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Josef Felix Müller und der Vexer Verlag

Müllers Verdienste als Verleger reichen an die dreissig Jahre  zurück; mit den Vexer-Heften 1 bis 10, nachmals im Schuber gesammelt und bis heute lieferbar, hat Müller 1985 begonnen; Literatur- und Kunstvermittlung sind von Anfang an Absicht und Ziel gewesen. Nach der Auflösung des Sabon-Verlags und des Verlags von Ivo Ledergerber wirkt in der sog. "Buchstadt St. Gallen" seit Jahren kein anderer Verleger mehr.

Umso höher ist Josef Felix Müllers Verlegertätigkeit einzuschätzen: Der Vexer Verlag öffnet nicht nur Graphikern und Künstlerinnen die Chance, mit Katalogen oder seriellen Objekten an die Öffentlichkeit  zu gelangen, sondern er bietet auch ausgewählter Belletristik ein Forum. Die dritte Sparte von Vexer-Produktionen deckt den Bereich 'Kunstbuch' im engeren Sinne ab: genannt seien Arbeiten von H. R. Fricker, Alex Hanimann, Roman Signer, Bernard Tagwerker. Andere - in der Ostschweiz einmalige - Publikationen portieren den literarischen Peter Liechti, das Duo Möslang/Guhl, anthologistische Antwort auf die Frage, was "Heimat" sei, den Jubiläumsdruck der schweizerischen Gesellschaft Xylon, das Manual Otto Heigold etc.

In den letzten drei Jahrzehnten hat der Vexer Verlag rund 75 Printsachen, 40 Objekte, Multiples, CDs, Videoeditionen, illustrierte Tage- und Drehbücher etc. herausgebracht.

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