Wie funktionieren Kanalnetz und Kanalunterhalt in St.Gallen?

Steinachkanal

280 km Kanalisation, 13 Pumpwerke, 6 Regenbecken, 65 Hochwasserentlastungen: Mit einer sehr robusten und kontinuierlich gewarteten Infrastruktur sorgt Entsorgung St.Gallen für ausreichende Kapazität und beispielhafte Qualität in der Stadtentwässerung.

Bis ins 19. Jahrhundert gab es in der Stadt St.Gallen offene Gassenbäche. Sie wurden zur Ableitung des Regen- und Schmutzwassers benutzt und versorgten die Menschen mit Brauchwasser. 1905 wurde mit dem Bau der Kanalisation begonnen. Heute misst das öffentliche Kanalisationsnetz der Stadt St.Gallen rund 280 km, was ungefähr der Strecke von St.Gallen nach Genf entspricht.

 

Das Kanalnetz umfasst 13 Pumpwerke. Für die mechanische Vorreinigung des Mischwassers sorgen 6 Regenbecken. Die Entlastung von Meteorwasser erfolgt über rund 65 Hochwasserentlastungen.

 

Der Kanalunterhalt spült regelmässig das ganze Kanalisationsnetz und rückt aus, wenn grobe Verunreinigungen auftauchen oder akute Baumängel zu beheben sind.

  

Dank einer stetigen Überwachung der Kanäle kann die Stadt St.Gallen schnell und adäquat auf Gefahren reagieren. Grundlage für die Zustandsanalyse sind regelmässige Kanalfernsehaufnahmen. Jährlich werden im Kanalsystem rund 25 bis 30 km untersucht und die nötigen Sanierungen gemeinsam mit den diversen Partnern (z.B. Stadtwerke, Tiefbauamt, Swisscom) geplant.


Hochwasserentlastung

Sie führen nach starken Regenfällen die überschüssige Wassermenge stark verdünnt in Gewässer.



Regenbecken

Sie dienen dazu, die zur Reinigungsanlage fliessende Abwassermenge so zu steuern, dass die Kanalisation nicht überlastet wird.



Pumpwerke

Sie befördern das Abwasser überall dort in die Reinigungsanlage, wo kein natürliches Gefälle besteht.


Entsorgung St.Gallen
Vadianstrasse 6
9001 St.Gallen
Telefon 071 224 51 53
Fax 071 224 59 01

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag

08:30 bis 11:30 Uhr

13:30 bis 17:00 Uhr


Freitag

08:30 bis 11:30 Uhr

13:30 bis 16:30 Uhr