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Bürgerfragen

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Ankunftshalle

Wie steht die Denkmalpflege zur neuen Ankunftshalle?

Die entsprechenden Fachstellen waren in der Jurierung des Siegerprojektes involviert und stehen hinter dieser Lösung.

Ist das heutige Tonnendach aus baulicher Sicht sicher?

Ja, die Tragsicherheit ist gewährleistet. Das Dach entspricht hingegen im heutigen Zustand optisch nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Bahnhof.

Wird der Platz unter der Ankunftshalle auch zum Einkaufen genutzt werden können?

Nein, ganz bewusst nicht. In erster Linie dient dieser Bereich dem Ankommen, Abreisen und sich Treffen. Hier soll es in Zukunft übersichtlich und offen sein.

Bietet die Ankunftshalle einen mehrstöckigen Verwendungszweck?

Nein, denn die Ankunftshalle soll in erster Linie optisch für die Reisenden das Eingangstor zwischen Stadt und Bahnhof bilden und ein grosszügiger Raum zwischen Warten, Ankommen und Abreisen sein. Im Weiteren schützt sie vor Wind und Wetter.

Wie hoch belaufen sich die Kosten für die geplante neue Überdachung?

Die Gesamtkosten für die Ankunftshalle belaufen sich auf rund CHF 7.5 Millionen. Die SBB werden den überwiegenden Teil dieser Halle finanzieren, wobei die reinen Baukosten für die Dachkonstruktion rund 4.5 Millionen betragen.

Wäre es möglich, die jetzige Ankunftshalle zu behalten und auf den Bau der neuen Ankunftshalle zu verzichten?

Die jetzige Ankunftshalle müsste sicher aufgefrischt werden. Auch entspricht sie nicht mehr dem heutigen Standard, da sie in den Randbereichen düster ist. Für die SBB ist es zentral, den stark frequentierten Zugang zum Bahnhof ästhetisch und ansprechend zu gestalten.

Zudem wird die Treppe aus der Rathausunterführung neu zu liegen kommen. Mit der bestehenden Halle und der neuen Treppe gäbe dies keine optimale Lösung für die Reisenden.

Kommt das Textilmuster definitiv nicht auf die Ankunftshalle?

Das Preisgericht regte im Wettbewerb an, den Umgang mit dem textilen Muster der zentralen Ankunftshalle zu prüfen. Im Anschluss an die Überarbeitung und aufgrund der Beurteilung im Vorprojekt wurde auf das Textilmuster verzichtet.

 

Bushof

Habe ich endlich Platz beim Warten und beim Umsteigen?

Der neue 7 Meter breite Mittelperron bringt den Fahrgästen viel mehr Platz beim Warten und Umsteigen. Als Vergleich haben die heutigen Perrons eine Breite von 4 Metern. Zudem werden die Haltestellen für die Busse und die Postautos zusammengelegt was zu mehr Übersicht führt.

Was bedeutet Durchflusssystem?

Der Bahnhofplatz wird zur Haltestelle. Weder städtische noch regionale Busse warten auf dem Platz. Die sogenannten Ausgleichszeiten werden an den Endhaltestellen abgehalten.

Wird der Platz übersichtlicher?

Einerseits führt das Zusammenlegen der Haltestellen von Bussen und PostAutos zu grösserer Übersichtlichkeit. Andererseits werden die Ost-West-Linien und die Nord-Süd-Linien zusammengefasst.

Wie fahren die Busse neu?

Nach Osten verkehren alle Busse und Postautos künftig über die Poststrasse zum Schibenertor. Aus Richtung Marktplatz/Bohl und vom Blumenbergplatz her fahren fast alle städtischen und regionalen Busse künftig über die Bahnhofstrasse zum Bahnhofplatz. Nur noch einzelne Kurse wenden auf dem Bahnhofplatz. Die Zu- und Wegfahrt von und nach Westen erfolgt nur noch über die Gäbrisstrasse beim Appenzeller Bahnhof.

