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Energiestadt

Energiestadt St.Gallen

Im Jahr 2016 erhält die Stadt St.Gallen zum dritten Mal die «Energiestadt Gold»-Auszeichnung für ihr energiepolitisches Engagement. Mit 83 Prozent der erreichbaren Punkte rangiert sie in der Spitzengruppe hinter Zürich, Schaffhausen und Lausanne. Die Zertifizierungsstelle beurteilt die Energiestädte anhand einer Checkliste mit 79  Kriterien, die dem Klimaschutz dienen und die Energiewende voranbringen.

Energiepolitisches Highlight

Herausragende Leistung ist das grundlegend überarbeitete Energiekonzept 2050: Es geniesst schweizweit eine Pionierrolle beim Umbau der fossil dominierten in eine nachhaltige Energieversorgung. Die städtische Energieversorgung soll in den Bereichen Wärme, Strom und Mobilität stufenweise auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Die St.Galler Bürgerinnen und Bürger haben im Jahr 2010 zudem beschlossen, dass die Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft und der CO2-Vorgaben gleichzeitig mit einem schrittweisen Verzicht auf Atomkraft realisiert werden soll.

Das Energiekonzept 2050 stellt die Richtschnur für das Handeln von Stadtrat und Verwaltung in Energiefragen dar. Der daraus entstandene Katalog enthält Massnahmen aus diversen Fachbereichen und wird als dynamisches System laufend ergänzt und den ändernden technologischen und rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst.

Erfolgreiche Umsetzung

Eine Vielzahl von umgesetzten Massnahmen hat zum Punktezuwachs der Energiestadt St.Gallen geführt: die Darstellung der für Sonnenenergie-Nutzung geeigneten Dächer im öffentlichen Solarkataster, die systematische Bilanzierung von Energie- und Umweltdaten, das eingereichte Agglomerationsprogramm, die Einführung neuer Stromprodukte mit Ökostrom, der Einsatz von Ökostrom für alle Verwaltungs- und Schulbauten, die ausgebaute Energieberatung im Kundenzentrum an der Vadianstrasse 8 und der weiterentwickelte städtische Energiefonds usw.

 

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