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Kulturkonzept 2020

Kulturkonzept 2020 Banner

Das im Jahr 2019 aktualisierte Kulturkonzept entstand in einem partizipativen Prozess mit städtischen Kulturschaffenden und weiteren Interessierten. Es spiegelt die aktuellen Entwicklungen und Bedürfnisse im St.Galler Kulturleben, legt die künftigen Handlungsfelder der städtischen Kulturpolitik fest und definiert entsprechende Massnahmen.

Das neue Kulturkonzept konkretisiert die in der Vision 2030 und den Legislaturzielen 2017-2020 des Stadtrates formulierten strategischen Stossrichtungen. Im Anhang sind die einzelnen Massnahmen mit Terminen und Kostenfolgen aufgeführt.

Ziel und Zweck

Das Kulturkonzept richtet sich an Kulturschaffende, Kulturvermittelnde, Vereine und Institutionen einerseits sowie an Stadtrat, Stadtparlament, Verwaltung und insbesondere die Dienststelle Kulturförderung und entsprechenden Gremien andererseits.  Zudem erfahren kulturell Interessierte sowie private und andere öffentliche Kulturförderstellen, wie der Stadtrat die Kulturstadt definiert, das kulturelle Leben fördert und kulturelle Aktivitäten unterstützt. Es gilt für das Jahr 2020 und die beiden Legislaturperioden 2021-2024 und 2025-2028 sowie auf die Vision des Stadtrates abgestimmt für die Jahre 2029 und 2030. Das Kulturkonzept soll künftig regelmässig von Stadt und Kulturschaffenden reflektiert werden. Zudem pflegt die Dienststelle Kulturförderung den Austausch mit Kulturschaffenden, um deren Bedürfnisse zu kennen und die Umsetzung neuer Massnahmen rasch zu prüfen zu können.

Die Schritte zum Konzept

Das Kulturkonzept 2020 entstand unter partizipativer Mitwirkung verschiedener Anspruchsgruppen aus dem St.Galler Kulturleben unter der Leitung eines Projektteams bestehend aus Mitarbeitenden der Dienststelle Kulturförderung sowie der Fachhochschule St.Gallen (IDEE-FHS).

Nebst Einzelinterviews mit FachexpertInnen und Gruppendiskussionen in Fach- und Steuergruppen dienten zwei Forumsveranstaltungen mit Kulturschaffenden und Interessengruppen dazu, auf breiter Basis die künftigen Bedürfnisse zu ergründen und zu gewichten.

Partizipativer Prozess

Juni 2018: Kick-Off
Mit Steuergruppe und Fachgruppe wurde eine gemeinsame Vorstellung zu Form und Inhalt des künftigen Kulturkonzepts entwickelt und die Ist-Situation des St.Galler Kulturlebens aufgenommen.

Juni / Juli 2018: Schriftliche Umfrage
Weitere Erkenntnisse zur Ist-Situation und Entwicklungsvorstellungen wurden anhand einer schriftlichen Umfrage mit ausgewählten Fachpersonen gewonnen.

15. August 2018: 1. Forumsveranstaltung
Rund eingeladene 160 Kulturakteurinnen und -akteure trafen sich in der Lokremise, um in Workshops mögliche Handlungsfelder für die künftige Kulturpolitik zu entwickeln.

Kulturkonzept 1,. Forum

September / Oktober 2018
In Workshops mit der Fachgruppe und mit Steuergruppe wurden die Handlungsfelder reflektiert und verdichtet.

3. Dezember 2018: 2. Forumsveranstaltung
Wiederum trafen sich rund 160 teilnehmende Kulturakteurinnen und -akteure zum grossen Workshop. Dabei wurden erste Massnahmen aus den Handlungsfeldern formuliert.

Kulturforum 2

Dezember 2018 bis April 2019
Die Projektgruppe erarbeitete einen Konzeptentwurf. Dieser wurde mit der Fachgruppe und dem Stadtrat diskutiert.

Mai 2019
Der Stadtrat genehmigte den Konzeptentwurf in seiner Sitzung vom 14. Mai in einer ersten Lesung.

3. Juni 2019: Stadtkulturgespräch 2019
Rund 150 Interessierte erhielten am Stadtkulturgespräch 2019 einen ersten Einblick in das Kulturkonzept (Dokument siehe unten) und konnten dazu Stellung nehmen. Die Inputs und Feedbacks werden für die nächste Version eingearbeitet und im Herbst zur definitiven Genehmigung dem Stadtrat vorgelegt.

Das Stadtkulturgespräch wurde vom «Graphic Recorder» Richard Steiner zeichnerisch festgehalten. Das Wandbild fasst die wichtigsten Handlungsfelder zusammen (Download, siehe unter «Materialien»).

Graphic Recorder Richard Steiner am Stadtkulturgespräch

Bis Ende 2019: Fertigstellung und Genehmigung

Das neue Kulturkonzept 2020 wurde vom Stadtrat am 22. Oktober 2019 genehmigt und dem Stadtparlament am 31. Oktober 2019 zur Kenntnis gegeben.

Die Dienststelle Kulturförderung bedankt sich bei allen Beteiligten für Ihr engagiertes Mitwirken.

 

Die Beteiligten

 

Steuerungsgruppe

  • Thomas Scheitlin, Stadtpräsident, Direktion Inneres und Finanzen, Stadt St.Gallen
  • Markus Buschor, Stadtrat, Direktion Bildung und Freizeit,Stadt St.Gallen
  • Sara Gerteis, Stabschefin Direktion Sicherheit und Soziales, Stadt St.Gallen 
  • Andreas Nagel, Leiter Dienststelle Kommunikation, Stadt St.Gallen

 

Fachgruppe

  • Claudio Bucher, Kommission für Kulturförderung (in Vertretung Isabelle Chappuis, Präsidentin)
  • Thea Fricker, Dienststelle Schule und Musik, Stadt St.Gallen
  • Florian Kessler, Leiter Dienststelle Stadtplanung, Stadt St.Gallen
  • Richi Küttel, Kulturvermittlung kklick.ch
  • Kathrin Lettner, GBS Leiterin Schule für Gestaltung/Präsidentin Stiftung Lokremise
  • Katrin Meier, Leiterin Amt für Kultur Kanton St.Gallen
  • Carol Müller, Junge Kulturszene
  • Simon Netzle, Dienststelle Kommunikation, Stadt St.Gallen
  • Hansueli Rechsteiner, Leiter Dienststelle Hochbauamt, Stadt St.Gallen
  • Johannes Reitze, Leiter Bibliothek Hauptpost, Stadt St.Gallen
  • Linus Stiefel, Junge Kulturszene
  • Peter Tobler, Dienststelle Gesellschaftsfragen, Stadt St.Gallen
  • Manuela Vetsch, Dienststelle Standortförderung, Stadt St.Gallen (bis Oktober 2018)

 

Projektteam

  • Selina Ingold (FHS)
  • Maria Nänny (FHS)
  • Andreas Peter (FHS)
  • Barbara Affolter, Co-Leiterin Dienststelle Kulturförderung, Stadt St.Gallen
  • Kristin Schmidt, Co-Leiterin Dienststelle Kulturförderung, Stadt St.Gallen
  • Daniel Mosman, Dienststelle Kulturförderung, Stadt St.Gallen
  • Simon Netzle, Dienststelle Kommunikation, Stadt St.Gallen

 

Kulturforum

  • ca. 400 eingeladene Kulturakteurinnen und -akteure der Stadt St.Gallen 

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Kulturförderung

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9001 St.Gallen

Telefon +41 71 224 51 60