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Schätze der Stiftsbibliothek

Schätze der Stiftsbibliothek

Die mumifizierten, sterblichen Überreste von Schepenese, die um 650 bis 610 vor Christi Geburt lebte, gelten als heimliche Hauptattraktion der Bibliothek. Mit dem Kloster selbst hat die Mumie aber nichts zu tun, da sie erst nach der Aufhebung der Abtei in den Barocksaal gelangte. Der Gesamtbestand der Bibliothek beträgt rund 175'000 Bände, wovon zirka 30'000 im barocken Bibliothekssaal aufgestellt sind. Die Stiftsbibliothek bietet im Barocksaal regelmässig Sonderausstellungen zu speziellen Themen an, die aus der Beschäftigung mit dem stift-st.gallischen Schrifttum hervorgehen.  

Die Stiftsbibliothek beherbergt die wissenschaftlichen und literarischen Handschriften der ehemaligen Abtei. Diese decken den Zeitraum von zirka 400 bis 1805 ab. Die Stiftsbibliothek St.Gallen ist die älteste Bibliothek der Schweiz und eine der grössten und ältesten Klosterbibliotheken der Welt. Ihr ausserordentlich wertvoller Bücherbestand, der den bedeutendsten Handschriftenkorpus der Schweiz aus dem Mittelalter darstellt, dokumentiert die Entwicklung der europäischen Kultur und offenbart die kulturelle Leistung des Klosters St.Gallen vom 8. Jahrhundert bis zur Aufhebung der Abtei im Jahr 1805. Die Stiftsbibliothek ist auch eine moderne wissenschaftliche Bibliothek mit Ausrichtung auf die Epoche des Mittelalters.

Kern des Bestandes sind die rund 2'000 Handschriften, von denen viele aus dem St.Galler Skriptorium (Schreibwerkstatt) stammen. Auswärtiger Herkunft sind 108 vorkarolingische Handschriften ab zirka 400, darunter eine wichtige Sammlung irischer Handschriften. Ferner stehen im Barocksaal rund 1'000 Inkunabeln oder Wiegendrucke (bis 1'500 entstandene Druckwerke) und mehrere Hundert Frühdrucke (nach 1'500 entstandene Bücher).

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