Geschichte

Brühlbleiche - ein siedlungsgeschichtlicher Überblick

Das Areal, östlich des Museumsquartiers auf der Brühlbleiche gelegen, diente im ausgehenden Mittelalter der Leinwandbleiche. So auch der Name "Brühlbleiche".

 

Mit dem Aufkommen der Baumwollindustrie wurden die Bleichen zu Beginn des 19. Jahrhunderts grösstenteils zur Bebauung freigegeben. Zwischen 1874 und 1877 entstanden nördlich des Wettbewerbsareals hauptsächlich Arbeiterwohnhäuser des Aktienbauvereines und kleinere Gewerbebetriebe.  Im südlich gelegenen Steinachtal entstanden demgegenüber verschiedene öffentliche Einrichtungen.

 

Im Jahre 1856/57 entstand eine neue Kavalleriekaserne mit Stallungen für 125 Pferde und einem darüberliegenden Schlafsaal für die Trainmannschaft. Diese wurde bis anfangs des 20. Jahrhunderts genutzt und 1931 wurde das sich in schlechtem Zustand befindliche, stattliche Kasernengebäude abgebrochen.

 

Durch die Verlegung der Parkstrasse Richtung Westen wurde auf dem Areal der ehemaligen Kavalleriekaserne Platz für eine neue Turnhalle geschaffen. Das Gebäude ist durch den St.Galler Architekten Willi Schregenberger geplant und 1972 eingeweiht worden.

 

 

Lesen Sie mehr über die Entstehung des Athletik Zentrums im nachfolgenden pdf:

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