Die Bären sind los

    28. November 2017 14:27 Von Thomas Christen

    In der Garage des Kybunparks stelle ich meinen BMW-Patrouillenwagen ab und markiere mit Pylonen einen sicheren Bereich. Heute habe ich mal wieder mit unseren kleinen Bürgerinnen und Bürgern zu tun. Ich bin für einen Posten an der Stadiontour der Bärenbande des FC St.Gallen verantwortlich. Es werden über 200 Kinder erwartet. Da bin ich ja mal gespannt.

    Kinder auf Stadiontour

    Bärenbande auf Tour

    Dann höre ich sie. Sie lachen, plappern und eilen über die Treppe in die Garage. Mit dabei eine verantwortliche Person des FCSG sowie einige Mütter und Väter. Ich begrüsse die erste Gruppe von ungefähr fünfzehn Kindern. «Ich habe euch mein Polizeiauto mitgebracht.» Zuerst verkündige ich das Programm: Polizeiauto ansehen, Sirene anhören, ins Polizeiauto sitzen und dann zu den Gewahrsamsräumen gehen. Beim letzten Punkt beginnen einige Kinder nervös herumzutuscheln und fragen ein wenig ängstlich:  «Ist dort jemand drin?» Ich verneine, erkläre aber, dass ab und zu mal Fans dort rein müssen. Dies, wenn sie nicht wissen, wie sie sich zu benehmen haben.

    Ich begrüsse die Kinder

    Begrüssung der Kinder

    Überraschender Besuch

    Noch bevor wir richtig loslegen können, huscht plötzlich ein braunes, kuscheliges Etwas in die Garage. Ich brauche keine Sekunde zu überlegen und weiss, was es ist: Gallus, das Maskottchen des FCSG. Ich darf mit Gallus sogar für ein Foto posieren. Gallus und der Polizist – die Kinder freuen sich gleich doppelt. Er tätschelt einigen Kindern auf den Kopf. Gallus verhält sich ganz unauffällig und befolgt meine Anweisungen – wie auch die Kinder. Innerhalb der Absperrung stehen, nicht rennen! Im Auto keine Knöpfe drücken!

    Gallus und ich vor dem Polizeiauto

    Gallus und ich

    So warfen wir alle zusammen einen Blick in den Kofferraum des Polizeiautos. Der Inhalt? Ein grosser Pfefferspray, Pylonen, Blinklichter, Triopan-Faltsignale, Feuerlöscher und zwei schwere Schutzwesten. Als ich die Sirenen laufen lasse, halten sich nicht nur die Kinder, sondern auch Gallus die Ohren zu. Gleichzeitig erhellt der Balken auf dem Polizeiauto die Garage mit blauem Licht. Nach ein paar Sekunden schalte ich die Sirene wieder aus. «Galluuuuus!», schreien die Kinder und quieken. «Die Sirene ist aus, du musst dir die Ohren nicht mehr zuhalten.»

    Polizeiauto mit Blaulicht

    Vorführung von Sirene und Blaulicht

    Dann kommt Bewegung in die Runde und alle dürfen vorne oder hinten ins Polizeiauto sitzen. Gallus – sein Kopf ist zu gross für das Auto – wartet draussen. 

    In Gewahrsam 

    Weiter geht es mit dem letzten Programmpunkt. Wir steigen die Treppe hoch und nähern uns den Gewahrsamsräumen oder für Kinder: den Gefängniszellen. Die Kinder dürfen auf die Bank sitzen. Sie werden neugierig. «Und was kriegen denn die Gefangenen zu essen?» Ich winke ab. «Betroffene kriegen hier grundsätzlich nichts zu essen.» Die betroffenen Personen bleiben allerdings nur maximal vier Stunden dort.

    Gewahrsamsraum Kybunpark

    So sieht ein Gewahrsamsraum im Kybunpark aus

    Dann wird es spannend. Diejenigen, die das möchten, sperre ich für einige Sekunden ein. Ich schliesse die Tür und öffne das Guckloch. Die Kinder winken begeistert. Sie finden es zwar lustig im Gewahrsamsraum, aber das ist es normalerweise nicht. Denn diejenigen, die dort landen, haben ja auch etwas angestellt.

    Ich blicke durch das Guckloch zu den Kindern

    Durch das Guckloch schenke ich den Kindern ein Lächeln. Im Ernstfall gibt es natürlich nicht mehr viel zu Lachen.

    Es bleiben noch ein paar Minuten für Fragen, bevor die nächste Gruppe kommt. Ich zeige den Kindern zum Abschluss das Material, das ich am Gurt trage. Einen Schlagstock, einen Pfefferspray, Handschellen, eine Taschenlampe. Die Waffe ziehe ich natürlich nicht, obwohl die Kinder das unbedingt möchten. Das wäre viel zu gefährlich.

    Ich leuchte mit der Taschenlampe

    Meine Einsatzmittel ganz praktisch

    Das Thema Waffen interessiert die Kinder brennend und sie fragen mich darüber aus oder erzählen mir Geschichten, die sie irgendwo gehört haben. Wichtig ist mir auch, dass sie eines wissen: Spielzeugwaffen, die kaum zu unterscheiden sind von echten Waffen, sind nicht erlaubt und können gefährlich werden. Beispielsweise dann, wenn jemand meint, es sei eine echte Waffe und sich zu wehren versucht. Nach einer kurzen Fragerunde gehen die Kinder durch die Tür zum nächsten Posten. Ich mache mich in der Garage für die nächste Gruppe bereit.

    Die Füsse von Gallus und den Kindern

    Gallus und die Kinder haben bald Feierabend – ich auch

    Am Abend bin ich ganz schön geschafft. Es war spannend und hat mir Spass gemacht mit den Kindern. Ich räume alles wieder ins Polizeiauto und kontrolliere die Gewahrsamsräume – dass auch ja niemand aus Versehen dageblieben ist. Es ist ganz still und leer. Nicht einmal Gallus ist mehr hier. Auch er braucht jetzt sicher Erholung.

    Lernen durch Erleben

    10. November 2017 16:30 Von Thomas Christen

    Aus der ganzen Stadt kommen sie her. Rund 38 Klassen der 2. Oberstufe besuchen in Winkeln den Präventionsanlass «Lernen durch Erleben». Wir haben drei verschiedene Posten, die auf die Schülerinnen und Schüler warten.

    Schülerinnen und Schüler am Warten

    Die Schülerinnen und Schüler erwarten gespannt, was auf sie zukommt

    Beim Posten «Aufprallenergie und Schutzwirkung von Sicherheitsgurten erleben» wurde den Schülerinnen und Schülern Wissen über das Tragen von Sicherheitsgurten vermittelt. Nach dem Vortrag durften sie das Ganze konkret erleben: Im Gurtschlitten spürten sie, wie sich diese Aufprallenergie anfühlt.

    Ein Fahrlehrer zeigt den Jugendlichen beim Posten «Motorrad und Roller», wie lange der Bremsweg bei einem Motorrad und einem Auto ist und wann es «Peng!» macht. Es passiert nämlich schnell. Da reicht schon eine Sekunde Ablenkung bei 50 km/h und das Auto legt über 13 Meter zurück.

