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Formationen für ausserordentliche Ereignisse
Die Erfahrung aus Einsätzen der RZSO zeigt, dass bei der Bewältigung überraschender ausserordentlicher Ereignisse der Alarmierung höchste Priorität einzuräumen ist. Einheiten, die ausschliesslich telefonisch alarmiert werden, können in städtischen Verhältnissen frühestens sechs Stunden nach Alarmierungsbeginn eingesetzt werden. Sie können damit höchstens als Ablösung dienen.
Eine rechtzeitig wirksame Verstärkung der vorhandenen Kräfte aus der Feuerwehr und der Polizei muss mittels Pagern alarmiert werden. Die Erfahrung bei Aufgeboten bei Bränden und Unwettern zeigt, dass Zivilschutzformationen ca. 20 bis 30 Minuten nach Alarmierungsbeginn einsatzbereit sind. Sie haben sich bereits mehrmals als effizientes Mittel zur Ereignisbewältigung bewährt.
Alle Eingeteilten dieser Pager-Formationen leisten jährlich mindestens während vier Monaten Pikettdienst rund um die Uhr.
Aufträge an Formationen mit Pager
| Pionierkompanie | 0, 5 h | 1 Zug zur Unterstützung von Feuerwehr, Polizei und Partnergemeinden |
| Betreuungskompanie Unterkunft | 1 h | Betreuung, Unterkunft und Verpflegung bis 100 Personen |
| 2 h | Betreuung, Unterkunft und Verpflegung bis 250 Personen | |
| Telematikzug | 1 h | Drahtverbindung KP Front – KP Rück erstellt |
| 2 h | Drahtverbindung im Schadenraum erstellt | |
| Lagezug | 1 h | Führungsunterstützung: Stäbe und Front |
| Medienarbeit (Information der Bevölkerung) | ||
| Transportzug | 0, 5 h | Fahrer für Transportaufgaben mit Fahrzeugen des Zivilschutzes bereit |
| 1 h | Getränke, Tee, Bouillon für 200 bis 500 Einsatzkräfte | |
| Verpflegungszug | 2 h | Zwischenverpflegung für 200 bis 500 Einsatzkräfte |
| 4 h | Warme Mahlzeit für 200 bis 500 Einsatzkräfte | |
| Polizeidienst-kompanie | 1 h | absperren, Verkehr regeln, Personen-, Eingangs- und Zutrittskontrollen, Suchaktionen |
Zivilschutz
Sömmerliwaldstrasse 7
9000 St.Gallen
Telefon 071 224 69 50
Fax 071 226 69 53
