Katalin Deér

Katalin Deér untersucht in ihren Werken die Schnittstelle zwischen dem dreidimensionalen Raum und der Fotografie. Das Ausgangsmaterial der Künstlerin sind selbst aufgenommene Fotografien von baulichen Gegebenheiten im städtischen Raum. Diese Fotografien werden in einem konzeptuell durchdachten und sorgfältig verfolgten Prozess zerschnitten, zusammengebaut, fotografiert, wieder zerschnitten und erneut zusammengefügt. Das Ergebnis dieser intensiven Auseinandersetzung sind komplexe Körper, die anschaulich die Grenze zwischen beiden Bereichen Architektur und Objekten ausloten und aufbrechen.