Wie finde ich meinen Bus?

Der ganze Haltestellenbereich wird kompakt im Zentrum des Bahnhofplatzes, beidseits einer 7 Meter breiten Mittelinsel sowie in der Kornhausstrasse und beim Rathaus, angeordnet.

Wo kann ich mein Busabo kaufen?

Zwischen Kiosk bei der Rathausunterführung und dem Rathaus, werden sich die neuen Verkaufsräumlichkeiten der VBSG befinden – nahe bei Bus und Bahn. Eine weitere Option, Dienstleistungen von St.Gallen Bodensee Tourismus oder des Stadttheaters mit anzubieten, wird zurzeit geprüft.

Wo orientiere ich mich über den Abfahrtsort und die Abfahrtszeit?

Das dynamische Fahrgastinformationssystem gibt den Fahrgästen über die Anzeigetafel die gewünschten Fahrtgast-Informationen. Bei den Aufgängen der Personenunterführungen werden die Fahrgäste gesamthaft informiert, wo und wann die einzelnen Busse verkehren. Auf den einzelnen Haltekanten wird die erwartete Ankunftszeit der Busse angezeigt, welche entsprechend halten werden. Weitere Informationen

Warum ist der Mittelperron nicht komplett überdacht?

Auf eine vollständige Überdachung wurde hauptsächlich aus folgenden Gründen verzichtet:

- Um im Osten die Übersichtlichkeit des grosszügigen Fussgängerkorridors auch optisch zu verstärken

- Im Westen aus städtebaulichen Überlegungen, um die Sicht auf das Bahnhofgebäude möglichst wenig zu beeinträchtigen.

 

Platzgestaltung

Nach welchen Kriterien wurden die Gestaltungsvorschläge ausgewählt?

Unter anderem wurden Kriterien wie der architektonische Gesamteindruck, Konzeptidee, städtebauliche Einbindung, Übersichtlichkeit und Orientierung, Qualität der Warte- und Aufenthaltsbereiche und die Empfangssituation, der Umgang mit den bestehenden Gebäude- und Platzstrukturen sowie Einbezug der schutzwürdigen Bauten, Verbesserungen der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden und auch die optimalen verkehrlichen Betriebsabläufe beurteilt.

Wer hat die Gestaltungsvorschläge ausgewählt?

Die eingereichten Projekte wurden im Wettbewerbsverfahren vom Preisgericht ausgewählt. Unter anderem sassen der 11-köpfigen Jury Stadträte, Vertreter der SBB, Verkehrsplaner und Architekten inne.

Warum braucht es überhaupt eine neue Platzgestaltung?

Seit der letzten baulichen Anpassung vor über 35 Jahren hat sich auf dem Bahnhofplatz vieles verändert. Der öffentliche Verkehr und die Passanten die den Platz täglich benutzen haben massiv zugenommen. Der Platz ist unansehnlich geworden und platzt förmlich aus allen Nähten. Der bauliche Zustand ist schlecht. Daher muss der Platz so oder so saniert werden.

Warum wird der Lämmler-Brunnen ersetzt?

Offen und übersichtlich soll der Platz sein. Dies bedingt einen möglichst „hindernisfreien“ Blick Richtung Kantonalbank und über den ganzen Platz. Der Lämmler-Brunnen steht heute genau in dieser Achse. Darum soll er versetzt werden. Wir sind zurzeit im Gespräch mit dem Verein „Textilland Ostschweiz“.

Wohin kommt der VBSG Pavillon?

Seinerzeit als Provisorium erstellt, kann noch nicht abgeschätzt werden, wie gut der bauliche Zustand des Holz-Pavillons ist. Abhängig davon, wird entschieden, ob eine Weiterverwendung, z.B. als Zusatzraum für einen Mittagstisch, oder als externes Schulatelier, angestrebt werden kann.

Bleibt der Biergarten auf dem Kornhausplatz bestehen?

