Teresa Peverelli

Im Sommer 2005 entdeckte Teresa Peverelli auf einem Flohmarkt in Ungarn alte Fotografien. Diese Bilder leben von der Restfarbigkeit, die beim Verblassen des fotografischen Materials entsteht. Diese Beobachtung animierte die Künstlerin, solche gefundene Fotografien mit ihrer speziellen Farbigkeit und Stimmung in gemalte Bilder umzusetzen. Im Arbeitsprozess stehen rein malerische Interessen und die Auseinandersetzung mit den Motiven in wechselnde Beziehung zueinander. Die Werke sind zyklisch angelegt und umkreisen die Themen Mensch, menschliche Beziehungen, Ort und Zeit. Sie überraschen durch interessante Motive und Bildausschnitte und durch einen überzeugenden Zusammenhang zwischen den verschiedenen Bildern des Zyklus.