    Vollbremsung auf Motorrad

    Auf dem Motorrad darf der älteste Schüler spüren, wie sich eine Vollbremsung anfühlt

    Die Schülerinnen und Schüler werden ermutigt, lieber abzuwarten, als ungesehen in die Strasse zu laufen. Das soll natürlich das Verhalten der Lenkerinnen und Lenker keineswegs rechtfertigen. Aber schlussendlich stellt sich doch einfach die Frage, was es einem bringt, im Recht zu sein, wenn man überfahren wird? Alles Geld der Welt bringt einem dann die gesunden Beine nicht mehr zurück. Das jetzt mal ein drastisches Beispiel vom Fahrlehrer.

    Vortrag von Fahrlehrer

    Auch Lachen darf nicht fehlen: Den Schülern gefällt die humorvolle Art des Fahrlehrers

    Ich bin zu dieser Zeit aber im Schulzimmer und höre nur das Quietschen der Reifen, wenn der Fahrlehrer mit einem mit Schülern gefüllten Auto eine Vollbremsung macht. Bevor mein Vortrag beginnt, blicke ich aus dem Fenster. Den Schülerinnen und Schülern scheint die Übung im Auto Spass zu machen.

    Ich am Einrichten der Präsentation

    Ich mache mich bereit – bald schon trudeln die Schülerinnen und Schüler für meinen Vortrag ein

    Ich darf das Thema «Suchtmittel im Strassenverkehr» vermitteln. Ich möchte meinen Vortrag nicht einfach nur herunterleiern, sondern unbedingt auch Persönliches reinbringen. Mein Ziel ist erreicht, wenn die Jugendlichen ab jetzt in der Lage sind, die Stimme zu erheben, wenn jemand sie betrunken nach Hause fahren möchte. Und seien es die eigenen Eltern. Was mir am meisten am Herzen liegt, ist, dass die Jugendlichen ihre Getränke im Ausgang nicht unbeobachtet lassen. Das habe ich auch klar kommuniziert und die Botschaft mit einem lebensechten Beispiel unterstrichen. Ich möchte den Jugendlichen ersparen, was andere erlebt haben.

    Ich am referieren

    Meine wichtigsten Punkte sollen wirklich ankommen

    Ich möchte, dass den Jugendlichen klar wird, was die Folgen von Drogenkonsum sind. Wir betrachten die verschiedenen Drogen – auch die legalen. Dazu verwende ich als Beispiel einen Verkehrsunfall, bei dem Alkohol im Spiel war.

    Ich am referieren

    Alkohol: Die Jugendlichen sollen wissen, was die Folgen sein können

    Ich halte solche Vorträge gern. Letztes Jahr war ich auch schon dabei. Es erfüllt mich, Jugendlichen etwas Gutes auf den Weg mitzugeben und sie zu prägen. Spannend sind jeweils auch die Fragen, die sie mir am Schluss stellen.

    Schülerin streckt auf

    Die Schülerinnen und Schüler stellen spannende Fragen

    Nicht alle betreffen die Thematik Alkohol und Drogen, aber ich informiere gerne über meine polizeiliche Tätigkeit. Eine junge Dame fragt mich, ob ich schon einmal schiessen musste. Ich musste meine Waffe bereits ziehen, aber ich bin froh, dass ich noch nie schiessen musste. Und hoffe, das bleibt auch so.

    Sicher aus der Shopping Arena

    20. September 2017 16:02 Von Thomas Christen

    Dienstagmorgen. Es ist 9:17 Uhr. Ich befinde mich in der Shopping Arena. Über die Sprechanlage ertönt der Notruf «Achtung, Achtung». Dreimal wird ausgerufen, dass das Gebäude über die Notausgänge zu verlassen ist. Wegen einer schwerwiegenden technischen Störung. Es dauert einen kleinen Moment, bis die einzelnen Personen die Aufforderung begreifen.

    Besucher verlassen die Shopping Arena

    Besucher der Shopping Arena verlassen langsam das Gebäude

    Dann bewegen sich langsam immer mehr Menschen Richtung Ausgang. Hier bewähren sich die verschiedenen Notausgänge und die üblichen, leuchtend-grünen Anzeigen.

    Ich am Informationsschalter

    Ich beziehe Stellung am Informationsschalter

    Ich begebe mich zu meinem Posten am Informationsschalter. Mein Job ist es, die Abläufe zu überwachen und dem Sicherheitsverantwortlichen anschliessend ein Feedback zu geben. Natürlich unterstütze ich auch Personen, die nervös sind und zeige ihnen den kürzesten Weg hinaus. Mein Kollege befindet sich bereits beim Sammelplatz und überwacht die dortigen Abläufe. 

    In jedem Geschäft schliesst eine Person ab, nachdem alle den Laden verlassen haben. Zusätzlich gibt es pro Geschäft einen Räumungshelfer mit Weste.

    Sicherheitsverantwortlicher instruiert Räumungshelfer

    Der «Chef Evakuation» instruiert die Räumungshelfer

    Ich mache einen letzten Kontrollgang im Gebäude und verlasse dann auch die Shopping Arena. Normalerweise ist das Einkaufszentrum um diese Uhrzeit von Gesprächen, Düften und dem Tippen der Kassen erfüllt. Jetzt ist es ganz ruhig und ich erinnere mich an diese Filme, in denen die Protagonisten aus Versehen am Abend im Einkaufszentrum eingeschlossen werden.

    Kontrollgang Shopping Arena

    Kontrollgang in der leeren Shopping Arena

    Was ist passiert? 

    Der «Chef Evakuation» und der «Chef Sammelplatz» haben sich mit den herausströmenden Menschen am Sammelplatz zusammengefunden. Dort melden sich die Räumungshelfer – es wird gewartet, bis sie vollzählig sind. Die Menschenmenge ist nicht sehr gross. Zu Stosszeiten sähe das ganz anders aus. Die Stimmung scheint entspannt zu sein; es weiss aber niemand genau, was los ist. «Bestimmt ein Fehlalarm», scheinen sich manche zu denken.

    Evakuierte Personen am Sammelplatz

    Die evakuierten Personen warten am Sammelplatz

    Dann können endlich alle wieder aufatmen. Der «Chef Evakuation» gibt per Megafon bekannt, dass es sich um eine angeordnete Evakuationsübung handelt. Die Shopping Arena wird eine knappe Viertelstunde nach Start der Übung wieder geöffnet.

    Sicherheitsverantwortlicher gibt Entwarnung

    Der «Chef Evakuation» gibt Entwarnung

    Zur Aufmunterung der unfreiwillig Beteiligten gibt’s gleich noch einen Getränkegutschein, den sie in der Shopping Arena einlösen dürfen.

    Getränksgutschein für unfreiwillig Beteiligte

    Aufmunterung für die unfreiwillig Beteiligten

    Ich wurde natürlich im Voraus über die Evakuationsübung informiert. In einer anschliessenden Besprechung mit dem Sicherheitsverantwortlichen haben wir etwaige Schwachpunkte der Evakuation besprochen. Sehr froh war ich darüber, hauptsächlich Lob aussprechen zu können. Die einzelnen Schritte der Evakuation wurden schnell und korrekt ausgeführt. 

    Als ich nach der Evakuationsübung ins Polizeiauto steige, hoffe ich, dass es nie zu einem solchen Ernstfall kommt. Daher ist es beruhigend zu wissen, dass wir auf den Ernstfall vorbereitet sind.

