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Vorläufig Aufgenommene Ausländer, Personen im Asylverfahren, weggewiesene Personen (NEE)

Für das Asylverfahren und dessen Vollzug, inklusive einer menschlichen Betreuung und Unterbringung sind Bund, Kanton und TI-SG zuständig. Mittellose Asylsuchende und Vorläufig Aufgenommene Ausländer werden durch die öffentliche Sozialhilfe unterstützt.

Die materielle Grundsicherung umfasst alle in einem Privathaushalt notwendigen Ausgabenpositionen. Der Lebensunterhalt bemisst sich nach dem nach Haushaltgrösse abgestuften Grundbedarf für den Lebensunterhalt. Gemäss Sozialhilfegesetz haben Personen, die der Asylgesetzgebung unterstehen, lediglich einen reduzierten Anspruch auf Sozialhilfe

HaushaltsgrösseMonatspauschale in CHF
1 Person450.00
2 Personen880.00
3 Personen1'230.00
4 Personen1'500.00
5 Personen1'740.00
6 Personen1'970.00
7 Personen2'200.00
pro weitere Person plus 200.00

Mietzinsrichtwerte Stadt St.Gallen
Haushaltgrösse
pro Monat in CHF

1 Person

   350.00
2 Personen   650.00
3 Personen   900.00
4 Personen1'100.00

5 Personen

1'200.00
6 Personen1'300.00
7 Personen1'400.00

Nothilfe für weggewiesene Personen (NEE)

Personen, deren Wegweisungsentscheid rechtskräftig abgeschlossen wurde, sind zur Ausreise verpflichtet. Wer in eine Notlage gerät, kann um Ausrichtung von Nothilfe ersuchen. Die empfohlenen Ansätze für den Lebensunterhalt betragen:

  • CHF 8.00 je Tag und Person
  • CHF 12.00 für zwei Personen
  • CHF 15.00 für drei Personen, usw.

Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge und anerkannte Flüchtlinge

Flüchtlinge, welche in der Stadt St.Gallen Wohnsitz haben und kein oder kein genügendes Einkommen erzielen, werden im Rahmen der Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) analog der „Materiellen Grundsicherung“ für Sozialhilfe unterstützt.

Servicespalte

Soziale Dienste

Brühlgasse 1
9004 St.Gallen

Telefon +41 71 224 50 37

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