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Reformationsstadt

Vadiandenkmal

St.Gallen gehörte zu den ersten Schweizer Städten, die sich für die Glaubenserneuerung entschieden, und prägte die Reformation der Ostschweiz nachhaltig. Wichtig für die Einführung und Verankerung des reformierten Glaubens waren der Gelehrte und Bürgermeister Joachim von Watt (genannt Vadian, 1484–1551) und befreundete Gelehrte aus der Stadt.

Die Reformation vollzog sich in St.Gallen in den Jahren 1524-27, als die Stadtführung den reformierten Gottesdienst einführte. Dieser Schritt hatte auch eine wichtige politische Bedeutung. Die Stadt gehörte über Jahrhunderte zum Untertanengebiet des Klosters St.Gallen und hatte sich in einem langen Prozess von dessen Herrschaft weitgehend emanzipiert. Nach der Reformation konnte sich die Stadt 1566 vollständig vom Kloster lösen. 

2015 wurde St. Gallen der Ehrentitel «Reformationsstadt Europas» durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) verliehen.

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