    Von klein auf sicher über die Strasse

    12. September 2017 09:59 Von Thomas Christen

    Ich bin ein bisschen aufgeregt. Schliesslich ist es mein erstes Mal als Quartierpolizist im «Chindsgi». Eine der schönen Seiten an meinem Beruf, wenn ich aktiv etwas dazu beitragen kann, Verkehrsunfälle zu verhindern. Mit Sack und Pack verlasse ich mein Polizeiauto. Ganz schön viel, was ich da alles mitschleppe: den schönen Polizei-Bobbycar, den Zebrastreifenteppich, Mitbringsel für die Kinder und Bilder, die ich beim Erklären zeige.

    Polizei-Bobbycar im Kindergartenzimmer

    Der Polizei-Bobbycar kommt bei den Kindern immer gut an

    Vor dem Kindergarten werde ich von aufgeregten Kindern begrüsst: «Hallo, Herr Polizist!» Ich gehe an ihnen vorbei ins Zimmer und bereite mich auf die Stunde vor. Dann kommen sie, einer nach dem anderen. Zuerst erkläre ich ihnen die wichtigsten Dinge. «Luäge, lose, laufe» kennen die meisten. Ich bin froh, dass es im Kindergarten auch Schmetterlinge hat – die «Grossen». Sie sind Vorbilder für die jüngeren Raupen und können ihnen auf der Strasse helfen. 

    Kindergartenkinder ganz konzentriert

    Die Kindergartenkinder ganz konzentriert

    Ich zücke meine Bilder und frage die Kinder, was sie darauf sehen. An die fünf Hände schiessen in die Höhe. Nachdem wir alle Bilder angeschaut haben, zeige ich auf dem Zebrastreifenteppich, wie man korrekt über die Strasse geht. Die Kinder dürfen es nachmachen. Sie sind richtig gut darin.

    Ich zeige den Kindern ein Bild

    Die Kinder machen eifrig mit

    Na los, auf geht’s! Als wir die Theorie angeschaut haben, wagen wir uns auf die Strasse. Beim Anziehen der Schuhe müssen wir noch aufpassen, dass die Kinder keine «Bananenfüsse» kriegen – die Schuhe also nicht verkehrt anziehen. Die Jacke wird auch angezogen, denn draussen ist es schon ein bisschen frisch. Nicht fehlen darf natürlich der obligate Kindergartenstreifen. Die Kinder in Zweierreihen, immer ein Schmetterling mit einer Raupe, machen wir uns auf den Weg. Einmal kurz um die Ecke und schon sehen wir den Zebrastreifen.

    Vom Kindergartenzimmer auf die Strasse 

    Ich zeige den Kindern erst einmal alles vor. Sie sind konzentriert und ruhig. An den Rand des Trottoirs stehen, auf beide Seiten schauen, gut hinhören und loslaufen, wenn kein Fahrzeug in der Nähe sicht- oder hörbar ist. Während ich die Strasse überquere, blicke ich noch einmal auf beide Seiten.

    Die Kinder und ich blicken nach rechts

    Die Kinder und ich blicken nach rechts, um zu schauen, ob ein Fahrzeug kommt

    Nach mir sind die Kinder dran. Zuerst dürfen sie zu zweit. Einigen fällt es schwer, nicht nur das Sprüchli «Luäge, lose, laufe» aufzusagen, sondern es auch wirklich umzusetzen. Dann knie ich neben sie hin und helfe ihnen. Natürlich ist es wichtig, dass ich und die Kindergartenlehrperson gut mitschauen.

    Ich zeige den Kindern, wie man über die Strasse geht

    Der Schmetterling zeigt der Raupe, wie man korrekt über die Strasse geht

    Plötzlich erlebe ich etwas Ungewöhnliches. Als ich an der Strasse stehe und den Kindern zeigen möchte, wie sie ganz allein die Strasse überqueren können, nähert sich ein Auto. Statt zu bremsen versucht der Autofahrer verbotenerweise weiterzufahren. Dieses Verhalten kann ich nicht tolerieren und ich stoppe den Wagen. Der Autofahrer ist mit mir nicht einig, weswegen ich ihn kurz zur Seite nehme. Nach einem kurzen Gespräch ist alles geklärt und ich bin froh, zu den Kindern zurückkehren zu können. Gut aber, dass sie gerade gesehen haben: Es läuft im Leben nicht immer so, wie man es erwartet. Man muss sich ganz sicher sein, ob ein Fahrzeug anhält oder nicht.

    Eine Verschnaufpause gibt es nicht, wir machen gleich weiter. Mutig stellen sich die Raupen der Herausforderung. Auch ohne Schmetterling geht es. Und ich muss jetzt auch nicht mehr eingreifen, denn es gibt sie auch: Die anständigen Autofahrerinnen und Autofahrer, die anhalten, wenn eine Person die Strasse überqueren möchte. Deswegen gibt es gleich noch ein Daumenhoch für einen Autofahrer.

    Ein Daumenhoch von mir an den Autofahrer

    Super, wenn die Verkehrsbeteiligten auch mitmachen – da gibt’s gleich ein Daumenhoch von mir

    So, meine Arbeit hier ist vorerst getan. Zum Abschluss taucht die Sirene unseres kleinen Polizei-Bobbycars das Kindergartenzimmer in blaues Licht und ich verabschiede mich klatschend von den Kindern. «Bis zum nächsten Mal!», sage ich. Denn im Frühling komme ich wieder und dann machen wir uns auf zu einer stärker befahrenen Strasse. Ich bin sicher, die Kinder werden das super meistern.

    Turbulenter Nachmittag in der Shopping Arena

    14. Juli 2017 13:06 Von Thomas Christen

    Am Mittwochnachmittag, 12. Juli 2017, standen mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Shopping Arena und ich unter Strom – ein 4-jähriger Junge wurde vermisst. Kaum hatten wir den Jungen gefunden, wurde bereits eine weitere Person vermisst. Ein zweieinhalbjähriges Mädchen hatte ihre Mutter verloren. Nachdem auch ihre Mutter gefunden wurde, ging für mich ein ereignisreicher Nachmittag zu Ende.

    Ich tausche mich mit der Dame am Informationsschalter in der Shopping Arena aus

    Ich tausche mich mit der Dame am Informationsschalter in der Shopping Arena aus

    4-jähriger Junge ausgebüxt

    Fast täglich befinde ich mich in meinem Quartier Winkeln. Am Mittwochnachmittag, als ich im Kybunpark in meinem Büro Schreibarbeiten erledigte, erhielt ich einen Anruf von der Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen. Sie wiesen mich an, sofort zum Informationsschalter in der Shopping Arena zu gelangen. Dort traf ich auf ein verunsichertes Elternpaar. Ihr 4-jähriger Sohn wurde vermisst.  Sie erzählten mir, dass sie während eines Rundgangs durch das IKEA-Möbelhaus mit ihrem Sohn ein Spiel machten. Die Eltern sollten links an einem Stand vorbeilaufen und der Sohn rechts. Dabei sollte der Stand möglichst schnell umrundet werden. Doch der Junge tauchte nie am anderen Ende auf. Verzweifelt auf der Suche nach ihrem Sohn, informierten die Eltern die Sicherheitsverantwortliche des Möbelhauses. Diese wiederum rief bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen an, welche mich benachrichtigte. Nachdem mir die Eltern ihre Geschichte erläutert hatten, versammelte ich alle involvierten Stellen beim Informationsschalter der Shopping Arena. Das Sicherheitsteam der IKEA, die Hauswarte der Shopping Arena sowie die Eltern entsandte ich in bestimmte Bereiche der Shopping Arena. Sie alle sollten dort nach dem Jungen suchen.

