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Grundlagen

Integration findet im Alltag und in den Lebensräumen unserer Stadt statt. Die sogenannten Regelstrukturen wie Schulen, Quartiere, Verwaltungs- und Fachstellen, Vereine und die Arbeitgeber erfüllen dabei eine wichtige Aufgabe. Dabei ist die interkulturelle Öffnung unserer Institutionen und die integrative Stärkung des Gemeinwesens ein zentrales Anliegen der städtischen Integrationsarbeit. Die städtische Integrationsstelle setzt sich jährlich einen Themenschwerpunkt und zeigt Herausforderungen und Lösungsansätze für eine "integrations-fitte" Gesellschaft auf.


Stadt ohne Ausgrenzung

Mit dem Beitritt zur Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus anerkennt die Stadt St.Gallen, dass der Schutz vor Diskriminierung erhöhte Aufmerksamkeit und Sensibilisierungsarbeit erfordert. Denn ohne Schutz vor Rassismus und Diskriminierung sind Chancengerechtigkeit und Integration nicht möglich und der gesellschaftliche Zusammenhalt ist gefährdet. Die Forumsveranstaltung vom 15. Juni 2013 suchte nach Antworten und Wegen für einen besseren Schutz vor rassistischer Diskriminierung.

Wieviel Sprache braucht Integration?

Trotz Sprach- und Integrationsförderung werden auch in Zukunft zahlreiche Menschen die lokale Landessprache nicht beherrschen. Welches sind die Konsequenzen für die Institutionen der Aufnahmegesellschaft? Was sind realistische Erwartungen an Zugewanderte und was müssen wir selber zur besseren Verständigung beitragen? Die Forumsveranstaltung vom 6. Juni 2012 machte Vorschläge für eine sinnvolle Förderung der Verständigung und Sprache.

Integration - neue Perspektiven für St.Gallen

Eine Standortbestimmung nach zehn Jahren Integrationstätigkeit in der Stadt St.Gallen. Ausgangspunkt sind die Fragen: Welche gesellschaftlichen Herausforderungen kommen auf die Schweizer Städte zu? Wohin wollen wir? Wieviel Integration braucht es überhaupt? In welchen Lebensbereichen soll Integrationsarbeit verstärkt werden und wer hat dabei welche Rolle? Der Fachartikel liefert Grundlagen zur Neuausrichtung der städtischen Integrationsarbeit.

Freiwilligenarbeit ist nicht selbstverständlich

Freiwilligenarbeit ist wichtig, nützlich, sinnvoll und kreativ, und sie fördert gleichzeitig den Zusammenhalt, die Integration und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Bürgersinn und ehrenamtliches Engagement sind heute nicht mehr selbstverständlich. Auf wen kann und soll unsere von Vielfalt und Migration geprägte Gesellschaft in Zukunft bauen? Was sollte der Staat zu einem funktionierenden Gemeinwesen beitragen?

Alt werden fern von der Heimat

Auch Migrantinnen und Migranten werden älter und sie verbringen ihren Lebensabend zunehmend hier an ihrem Lebensort. Der Anteil der Pensionierten mit fremder Herkunft nimmt in den nächsten Jahren rapide zu. Was bedeutet diese demografische Entwicklung für unsere Zukunft? Sind unsere Altersorganisationen auf die neuen Pensionärinnen und Pensionäre vorbereitet.  Der Fachartikel "Migration & Alter" zeigt Herausforderungen und Handlungsansätze für die Stadt St.Gallen auf.

Integration und Quartierarbeit

Die St.Galler Quartiere sind ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Vielfalt. Die Integration findet in den Lebensräumen der Quartiere und in der Nachbarschaft statt. Wie kann die Bevölkerung aktiv an der Verbesserung ihres Lebensraums mitwirken und wie können die Akteure in den Quartieren in ihrer integrativen Tätigkeit gestärkt werden? Welche Rolle hat dabei der Staat? Der Fachartikel zeigt Wege für eine nachhaltige „Quartierentwicklung“ für die Stadt St.Gallen auf.

Heute ist jede dritte Ehe binational!

Wohin führt dieser gesellschaftliche Wandel und wie gelingt der kulturelle Brückenschlag in diesen Familien. Globalisierung und Mobilität schaffen nicht nur Zuwanderung, sondern führen auch zu kulturüberschreitenden Beziehungs- und Familienformen. Die Integration in die Gesellschaft ist aber auch eine Herausforderung und oft von Vorurteilen und Hindernissen geprägt. 

Worauf baut Integrationsförderung auf?

Erfolgreiche Integration geschieht nicht zufällig. Sie ist eine staatliche Gestaltungsaufgabe, die unter dem Motto "fördern und fordern" sowohl die Zugewanderten als auch die Institutionen der Aufnahmegesellschafft verbindlich einbezieht. Die Integrationsarbeit in der Stadt St.Gallen basiert auf den Strategien von Bund und Kanton, dem Engagement von "integrationsfitten" Institutionen (Regelstrukturen) und lokalen Integrationsakteuren.  

Wie kommt die Frühförderung zum Kind?

Die Frühförderung ist ein wichtiger Integrationsbeitrag für Familien mit sozialer Benachteiligung und Kinder mit Migrationshintergrund. Schon bei Kleinkindern werden die Wurzeln gelegt für späteren Erfolg oder Misserfolg in der Schule. Vor allem Kinder aus sozial benachteiligten Familien profitieren von einer systematischen Frühförderung.

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