telefon 071 224 69 20
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Montag bis Donnerstag

07.00 - 11.45

13.30 - 17.15


Freitag

07.00 - 11.45

13.30 - 16.45


Termine ausserhalb der Öffnungszeiten sind nach Verbeinbarung möglich.