    Am Abend bin ich froh, dass beide Kinder wohlbehalten zurück bei ihren Eltern sind

    Am Abend bin ich froh, dass beide Kinder wohlbehalten zurück bei ihren Eltern sind

    Mit dem Bus auf dem Nachhauseweg

    Doch nach längerer Zeit war noch immer keine Spur von ihm. Um das weitere Vorgehen zu planen, brauchte ich mehr Informationen über den Jungen und dessen Verhalten. In Gesprächen erwähnte der Vater, dass er Buschauffeur sei und sein Sohn sich sehr für Busse und das Busfahren interessiere. Wir gingen nun davon aus, dass sich der Junge selbständig in einem Bus auf den Nachhauseweg gemacht haben könnte. Anhand dieser Informationen bat ich die bereits entsandte motorisierte Patrouille beim Zuhause der Familie vorbeizufahren. Da der Junge dort nicht anzutreffen war, informierten wir die Einsatzzentrale, damit diese die Meldung des vermissten Jungen an alle VBSG-Chauffeure weiterleiten konnten. Tatsächlich entdeckte ein Chauffeur den 4-Jährigen in seinem Bus. Bei der Haltestelle Theater wurde der Junge unserer Patrouille übergeben. Diese brachte ihn sicher zu den Eltern nachhause. Der Fall war für mich erfolgreich abgeschlossen.

    Mädchen sucht ihre Mutter

    Doch als ich am Informationsschalter stand, um den Beteiligten der Shopping Arena sowie IKEA die positive Nachricht zu überbringen, zupfte es an meinem Hosenbein. Mit Tränen in den Augen schaute mich ein zweieinhalbjähriges Mädchen an. Im Gespräch wiederholte sie nur immer wieder „Mami, Mami…“. Erst nachdem ich ihr Vertrauen gewonnen hatte, nannte sie mir ihren Namen.
    Ich bat die Dame am Informationsschalter die Mutter des Mädchens auszurufen. Hier gab es jedoch ein Hindernis. Den namentlichen Aufruf musste ich zuerst verfügen, da die Rezeptionistin nicht Leute willkürlich ausrufen darf. Nachdem der Ausruf getätigt war, tauchte wenige Minuten später die Mutter der Kleinen auf. Als auch das Mädchen wieder bei ihrer Mutter war, endete für mich ein turbulenter Nachmittag. Froh über den glücklichen Verlauf beider Vorfälle, machte ich mich wieder an die Schreibarbeit in meinem Büro.

    OpenAir St.Gallen – ein vielfältiger Einsatz für die Stadtpolizei St.Gallen

    29. Juni 2017 12:54 Von Kurt Würth

    Vom 29. Juni bis 2. Juli 2017 fand das 41. OpenAir St.Gallen statt. Täglich pilgerten knapp 30‘000 Besucherinnen und Besucher ins Sittertobel, um die spezielle Atmosphäre zu geniessen. Auch die Stadtpolizei St.Gallen war vor Ort und unterstützte den Veranstalter.

    Der Warteraum des OpenAirs St.Gallen nach der Einlasskontrolle

    Der Warteraum des OpenAirs St.Gallen nach der Einlasskontrolle

    Vorübergehend neuer Quartierpolizist

    Aktuell ist Thomas Christen im Urlaub. Deshalb übernahm ich, Kurt Würth, Quartierpolizist von Bruggen, Tschudiwies-Centrum und Oberstrasse seine Aufgaben während des Festivals. Obwohl von Freitag bis Sonntag viele Gäste mit den Direktbussen über die Rechenwaldstrasse durch mein eigentliches Quartier Bruggen anreisten, liegt das OpenAir Gelände im Zuständigkeitsbereich des Quartierpolizisten von Winkeln.
    Deshalb traf Thomas Christen vorab alle Vorbereitungen für den Einsatz der Stadtpolizei St.Gallen im Quartier Winkeln. Verschiedene Einsatzteams und deren Posten sowie Administratives für den Bereich Verkehrslenkung wurde durch ihn organisiert. Meine Aufgabe war die Umsetzung seiner Pläne.

    Ich erläutere den Mitarbeitern des Polizeidienstes ihre Aufgaben

    Ich erläutere den Mitarbeitern des Polizeidienstes ihre Aufgaben

    Vielfältiger Einsatz der Stadtpolizei St.Gallen am OpenAir

    Am OpenAir St.Gallen standen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtpolizei St.Gallen im Bereich Sicherheit und Verkehrssicherheit im Einsatz. Schwerpunkte wurden bei der Eingangskontrolle sowie bei der Verkehrslenkung gelegt. An den Eingangskontrollen zeigte die Stadtpolizei St.Gallen verstärkt Präsenz. Innerhalb des Geländes sollten uns die Festivalgäste bei friedlicher Stimmung möglichst wenig wahrnehmen.

    Logistisches Meisterstück

    Bei täglich rund 30‘000 Gästen im Sittertobel war auch das Verkehrsaufkommen im Quartier Winkeln entsprechend hoch. Bereits am Mittwoch reisten die ersten Gäste an. Sie überbrückten die Zeit vor dem offiziellen Geländeeinlass im Warteraum beim Eingang West auf dem Billenberg. Am Donnerstag kamen weitere Nachtschwärmer zum Eingang West. Eine der grössten Herausforderungen war, dass alle ankommenden Besucherinnen und Besucher flüssig zum Eingangsgelände gelangen sollten. Hierbei koordinierten wir mit Hilfe der Polizeidienst-Kompanie des Zivilschutzes die ankommenden Extrabusse sowie alle Gäste, die ihr Gepäck von Autos ausluden. In der Altenwegenstrasse mussten wir diese Situation wachsam beobachten, da in der Nähe der Arbeitsverkehr, der umliegenden Firmen, weiterhin stattfand.
    Die Zufahrt zum Breitfeld Parkplatz über die Hafnersbergstrasse wurde in diesem Jahr gesperrt. Die Autofahrer wurden durch uns über die Zürcher Strasse zum Parkplatz geleitet. Die Anordnung auf dem Parkplatz Breitfeld übernahmen die Verkehrskadetten.

    Besprechung mit einem Mitarbeiter des Polizeidienstes, welcher in der Hafnersbergstrasse stationiert war

    Besprechung mit einem Mitarbeiter des Polizeidienstes, welcher in der Hafnersbergstrasse stationiert war

    Eine Sicherheitsassistentin der Stadtpolizei St.Gallen erklärt den Weg zum Parkplatz Breitfeld

    Eine Sicherheitsassistentin der Stadtpolizei St.Gallen erklärt den Weg zum Parkplatz Breitfeld

    Sicherheit im und rund ums OpenAir Gelände

    Zu Beginn der Festivalsaison berichteten viele Medien über die Sicherheitsvorkehrungen an öffentlichen Grossveranstaltungen. Auch das OpenAir St.Gallen und die Stadtpolizei St.Gallen setzten sich mit dieser Thematik auseinander. Beispielsweise zeigte die Stadtpolizei St.Gallen an den Eingangskontrollen verstärkt Präsenz. Dabei unterstützten sie sowie das Grenzwachkorps mit einem Gepäckscanner den Veranstalter bei der Einlasskontrolle.