Auf dem Kornhausplatz entstehen Aufenthaltszonen mit Bäumen und Sitzbankelementen. Dabei bleiben noch Flächen für multifunktionale Nutzungen wie Aussengastronomie frei.

 

Kosten

Wie hoch sind die gesamten Kosten für die Stadt?

Die Kosten belaufen sich auf 42.6 Millionen Franken. Diese sind aufgeteilt in rund 5 Millionen Franken für die vorgezogene Sanierung der Personenunterführung West sowie rund 37,4 Millionen für die Neugestaltung des Bahnhof & Bahnhofplatzes.

Wie hoch sind Kosten nur für die Platzsanierung?

Knapp 20 Millionen Franken. Diese werden für die Belagserneuerung, Randsteine, Fahrleitungen und Gleise sowie Erneuerungsarbeiten im Bereich Elektrizität, Wasser, Gas sowie Kanalarbeiten verwendet. Damit werden wir aber keine neue Verkehrsorganisation, keine neuen Wartehallen, keine neue Rathausunterführung und auch keine neue Platzgestaltung bekommen.

Wie hoch belaufen sich die gesamten Investitionen?

Diese belaufen sich auf rund 120 Millionen Franken. Davon tragen die SBB knapp 56 Millionen, sowie Bund, Kanton und die Verkehrsunternehmen rund 22 Millionen.

Was würde eine Unterführungsverlängerung kosten?

Die Verlängerung in direkter Verbindung zum Kornhausplatz würde rund 12 Millionen Franken kosten (Kostenschätzung ± 30%).

Das St.Galler Stimmvolk hat an der Abstimmung vom 9. Juni 2013 entschieden, dass auf eine Unterführungsverlängerung verzichtet wird.

Wie sehen die detaillierten Teilprojektkosten aus?

Die Gesamtkosten über CHF 120 Millionen teilen sich wie folgt auf rund:

  • CHF 32,5 Millionen entfallen auf die Platzgestaltung und den Verkehr
  • CHF 8,4 Millionen  für die Wartehallen
  • CHF 1,5 Millionen für allgemeine Massnahmen wie beispielsweise Projektkoordinationskosten etc.
  • CHF 8,1 Millionen für die Ankunftshalle
  • CHF 46,1 Millionen entfallen auf die Personenunterführung Ost (Rathausunterführung) sowie
  • CHF 5,9 Millionen für die Personenunterführung West
  • CHF 3,5 Millionen stehen für allgemeine Massnahmen der SBB zu Buche
  • CHF 14 Millionen betragen die Investitionskosten für das Bahnhof- und Dienstgebäude

 

Projekt generell

Ist der Bahnhofplatz überhaupt sanierungsbedürftig?

Ja. Die letzten baulichen Anpassungen liegen fast 35 Jahre zurück. Der Platz ist ein Flickwerk, die bauliche Substanz schlecht. Der Platz muss so oder so saniert werden.

Wie lange dauern die Arbeiten bei einer kompletten Neugestaltung?

Rund drei Jahre. Voraussichtlich wird Anfang/Mitte 2015 mit den ersten Bauarbeiten begonnen und Anfang 2018 ist der Platz neu.

 

Rathausunterführung

Wird die Rathausunterführung saniert?

Ja, die SBB bauen die Rathausunterführung komplett um. Zwei Rolltreppen sowie seitlich angrenzende je 3,5 Meter breite Treppenaufgänge führen von der Unterführung direkt zur Ankunftshalle. Die Unterführung im Bereich des Aufgangs Bahnhofplatz wird von 8 auf 13 Meter ausgebaut. Für mobilitätseingeschränkte Personen wird in diesem Bereich ein Lift östlich des Treppenaufgangs erstellt, der zentral gelegen von allen Seiten gut erkennbar ist.

Gibt es auch neue Einkaufsmöglichkeiten in der Rathausunterführung?

