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Wohnraumstrategie

Wohnquartier Furglerstrasse

Wie sieht die künftige Wohnungspolitik der Stadt St.Gallen aus? Welche Wohnangebote sollen den Einwohnerinnen und Einwohner heute und künftig zur Verfügung stehen? Wie, wo und durch welche Anbieter soll neuer Wohnraum in St.Gallen geschaffen werden? Antworten darauf gibt die Wohnraumstrategie, welche bis im Herbst 2020 erarbeitet wird.

Warum eine Wohnraumstrategie?

In seiner Vision 2030 (Themenfeld «Gesellschaft») geht der Stadtrat davon aus, dass die Stadt St.Gallen wächst und sich ihre Bevölkerung zu einer multikulturellen urbanen Gesellschaft entwickelt. Dabei soll das Zusammenleben positiv gestaltet und eine hohe Lebensqualität für alle Gesellschaftsgruppen garantiert werden. Ein attraktiver Wohnstandort kann dazu beitragen, die Bevölkerungsdynamik in der Stadt positiv zu beeinflussen.

Im kommunalen Richtplan ist die Förderung eines attraktiven Wohnungsangebots verankert. Zu diesem Zweck sollen die Baulandreserven überprüft und die Wohnqualität insbesondere in Umstrukturierungs- und Verdichtungsgebieten zusammen mit Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern gezielt erhöht werden. Die städtischen Grundstücke sollen bedarfsgerecht dem Markt zugeführt werden und der Realisierung beispielhafter Siedlungen dienen.

Ebenfalls räumt der Stadtentwicklungs-Lenkungsausschuss SELA in der «Perspektive räumliche Stadtentwicklung» der Erarbeitung einer Wohnraumstrategie zur Förderung der Wohnqualität und des städtischen Wachstums eine hohe Priorität ein.

Der Stadtrat hat die Erarbeitung einer Wohnraumstrategie in seine Legislaturziele 2017-2020 aufgenommen. Basis für die Erarbeitung der Wohnraumstrategie bilden Analysen zu verschiedenen Themen, wie z.B. Alter, Lebensphase, Diversität des Wohnungsangebots, innovativer Wohnungsbau, Einfamilienhausangebote, Segregation oder Steuerungsinstrumente. Die Strategie wird unter Beizug von Fachpersonen aus der St.Galler Wohnimmobilienwirtschaft, von Verbänden, Fachpersonen zur Wohnraumentwicklung sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung erarbeitet.

Meilensteine

Wohraumstrategie Prozess

2018

  • Interne Vorbereitungs- und Analysephase
     

2019

  • Mai: Workshop: Reflexion der Analysen, Abschätzen des zusätzlichen Analysebedarfs, Entwickeln von Ansätzen und Haltungen
  • bis August: Erarbeitung Entwurf Ziele und Handlungsfelder
  • September: Workshop: Prüfung und Reflexion der Entwürfe zu Zielen und Handlungsfeldern
  • November: Interne Aussprache mit Stadtrat


2020

  • Frühling: Workshop: Thema noch offen, wird nach dem Vorliegen der Ergebnisse der Stadtrat-Aussprache formuliert
  • Herbst 2020: Genehmigung durch Stadtrat und Publikation der Strategie

 

Projektorganisation

Der Stadtrat hat die Dienststelle Stadtplanung beauftragt, die Wohnraumstrategie in Zusammenarbeit mit weiteren Dienststellen zu erarbeiten.

Trägerschaft

  • Maria Pappa, Stadträtin, Direktion Planung und Bau
     

Projektsteuerung

  • Maria Pappa, Stadträtin, Direktion Planung und Bau
  • Florian Kessler, Leiter Stadtplanung, Direktion Planung und Bau
  • Yvonne Bischof, Leiterin Liegenschaften, Direktion Planung und Bau
  • Heidi Gstöhl, Leiterin Gesellschaftsfragen, Direktion Soziales und Sicherheit
  • Katrin Eberhard, Stv. Leiterin Hochbauamt, Direktion Planung und Bau
  • Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung, Direktion Inneres und Finanzen
     

Arbeitsgruppe

  • Brigitte Traber, Stadtplanung, Direktion Planung und Bau (Projektleitung)
  • Matthias Loepfe, Stadtplanung, Direktion Planung und Bau (Stv. Projektleitung)
  • Peter Bischof, Quartierbeauftragter, Dienststelle Gesellschaftsfragen, Direktion Soziales und Sicherheit
  • Yvonne Bischof, Leiterin Liegenschaften, Direktion Soziales und Sicherheit
  • Katrin Eberhard, Stv. Leiterin Hochbauamt, Direktion Planung und Bau
  • Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung, Direktion Inneres und Finanzen
  • Ivan Furlan, Leiter Amt für Bewilligungen, Direktion Planung und Bau
     

Externe Partner

Folgende Fachpersonen und Institute werden für die externe Analyse und Prozessbegleitung herangezogen:
 

Analysen

Wohnungsangebote und Nachfrage / Pendlerbefragung / Quartierprofile:

  • KEEAS Raumkonzepte AG, Zürich (www.keeas.ch)
  • Forschungsstelle sotomo – gesellschaft, politik & raum, Zürich (www.sotomo.ch)
     

Zu- und Wegzügerbefragung:


Innovative und nachhaltige Wohnformen und Baustandards / Handlungsmöglichkeiten der Stadt:

  • FHS St.Gallen, Institut für Soziale Arbeit und Räume (www.fhsg.ch)

 

Workshops / Prozessbegleitung


 

Akteure Wohnbau- und Immobilienbranche (Begleitgruppe)

An drei im Rahmen der Strategieerarbeitung durchgeführten Workshops nehmen nebst Fachpersonen aus der Stadtverwaltung verschiedene Akteurinnen und Akteure und externe Fachpersonen aus der Wohnbau- und Immobilienbranche teil. Sie bringen dabei ihr persönliches Erfahrungswissen mit ein und nicht die Position ihrer Institution.

Die Begleitgruppe setzt sich aus Vertretungen folgender Institutionen zusammen:

  • Verbänden
  • Gemeinnützigen Wohnbauträgerschaften
  • Investorinnen und Investoren
  • Banken
  • sowie externe Fachexpertinnen und -experten

 

 

Servicespalte

Stadtplanung

Neugasse 3
9004 St.Gallen

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