    Die Stadtpolizei St.Gallen und das Grenzwachkorps unterstützt den Veranstalter bei der Eingangskontrolle

    Die Stadtpolizei St.Gallen und das Grenzwachkorps unterstützten den Veranstalter bei der Eingangskontrolle

    Mehr als nur Eingangskontrollen und Verkehrslenkung

    Polizistinnen und Polizisten waren während der Festivaltage auch zivil auf dem Gelände unterwegs. Sie führten Personenkontrollen durch und unterstützten den privaten Sicherheitsdienst. Während des Festivals beantwortete die Stadtpolizei St.Gallen mehrere Medienanfragen rund ums Thema Sicherheit und die polizeiliche Arbeit. Die Stadtpolizei St.Gallen blickt auf ein ruhiges und friedliches OpenAir zurück. Es gab keine grossen Zwischenfälle, alle Einsätze verliefen gut.

    Phillipp Sennhauser, Leiter Sicherheit, gibt ein Interview vor Ort

    Phillipp Sennhauser, Leiter Sicherheit, gibt ein Interview vor Ort

    Volks-Rock-’n’-Roller zu Gast in Winkeln

    19. Juni 2017 17:09 Von Thomas Christen

    Am Freitagabend, 16. Juni 2017, prägten nicht die Farben Grün und Weiss die Umgebung des Kybunparks. Vielmehr lud das Stadion zu einem bunten Volksfest ein. Rund 27‘000 Besucher strömten in Lederhosen und Dirndl zum Andreas Gabalier Konzert.

    Andreas Gabalier bei seinem Konzert im Kybunpark

    Andreas Gabalier bei seinem Konzert im Kybunpark

    Die Stadtpolizei St.Gallen und ich als Quartierpolizist unterstützten den Veranstalter bei diesem Grossanlass. Bereits einige Tage vor dem Event begannen für mich die Vorbereitungen. Beispielsweise mussten kurzfristig für die Transportlastwagen des Bühnenmaterials Abstellplätze organisiert werden. In Absprache mit mehreren Verantwortlichen wurden Einsätze und Positionen der Polizistinnen und Polizisten geplant. Auch stellte ich für die mitarbeitenden Polizistinnen und Polizisten Informationsblätter mit Angaben zu den Einsatzposten sowie Abfahrtsorte der Extrabusse zusammen. 

    Volksfest mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen

    Während mehreren Befehlsrapporten wurden am Freitagnachmittag die einzelnen Patrouillen mit allen Informationen ausgestattet. Der Einsatz unterschied sich von den gewohnten Fussballmatcheinsätzen im Kybunpark. Deshalb war es mir ein Anliegen, dass die Polizistinnen und Polizisten den Einsatz auch genossen. Falls Besucher ein Foto mit Ihnen wünschten, so durften sie diesen Wunsch nach eigenem Ermessen erfüllen. Dennoch sollten sie wachsam ihrer Arbeit nachgehen. Die Besucher sollten sich an der Veranstaltung sicher und wohl fühlen.
    Die Stadtpolizei St.Gallen unterstützte die Securitas, um die Sicherheit im und rund ums Stadion zu gewährleisten. An allen drei Eingängen wurde Präsenz gezeigt. Es wurden gut sichtbar Polizeifahrzeuge und Patrouillen vor der Ticketkontrolle positioniert. Die aufmerksamen Polizistinnen und Polizisten führten nach ihrem Ermessen vermehrt Personenkontrollen durch.

    Ich teile meinen Kolleginnen und Kollegen ihre Aufträge und den zeitlichen Ablauf ihres Einsatzes mit

    Ich teile meinen Kolleginnen und Kollegen ihre Aufträge und den zeitlichen Ablauf ihres Einsatzes mit

    Verkehrslenkung durch die Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei St.Gallen begleitete zusammen mit der Verkehrsüberwachung Schweiz (VüCH) sowie dem Polizeidienst die Verkehrslenkung rund ums Stadion. Eine Schwierigkeit war, dass die Anreise der Besucher in den Feierabendverkehr fiel. Doch alles in allem konnte der Verkehr flüssig gelenkt werden.

    Die Besucher, welche mit den Extrabussen ankommen, werden durch den Polizeidienst und mich zum Eingang West gelenkt

    Die Besucher, welche mit den Extrabussen ankommen, werden durch den Polizeidienst und mich zum Eingang West gelenkt

    Ich begutachte das hohe Verkehrsaufkommen bei der Autobahnausfahrt Winkeln, um dem Gesamteinsatzleiter direkt Bericht zu erstatten

    Ich begutachte das hohe Verkehrsaufkommen bei der Autobahnausfahrt Winkeln, um dem Gesamteinsatzleiter direkt Bericht zu erstatten

    Meine Tätigkeit am Anlass bestand hauptsächlich in der Unterstützung des Gesamteinsatzleiters. Ich war auf der Strasse unterwegs und stand mit ihm im ständigen Austausch. Überall, wo Not am Mann war, versuchte ich auszuhelfen. Somit wurden viele Kleinigkeiten durch mich erledigt. Beispielsweise war ich für die Organisation der Verpflegung der Polizistinnen und Polizisten im Einsatz zuständig.

    Als alle Besucher kurz vor Konzertbeginn im Stadion waren, beruhigte sich die Verkehrssituation. Einige meiner Kolleginnen und Kollegen, welche die Verkehrslenkung betreuten, konnten während ihrer Verpflegungspause das Konzert von Andreas Gabalier live mitverfolgen. Auch ich erhielt die Chance während einigen Minuten ein paar Takte mitzuhören.

    Einige meiner Kollegen hören sich das Konzert von Andreas Gabalier während ihrer Verpflegungspause an

    Einige meiner Kollegen hören sich das Konzert von Andreas Gabalier während ihrer Verpflegungspause an

    Gute Stimmung bis zum Schluss

    Während des Konzertes war die Stimmung gut. Die Besucherinnen und Besucher genossen das Konzert und das Stadion wurde trotz kurzem Stromausfall mit chorischen Gesängen zu Hulapalu erfüllt. Nach Konzertende war die Verkehrslenkung eine der grössten Herausforderungen, da die rund 27‘000 Gäste möglichst schnell das Areal verlassen wollten. Die Stadtpolizei St.Gallen wies die Extrabusse an ihre Haltestellen ein. Andere Fahrzeuglenker wurden gebeten die Busspuren nicht für Abholungszwecke zu benutzen, so dass ein schneller Abfluss der Besucher gewährleistet werden konnte.

    Ich beim Einweisen eines Extrabusses

    Ich beim Einweisen eines Extrabusses

    Rückblickend war der Anlass sehr friedlich. Die Stadtpolizei St.Gallen musste nur ein paar Mal eingreifen, um kleinere Auseinandersetzungen zu schlichten. Insgesamt genoss das Publikum einen schönen und ausgelassenen Sommerabend im Kybunpark in Winkeln.

    Die Stadtpolizei – tatkräftige Helfer am CSIO

    6. Juni 2017 11:39 Von Thomas Christen

    Vom Mittwochnachmittag, 31. Mai 2017, bis Sonntag, 4. Juni 2017, fand im Gründenmoos der CSIO – Concours de Saut International Officiel – statt. Die Stadtpolizei St.Gallen und damit auch ich als Quartierpolizist unterstützten den Veranstalter tatkräftig.

