Themen

Integration findet hauptsächlich in den Lebensräumen und Organisationen des Lebensalltags statt. Dazu gehören die Schulen, die Quartiere, die Verwaltungs- und Fachstellen, die Vereine und die Arbeitsplätze in unserer Stadt.  Die interkulturelle Ausrichtung unserer Institutionen und die integrative Stärkung des Gemeinwesens ist somit ein vordringliches Anliegen der städtischen Integrationsarbeit. Die städtische Integrationstelle setzt sich jährlich einen Themenschwerpunkt und zeigt Herausforderungen und Lösungsansätze für eine "integrations-fite" Gesellschaft auf.


Integration - neue Perspektiven für St.Gallen

Fachartikel Icon

Eine Standortbestimmung über zehn Jahre Integrationstätigkeit in der Stadt St.Gallen. Ausgangspunkt ist die Fragen:  Welche gesellschaftlichen Herausforderungen kommen auf die Schweizer Städte zu? Wohin wollen wir?  Wieviel Integration braucht es überhaupt? In welchen Lebensbereichen soll Integrationsarbeit verstärkt werden und wer hat dabei welche Rolle?
Der Fachartikel liefert die Grundlagen für ein neues Integrationsknzept in der Stadt St.Gallen. Er nimmt die Erfahrungen der letzen zehn Jahre Integrationsarbeit in der Stadt St.Gallen auf, stellt nationale und kantonale Zusammenhänge her und weist auf zukünftige gesellschafltiche Entwicklungen und  Herausforderungen hin.


Freiwilligenarbeit

Fachtagungsbericht

Freiwilligenarbeit ist nicht selbstverständlich

Freiwilligenarbeit ist wichtig, nützlich, sinnvollund kreativ, und sie fördert gleichzeitig den Zusammenhalt, die Integration und das Zusammenleben in unser Gesellschaft. Die Schweiz ist auch heute noch in vielen Belangen eine Milizgesellschaft, das heisst, ein beachtlicher Teil unserer Wohlfahrt hängt vom Bürgersinn und vom freiwilligen Engagement der Bevölkerung ab. Gleichzeitig sind wir einem starken Wandel unterworfen, ausgelöst durch gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Veränderungen. Bürgersinn und ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwesen sind heute nicht mehr selbstverständlich. Auf wen kann und soll unsere Gesellschaft in Zukunft bauen? Was kann der Staat zu einem funktionierenden Gemeinwesen mit einer ehrenamtlich engagierten Bevölkerung beitragen? Eine Zusammenfassung der Fachtagung vom 19. Juni 2010

Frühförderung

Fachartiekl Frühförderung

Wie kommt die Frühförderung zum Kind? – neue Ansätze in der Stadt St. Gallen

Die Frühförderung ist ein wichtiger Integrationsbeitrag für Familien mit sozialer Benachteiligung und Kinder mit Migrationshintergrund. Schon bei Kleinkindern werden die Wurzeln gelegt für späteren Erfolg oder Misserfolg in der Schule.  Die Frühförderung in Spielgruppen und Tagesstätten nimmt diese Erkenntnis auf und vermittelt wichtige Kompetenzen, wie etwa Sozialverhalten oder Sprachfähigkeit. Vor allem Kinder aus sozial benachteiligten Familien profitieren von einer systematischen Frühförderung. Doch gerade diese Familien sind schwer erreichbar. 
Die Fachtagung im Juni 2007 in St. Gallen widmete sich der Problematik und zeigte Lösungsansätze auf.

Migration und Alter

Bild Migration und Alter Fachartikel

Alt werden fern von der Heimat.

 

Auch Migranten und Migrantinnen werden älter und sie verbringen ihren Lebensabend zunehmend hier an ihrem Lebensort. 22% der einheimischen Bevölkerung sind im Pensionsalter. Dabei nimmt der Anteil der Pensionierten mit fremder Herkunft in den nächsten Jahren rapide zu. Was bedeutet diese demografische Entwicklung für unsere Zukunft? Sind unsere Altersorganisationen auf die neuen Pensionäre und Pensionärinnen vorbereitet? Kennen und nutzen die ausländischen Betagten die Angebote unserer Altersversorgung?  Im vorliegenden Schlussbericht der Fachtagung "Migration & Alter" zeigt zukünftige Herausfroderungen und Handlungsansätze

Quartierentwicklung

Fachbericth Quartierentwciklung

Die St.Galler Quartiere sind ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt

Die Integration findet in den Lebensräumen der Quartiere der Nachbarschaft statt. Wie kann die Bevölkerung aktiv an der Verbesserung ihres Lebensraums mitwirken? Wie können die Akteure in den Quartieren in ihrer integrativen Tätigkeit gestärkt werden? Die Quartiere in der Stadt sind alle unterschiedlich,  sie haben unterschiedliche Ressourcen und unterschiedliche Probleme? Mit welchen Konzepten kann die Quartierentwicklung und das Gemeinwesen nachhaltig gefördert werden? Welche Rolle hat dabei der Staat?

Binationale Familien

Fachartiekel Binationale Beziehungen

Heute ist jede dritte Ehe binational!

Das heisst, Mann und Frau sind von unterschiedlicher nationaler oder kultureller Herkunft. Die öffentliche Forumsveranstaltung vom 13. Juni 2009 ging der Frage nach, wohin dieser gesellschaftliche Wandel führt und wie der kulturelle Brückenschlag in diesen Familien und mit unserer Gesellschaft gelingen kann.

Die wachsende kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft ist zu einem grossen Teil "hausgemacht." durch unser eigenes Beziehugnsverhalten. Globalisierung und Mobilität schaffen nicht nur Zuwanderung, sondern führen auch zu kulturüberschreitenden Beziehungs- und Familienformen. Binationale Familien bereichern unser Leben und unser Beziehungsnetz und fügen sich meist unmerklich in die Gesellschaft ein. Die Integration in die Gesellschaft ist aber auch eine Herausforderung und oft von Vorurteilen und Hindernissen geprägt.