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FAQs Sinn und Zweck

Welche Vorteile bringt die Grüngutabfuhr?

  • Keine lästigen Geruchsemissionen mehr aus dem Kehrichtsack
  • Einfache und bequeme Entsorgung der Rüstabfälle und Speisereste rund um die Uhr
  • Mehr Sauberkeit für das Quartier –Gebührensäcke werden nicht mehr von Tieren aufgerissen
  • Imageförderndes Argument für Vermieter
  • Ersparnis: Grüngutabfuhr ist im Vergleich günstiger als Entsorgung in Gebührensäcken
  • Grüngut wird als organischer Wertstoff nachhaltig genutzt. Die Erzeugung von erneuerbarer Energie mittels Vergärung fördert den Klimaschutz; die Nutzung der Gärreste als Naturdünger schliesst Stoffkreisläufe.

Ist die Grüngutsammlung ökologisch sinnvoll?
Ja, durch die Vergärung von Grüngut kann Energie gewonnen werden (Gas, Strom, Wärme); die Gärreste werden zu einem bodenverbessernden Dünger aufbereitet, womit sich der Kreislauf der organischen Stoffe schliesst. Diese Lösung ist nachhaltig und fördert den Klimaschutz.

Wo wird das Grüngut verwertet?        
Das Grüngut wird in der Vergärungsanlage der Axpo Kompogas AG in Niederuzwil verwertet.

Was geschieht mit dem Grüngut?
Das Grüngut wird zerkleinert und in einem Fermenter vergärt. Durch die Vergärung entsteht methanhaltiges Rohbiogas, das zu Biogas aufbereitet wird. Biogas kann energetisch z.B. durch Einspeisung in das Erdgasnetz genutzt werden. Die Gärreste werden zu festen und flüssigen Naturdüngern verarbeitet und in der Landwirtschaft eingesetzt. Damit schliesst sich der Stoffkreislauf für Speisereste, Rüst- und Gartenabfälle.

Ist der ökologische Nutzen der erweiterten Grüngutsammlung gegeben?Ökobilanzstudien zeigen, dass eine zusätzliche energetische Nutzung des Grünguts mittels Vergärung gegenüber einer reinen Kompostierung oder und der Verbrennung mit dem Hauskehricht ökologische Vorteile aufweist. Der Transport des Grünguts spielt bei der Ökobilanz bis zu einer Fahrdistanz von 50 km eine untergeordnete Rolle. Der energetische Wirkungsgrad der Verwertungsanlage ist massgebend.

Wie steht es mit der Energiebilanz der für die Grüngutabfuhr nötigen Infrastruktur?
Die Energiebilanz (Vorlage an das Stadtparlament "Einführung einer Grüngutabfuhr", Anhang V), welche Energieaufwand und -ertrag gegenüberstellt, fällt positiv aus. Neben der ener-getischen Verwertung wird das Grüngut auch stofflich verwertet anstatt verbrannt. Das feste und flüssige Gärgut gilt als Recyclingdünger, welcher in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Unser Grüngut wird zur Kompogas-Anlage in Niederuzwil gefahren. Diese Anlage wird derzeit technisch nachgerüstet.

Wie verhält es sich mit dem Heizwert des verbleibenden Abfalls für die Kehrichtverbrennung und der daraus gewonnenen Fernwärme wegen der separaten Verwertung von Bioabfällen mit geringem Wassergehalt?
Der Heizwert von Bioabfällen ist niedrig (3‘500 MJ/t Feuchtsubstanz). Den feuchten biogenen Abfällen muss Energie zugeführt werden, damit sie überhaupt brennen. Der Heizwert des verbleibenden Abfalls ist allgemein grösser als der Heizwert von Bioabfall. Ohne Bioabfall wird die Energieerzeugung im Kehrichtheizkraftwerk (KHK) also sogar effizienter.

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