    Thomas Christen (Mitte) mit zwei weiteren Polizisten auf Patrouille auf dem CSIO Gelände.

    Thomas Christen (Mitte) mit zwei weiteren Polizisten auf Patrouille auf dem CSIO Gelände.

    Die Stadtpolizei St.Gallen kümmerte sich hauptsächlich um die Verkehrssicherheit rund um das Gelände sowie die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher. Einerseits wurde das Parking durch überwacht und andererseits die Verkehrslenkung im und rund um das Gelände koordiniert. Damit die Verkehrssicherheit gewährleistet werden konnte, waren auf dem ganzen Gelände mehrere Posten verteilt. Für diese Aufgaben war zusätzlich die Polizeidienstkompanie des Zivilschutzes im Einsatz. Meine Aufgabe am CSIO war die Organisation und Koordination der Mitarbeitenden an den verschiedenen Posten. Sie waren nicht nur an den Ein- und Ausfahrten positioniert, so auch beispielsweise vor dem videoüberwachten Pferdestall gab es eine Eingangskontrolle.

    Thomas Christen begutachtet auf dem Polizeiposten am CSIO den Einsatzplan.

    Thomas Christen begutachtet auf dem Polizeiposten am CSIO den Einsatzplan.

    Einsatzkräfte der Polizeidienstkompanie lenken den Verkehr.

    Einsatzkräfte der Polizeidienstkompanie lenken den Verkehr.

    Nebst der Verkehrssicherheit war die Stadtpolizei St.Gallen auch auf dem Festgelände anzutreffen. Wir patrouillierten rund um den Concours und hatten ein offenes Ohr für alle Anliegen und Fragen. Ein Tag am CSIO begann für mich um 6 Uhr morgens. Sobald das Einsatzteam vor Ort war, wurde der Befehl ausgesprochen. Täglich hielt ich Absprache mit den Veranstaltern und setzte Schwerpunkte in der Polizeiarbeit vor Ort. Während des Tages schaute ich an allen Posten vorbei und erkundigte mich nach Neuigkeiten. Am CSIO gehörte es zu meinen Aufgaben, viele Kleinigkeiten zu koordinieren und vor allem zu schauen, dass die Mitarbeitenden an den Posten optimal arbeiten können. Da die Posten oft sehr weit auseinander standen, mussten wir die ersten zwei Tage viele Kilometer zu Fuss gehen. So kamen wir bei dem wunderbaren Wetter bereits in den frühen Morgenstunden ins Schwitzen. Zur Entlastung erhielt auch die Stadtpolizei St.Gallen einen Golf Cart und einen Segway. Wir waren froh über die nette Geste des CSIO's und schätzten es, durch unsere gewonnene Mobilität schnell auf dem Gelände unterwegs zu sein.

    Thomas Christen und seine Kollegin sind froh über den Golf Cart und nutzten ihn rege während des CSIOs.

    Thomas Christen und seine Kollegin sind froh über den Golf Cart und nutzten ihn rege während des CSIOs.

    Der Sonntag war für den CSIO sowie auch für uns ein Spitzentag. Es wurden viele Besucher erwartet und dementsprechend auch ein hohes Verkehrsaufkommen. Ich begann um 6 Uhr morgens. Da es in der Nacht stark geregnet hatte, entschied ich mich dafür, die ersten Besucher auf die Parkfelder am Rande des Breitfelds, wo es trockener war, zu platzieren. Im Verlauf des Tages durften wir knapp 1‘500 Personenwagen einweisen. So waren wir auch wieder am Abend gefordert, damit alle Besucher möglichst fliessend das Gelände verlassen konnten.

    Thomas Christen und seine Kollegin auf dem Parkplatz Breitfeld.

    Thomas Christen und seine Kollegin auf dem Parkplatz Breitfeld.

    Bereits am Sonntagabend begannen wir mit den Aufräumarbeiten beim Container, welcher vor Ort als Polizeiposten fungierte. Glücklich und zufrieden blicke ich auf ein langes Wochenende mit vielen neuen Bekanntschaften zurück. Ich freu mich bereits jetzt auf den Einsatz im nächsten Jahr am CSIO.

    Unser Beitrag an den Auffahrtslauf 2017

    26. Mai 2017 10:05 Von Thomas Christen

    Am Donnerstag fand der St.Galler Auffahrtslauf 2017 statt. Über 7‘000 Läuferinnen und Läufer jeden Alters nahmen die verschiedenen Laufdistanzen in Angriff. Der längste Lauf, der Halbmarathon, führte von Winkeln bis in die südliche Altstadt und wieder zurück in den Kybunpark. Die Stadtpolizei St.Gallen und damit auch ich als Quartierpolizist unterstützten die Veranstalter tatkräftig. Insbesondere das Verkehrsmanagement war dabei eine Herausforderung.

    Quartierpolizist Thomas Christen auf der Herisauer Strasse

    Hier stehe ich im Startbereich auf der Herisauer Strasse wo kurz später über 3‘000 Läuferinnen und Läufer den Halbmarathon in Angriff nahmen

    Um 13 Uhr ging es mit den jüngsten Läuferinnen und Läufern los. Diese liefen nicht auf öffentlichem Grund, sondern lediglich im und um den Kybunpark. Der Anreiseverkehr ab dem Mittag wurde durch die Kollegen der Verkehrsüberwachung Schweiz (VüCH) geregelt. Wir bei der Stadtpolizei St.Gallen hatten ab 14 Uhr unsere Befehlsausgabe und bezogen im Anschluss an diese unsere Posten an der Laufstrecke. Von den insgesamt 76 Streckenposten die von Polizei, Rettung und Sanität, Zivilschutz und zivilen Personen betreut wurden, war ich für 11 Posten in Winkeln verantwortlich.

    Gesamteinsatzleiter bei der Befehlsausgabe

    Gesamteinsatzleiter bei der Befehlsausgabe im Kybunpark

    Ab dem Start des 10-Kilometer-Laufes um 17:40 Uhr und dem anschliessenden Halbmarathon ab 18:30 Uhr waren wir dann voll gefordert. Unser Ziel war es, an diesem Grossanlass Ordnung und Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Läuferinnen und Läufer sollten sicher und möglichst ohne Behinderungen ihre Laufstrecke zurücklegen können. Und das von Winkeln über die St.Galler Innenstadt und wieder zurück. Neben den Polizisten an den Streckenposten war auch ein Kollege im Führungsraum im Einsatz, welcher den Verkehr rund um den Kybunpark mittels Kameras überwachte.

    Mitarbeiter vor Videobildschirmen der Verkehrsüberwachung

    Ein Mitarbeiter der Stadtpolizei St.Gallen kontrolliert aus dem Führungsraum im Kybunpark mittels Videokameras den Verkehr

    Es freut uns, dass wir auch 2017 unseren Beitrag zu einem reibungslosen Auffahrtslauf ohne nennenswerte Zwischenfälle beitragen konnten. Wir wünschen allen Läuferinnen und Läufern eine gute Erholung und freuen uns bereits auf den Auffahrtslauf 2018.

