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Agenda 21 - Globale nachhaltige Entwickung

An der Internationalen UNO-Konferenz über Umwelt und Entwicklung von Rio de Janeiro beschlossen 1992 die Staaten der Welt - darunter auch die Schweiz - die sogenannte Agenda 21. Sie ist ein umfassendes Programm für das 21. Jahrhundert, mit dem die Nachhaltige Entwicklung weltweit umgesetzt werden soll. Neu an der Agenda 21 ist die ganzheitliche Denk- und Handlungsweise durch die gleichgewichtete Berücksichtigung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekte. Zehn Jahre nach Rio fand vom 28. August bis 4. September 2002 ein zweiter Erdgifpel, diesmal zum Thema "Nachhaltige Entwicklung" in Johannesburg statt.

Nachhaltige Entwicklung in der Schweiz

1997 hat der Bundesrat die Strategie "Nachhaltige Entwicklung in der Schweiz" verabschiedet. In der neuen Bundesverfassung hat sich die Eidgenossenschaft explizit zum Ziel gesetzt, die Nachhaltige Entwicklung zu fördern. Als Diskussiongrundlage für die Vorbereitung des Erdgipfels von 2002 hat der Bundesrat einen Standortbericht und eine Strategie Nachhaltige Entwicklung erarbeitet. Auf Bundesebene ist das Bundesamt für Raumentwicklung die Koordinationsplattform für die Politik der Nachhaltigen Entwicklung in der Schweiz

Lokale Agenda 21 - Massnahmen in der Gemeinde

Nachhaltige Entwicklung hat viele Gesichter. Jede Gemeinde muss zusammen mit der Bevölkerung ihre individuelle Lokale Agenda 21 mit den örtlichen Problemen, Lösungswegen und konkreten Massnahmen erarbeiten.

 

In der Schweiz sind inzwischen mehr als 220 Gemeinden aktiv. Sie präsentieren ihren Prozess auf der Website des Bundesamts für Raumentwicklung. Anlässlich der UN-Konferenz über Nachhaltige Entwicklung Rio+20 im Juni 2012 präsentiert ICLEI  Local Governments for Sustainability) die weltweit aktiven Gmeinden: ICLEI-Zähler

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