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Herbert Weber: «Ende der Poesie»

Ausstellungszeitraum:
30. August bis 22. September 2019

 

Herbert Weber seziert die Fotografie: Was kann Fotografie? Was macht sie mit dem Bild? Was passiert mit der Wirklichkeit? Der Künstler setzt die Bildfläche einer Bühne gleich und konstruiert darin Konstellationen von Dingen. Oft tritt er selbst in seinen Bildräumen auf. Auch in seinen aktuellen Arbeiten ist er anwesend: Sie alle sind auf Herbert Webers Augenhöhe über dem Meeresspiegel bezogen. Der Künstler erforscht den Übergang von Land zu Meer und das Verschwinden der visuellen Grenzen, in einer Zeit, in der soziokulturelle und politische Grenzen sehr präsent sind. In der Ausstellung projiziert er Aussichten auf verschiedene Meere rund um Europa. Die Wände des Ausstellungsraumes werden zu Fenstern und gewähren den «freien Blick aufs Mittelmeer», der in den 1980er Jahren in der Schweiz zum geflügelten Wort wurde. Die von Herbert Weber gefilmten Meeresansichten strahlen Ruhe, Erhabenheit und Schönheit aus und tragen zugleich das Wissen um die ökologischen Veränderungen und die Bedeutung der Meere als Migrationsrouten in sich.

Herbert Weber ist 1975 in Frauenfeld geboren. Er studierte von 2000 bis 2005 Fotografie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich und lebt in St. Gallen. Seine Arbeiten waren unter anderem präsent beim Heimspiel (2018), im Nextex (2015) und im Zeughaus Teufen (2012). 2007 und 2010 erhielt Herbert Weber einen Werkbeitrag des Kantons St.Gallen, 2014 den Förderpreis Fotografie der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) und 2017 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen.

Foto Herbert Weber
Flyer Herbert Weber-Ausstellung AFO

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