    Voller Startbereich Herisauer Strasse

    Voller Startbereich auf der Herisauer Strasse vor dem Halbmarathon

    Fahrerflucht lohnt sich nicht

    26. April 2017 11:00 Von Thomas Christen

    Kürzlich führte ich auf der Zürcher Strasse in Winkeln eine Kontrolle durch. Diese galt Lenkern von Personenwagen sowie Chauffeuren von Lkws. Dabei stellte ich einen weissen Lieferwagen fest. Diesen hatte der Fahrzeuglenker ausserhalb der markierten Parkfelder abgestellt. Das spezielle an meiner Feststellung: Kein einziges Parkfeld war besetzt und dennoch hat der Lenker sein Fahrzeug verkehrsbehindernd parkiert.

    Mit dem Gedanken, eine Ordnungsbusse auszustellen, wendete ich meinen Patrouillenwagen und parkierte auf einem der freien Parkfelder. Zeitgleich kehrte der Lenker des falsch parkierten Lieferwagens zurück zu seinem Gefährt und fuhr daraufhin auf die Zürcher Strasse. Ich begab mich ebenfalls auf die Fahrbahn, folgte dem Wagen und hielt ihn schliesslich an. Ich teilte dem Mann meine Feststellung mit und bat ihn, sein Fahrzeug zukünftig korrekt zu parkieren, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu behindern. Da er mir nicht zuhören wollte und mir zu verstehen gab, dass es ihn nicht interessierte, was ich ihm zu sagen hatte, entschied ich mich für eine allgemeine Kontrolle. Ich machte den Autofahrer darauf aufmerksam und forderte ihn dazu auf, seinen Lieferwagen auf eines der freistehenden Parkfelder zu lenken. Statt meiner Aufforderung nachzukommen, verweigerte er sich meiner Kontrolle und ergriff die Flucht. Ich notierte mir sofort das Autokennzeichen, um den Halter des Fahrzeugs ausfindig zu machen. Dank der Fotos auf den Ausweispapieren stellte ich fest, dass Halter und Lenker dieselbe Person waren. Ich kontrollierte daraufhin die nähere Umgebung auf der Suche nach der flüchtigen Person. Die Suche verlief jedoch negativ.

    Kontrolle in Winkeln.

    Der Lenker des Lieferwagens hat sich mit seiner Aktion gleich mehreren Tatbeständen schuldig gemacht. So hat er ausserhalb eines Parkfeldes parkiert, die durch die Polizei erteilte Weisung sowie das gegebene Zeichen nicht befolgt, seinen Ausweis auf Verlangen des Kontrollorgans nicht vorgewiesen, Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit vereitelt sowie die Kontrolle vorsätzlich behindert oder vereitelt.  

    Die Fahrerflucht hat sich für den Lenker des weissen Lieferwagens nicht ausbezahlt. Denn einige Tage nach dem Vorfall erreichte ich den Mann telefonisch und konnte ihn zur Vernehmung auf dem Polizeiposten aufbieten. Er wurde zu den Tatbeständen einvernommen und anschliessend zur Anzeige gebracht. Wie das Urteil ausfallen wird, darüber entscheidet die Staatsanwaltschaft.

    Ihr Quartierpolizist,

    Thomas Christen 

    Voller Einsatz am Fussballspiel

    20. April 2017 17:21 Von Stadtpolizei St.Gallen

    Wenn in St.Gallen Fussball gespielt wird, bedeutet dies auch Einsatz für die Stadtpolizei St.Gallen. Winkelns Quartierpolizist Thomas Christen war beim Spiel FC St.Gallen gegen den FC Basel Einsatzleiter der uniformierten Polizei. Im Video gibt er einen Einblick hinter die Kulissen.

    Textalternative zum Video

    „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“

    6. April 2017 10:56 Von Thomas Christen

    Am Samstag, dem 1. April hat in St.Gallen ein Fussballspiel stattgefunden. Der FC Basel war im Kybunpark zu Gast. Auf diesen Fussballmatch haben sich nicht nur der FC St.Gallen und der FC Basel vorbereitet. Hinter jedem Fussballspiel steckt auch eine immense Vorbereitung und Organisation seitens der Stadtpolizei St.Gallen. Denn unser Auftrag ist es, für Sicherheit zu sorgen und einen reibungslosen Verkehrsablauf zu garantieren. Dafür waren am 1. April neben der Stadtpolizei St.Gallen auch Polizistinnen und Polizisten aus dem Ostschweizer Polizeikonkordat, der Zivilschutz, die Verkehrsüberwachung Schweiz und ein privater Sicherheitsdienst im Einsatz.

    Thomas Christen am Rapport mit den Einsatzkräften.

    Ich teile den Einsatzkräften ihre Aufträge mit und informiere sie über den zeitlichen Ablauf des Anlasses.

    Wenn ich wie an diesem Spiel für die Einsatzleitung der uniformierten Polizei verantwortlich bin, nehme ich ganz zu Beginn am Befehlsgebungsrapport teil. Dort erhalte ich vom Gesamteinsatzleiter die aktuellsten Erkenntnisse und Aufträge. Danach informiere ich die mir zugeilten Einsatzkräfte über ihre Aufträge. Anschliessend geht es für mich in Richtung Stadion. Ich gelte als Ansprechperson für meine Leute, überwache, ob die erteilten Aufträge erledigt werden, stehe stets in Kontakt mit dem Gesamteinsatzleiter und koordiniere laufend neu. Dabei ist der Funk mein ständiger Begleiter. Denn so kann ich bei plötzlich eintretenden Planänderungen sofort reagieren, die Einsatzkräfte über die neue Situation informieren und ihnen Anweisungen geben.

    Auf dem Weg in Richtung Stadio.

    Die Aufträge sind erteilt und die Einsatzkräfte auf ihren Posten. Für mich gehts nun Richtung Stadion.

    Thomas Christen erhält Informationen und koordiniert seine Leute neu.

    Der regelmässige Kontakt mit dem Gesamteinsatzleiter ist sehr wichtig. Er behält den Überblick und informiert mich via Funk über die neusten Erkenntnisse.

    Wenn viele Gästefans nach St.Gallen reisen, treffen diese meist mit einem Extrazug in Winkeln ein. Um ein Aufeinandertreffend der beiden Fangruppierungen vor dem Stadion zu verhindern, stellen wir bei der Verzweigung Herisauer Strasse / Zürcher Strasse zusammen mit der Polizeischutz-Kompanie des Zivilschutzes einen Zaun auf. Dadurch können sich die Gästefans ohne Umwege in den Kybunpark begeben. Wir ergreifen nicht nur bei den Gästefans Massnahmen, auch die Anhänger des FC St.Gallen werden auf direktem Weg ins Stadion begleitet. So weisen wir sie darauf hin, die Passerelle zu überqueren, anstatt die Strasse. Dies trägt dazu bei, dass es zu keinen Verkehrsbehinderungen auf der Zürcher Strasse kommt.

    Fans des FC St.Gallen sind auf dem Weg ins Stadion.

    Fans des FC St.Gallen sind in Winkeln eingetroffen und machen sich auf den Weg zum Stadion.

    Thomas regelt den Verkehr, während der Zaun aufgebaut wird.

    Die Metallpfosten für den Zaun stehen bereits. Nun muss der Verkehr geregelt werden, bevor die Herisauer Strasse für einige Minuten nicht mehr befahrbar sein wird.

    Der Zaun steht.

    Der Zaun steht, die Gästefans können kommen.

    Spielanpfiff. Phase 1 ist geschafft, kleine Verschnaufpause. Wir nutzen diese, um uns zu verpflegen. Wir sind aber selbstverständlich auch während des Spiels im Einsatz.

    Um den Verkehr während des Spiels nicht zu behindern, wird der Zaun nach Spielbeginn ab- und vor dem Schlusspfiff wieder aufgebaut. Auch dies muss gut organisiert und koordiniert sein, so dass der Verkehr und die Fanmassen aneinander vorbeikommen. Zusätzlich führen wir eine sogenannte „Fanrückhaltung“ durch. Die Gästefans werden mehrere Tage vor dem Spiel informiert, dass sie nach dem Schlusspfiff den Kybunpark nicht sofort verlassen können, sondern noch einige Minuten im Stadion ausharren müssen. Mit dieser Rückhaltung ermöglichen wir den Fans des FC St.Gallen eine ungehinderte Rückreise, ohne auf die Gästefans zu treffen. Nach Ablauf der vereinbarten Zeit begleiten einige Polizistinnen und Polizisten die Gästefans zurück zum Bahnhof Winkeln, wo bereits der Extrazug auf sie wartet. Hat sich dieser in Bewegung gesetzt, wird die Herisauer Strasse auf Abfall kontrolliert und wo nötig gereinigt. Denn die Winklerinnen und Winkler sollen ihr Quartier im Anschluss an ein Fussballspiel sauber antreffen.

    Thomas Christen beim Bahnhof Winkeln.

    Die Gästefans haben mit dem Extrazug ihren Heimweg angetreten. Ich erhalte vom Gesamteinsatzleiter noch die letzten Informationen zur aktuellen Situation.

    Der Einsatz ist beendet.

    Der Einsatz ist beendet. Nun machen auch wir uns auf nach Hause.

    Eine gute Organisation zahlt sich aus. So können wir auf einen gelungenen 1. April beim Kybunpark in Winkeln zurückblicken. Vor, während und nach dem Spiel lief alles reibungslos und nach Plan ab. Vielen Dank an alle Einsatzkräfte, die vor Ort waren und dies ermöglicht haben. Ich freue mich auf viele weitere Einsätze mit euch. Und die Vorbereitungen fürs nächste Spiel laufen bereits. Denn „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, wie man so schön sagt.

    Ihr Quartierpolizist,

    Thomas Christen

    Wie der Quartierblog funktioniert

    28. März 2017 10:52 Von Thomas Christen

    „Ich möchte nicht nur von meinem Quartierpolizisten lesen. Nein; ich möchte ihm auch schreiben.“

    Aber wie funktionieren dieses Kommentieren, Liken und Sharen? Gerne erkläre ich Ihnen, wie das geht. Denn ich freue mich riesig über jeden Kommentar aus meinem Quartier und umso mehr, wenn ich sogleich online Fragen beantworten, auf Anliegen eingehen und Probleme lösen kann.

    Der Quartierblog Winkeln zeigt als Einstiegsseite meinen aktuellsten Blogbeitrag (1). Um frühere Beiträge zu sehen, muss einfach mit der Maus runter gescrollt werden. Auf der rechten Seite befindet sich die Spalte mit einer Suchfunktion (2), meinen Kontaktdaten (3) und den Kurznews (4).

    Übersicht der Quartierblog Startseite

    Desktop-Startseite des Quartierblogs

    Die Kurznews informieren Sie

    Mit den Kurznews, die ich mehrmals pro Woche schreibe – in der Sprache der Blogger „poste“ ich diese News – möchte ich Ihnen wichtige Informationen mitteilen. Aber nicht nur. Von Zeit zu Zeit sehen Sie dort auch, in welchem Zeitraum ich mich wo in Winkeln bewege. Wenn Sie also ein Anliegen haben, das Sie persönlich mit mir besprechen möchten, wissen Sie, wo Sie mich finden. Auch diese Kurznews, die rechts von meinen Blogbeiträgen erscheinen, können Sie kommentieren.

    Quartierblog auf dem Smartphone

    Auf dem Smartphone sieht der Quartierblog leicht anders aus. Die rechte Spalte wird aus Platzgründen nicht angezeigt. Sie rufen diese auf, indem Sie auf den "Hamburger" oben rechts klicken. Nun sehen Sie das Suchfeld, die Kontaktdaten von mir sowie die Kurznews.

    Mobile Smartphone Ansicht des Quartierblogs

    "Hamburger" oben rechts anklicken und die Inhalte der rechten Spalte werden angezeigt

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    Und jetzt wünsche ich Ihnen viel Spass beim Verfolgen und Kommentieren meines Arbeitsalltags.

    Ihr Quartierpolizist,

    Thomas Christen

    Herzlich willkommen!

    17. März 2017 14:00 Von Thomas Christen

    Textalternative zum Video

    Liebe Winklerinnen und Winkler 

    125 Jahre Quartierverein Winkeln; das muss gefeiert werden. Ich freue mich, mit meinem Quartierblog gerade an diesem besonderen Tag zu starten. 

    Bald habe auch ich ein Jubiläum zu feiern. Nächstes Jahr bin ich seit 15 Jahren bei der Stadtpolizei St.Gallen. Bevor ich als Quartierpolizist tätig war, habe ich diverse Bereiche der Polizeiarbeit kennengelernt. So war ich zu Beginn meiner polizeilichen Laufbahn einige Jahre auf Patrouille. Später habe ich die Ausbildung zum Air Marshal absolviert. Das ist ein Flugsicherheitsbegleiter. Als solcher war ich an Bord von Passagierflugzeugen und habe dort für die Sicherheit der Passagiere, der Besatzung und des Flugzeuges gesorgt. Solche Einsätze habe ich mehrmals pro Jahr gemacht. Als dann der Kybunpark gebaut wurde, war ich für die Kommunikationstechnologie, die Videoüberwachung, zuständig. Für mich als Fussballfan und ehemaligen Fussballspieler des FC Winkeln ein sehr spannendes Projekt. Aber nicht nur der Kybunpark hat es mir angetan. An Winkeln gefällt mir besonders die Vielseitigkeit. So bietet das Quartier neben Wohnraum unter anderem auch Arbeitsplätze, Kindergärten, Schulhäuser und die Shopping Arena. 

     

    Thomas Christen im Gespräch mit einer Winklerin.

    Als Quartierpolizist bin ich selbstverständlich täglich persönlich in Winkeln anzutreffen. Erreichbar bin ich zudem übers Telefon und via Whatsapp (079 592 28 00). Doch die Kommunikation verändert sich im Zeitalter von Social Media rasant. Ich möchte darum mit der Zeit gehen und habe mich entschieden, einen Blog für unser Quartier zu führen. Den Quartierblog Winkeln. Denn ich möchte dort sein, wo die Bevölkerung ist. Sprich: Ich erweitere meine Erreichbarkeit mittels dieses Blogs und möchte so möglichst viele Winklerinnen und Winkler ansprechen.

    Verfolgen Sie meinen Arbeitsalltag, erhalten Sie Hinweise und Informationen zu unserem Quartier, kommentieren Sie Beiträge mit Fragen, Anregungen und Anliegen, die Sie in Winkeln beschäftigen. Ich freue mich sehr auf den Austausch.

    Ihr Quartierpolizist,

    Thomas Christen

    Thomas Christen beim Bahnhof Winkeln.