Ja, westseitig in den Bereichen unter den Gleisen 1 bis 6 sowie ostseitig unter den Gleisen 1 und 2, werden Räume für Läden erstellt.

Werden die Rampen belassen?

Der Perron 2 wird mit einer Rampe und zwei Treppen erschlossen. Die Perrons 3 und 4 werden je mit einer Rampe erschlossen. Die Rampe zum Perron 4 wird bereits mit dem Projekt S-Bahn St.Gallen 2013 erstellt.

Wie sieht der Aufgang zur Rosenbergstrasse aus?

Auf der Nordseite der Rosenbergstrasse schliesst eine drei Meter breite Treppe und ein grosszügig dimensionierter Lift mit den Innenmassen 2,7 x 2,5 Meter an die Rathausunterführung an. Treppe und Lift führen direkt zur Rosenbergstrasse und sind mit einem breiten Glasdach gedeckt. Dieses ist architektonisch analog zu den Glasdächern der Wartehallen konzipiert.

Wird es auch neue WC-Anlagen geben?

Ja, in der Rathausunterführung, unmittelbar unter der Ankunftshalle,  entsteht eine grosszügige öffentliche, durch Personal bediente, Toilettenanlage.

Wie gross wird der Lift beim Ostaufgang Perron 1?

Dieser Lift weist ein Schachtinnenmass von 2.7 x 2.5 Meter auf.

Wird es auf der Südseite Rosenbergstrasse weiterhin einen Aufgang geben?

Von der Personenunterführung Ost (Rathausunterführung) gelangen Fussgängerinnen und Fussgänger über die neue Rampe des Perrons 4 auf die Südseite der Rosenbergstrasse.

 

Unterführungsverlängerung

Wäre eine Unterführungsverlängerung nicht sinnvoll?

Diese Möglichkeit wurde eingehend geprüft. In Anbetracht dessen, das die Bahnhofplatznutzenden in sehr unterschiedlichen Richtungen unterwegs sind, ist eine Unterführungsverlängerung nicht die richtige Lösung. Das St.Galler Stimmvolk hat diese Option an der Volksabstimmung vom 9.6.2013 abgelehnt.

Wäre ein Mittelaufgang zum Busperron nicht sinnvoll?

Auch diese Variante wurde geprüft. Dabei müsste der Bus-Mittelperron für die Treppenaufgänge um rund 3,5 bis 4 Meter verbreitert werden. Dies ginge zu Lasten der Fahrbahnbreiten und der Fussgängerbereiche vor der Ankunftshalle und dem Metropol. Als Folge ergeben sich wiederum gegenseitige Behinderungen des ÖV sowie erneut knappere Platzverhältnisse.

Gibt es somit keine Unterführungsverlängerung?

Die Stadt und die SBB sind überzeugt, dass eine Unterführungsverlängerung nicht notwendig ist. Da nur gerade 10% der Bahnhofplatznutzenden einen direkten Vorteil daraus ziehen können, stehen die hohen Investitionen in keinem Verhältnis.

An der Volksabstimmung vom 9. Juni 2013 hat das St.Galler Stimmvolk entschieden, dass keine Unterführungsverlängerung gebaut werden soll.

Was würde die Verlängerung kosten?

Die Verlängerung in direkter Verbindung zum Kornhausplatz würde rund 12 Millionen Franken kosten (Kostenschätzung ± 30%).

 

Verkehr

Warum wurde der Autoverkehr auf die Nordseite gelegt?

Auf dem Bahnhofplatz, der grössten ÖV-Drehscheibe der Ostschweiz, wird der öffentliche Verkehr in den kommenden 10 – 20 Jahren weiterhin stark zunehmen. Da der Platz in seiner Dimension nicht verändert werden kann, braucht es eine Entflechtung. Nur so schaffen wir den nötigen Platz, um die kommenden Mehrbelastungen infolge des öffentlichen Verkehrs auch in Zukunft zu bewältigen.

Hat sich das neue Verkehrskonzept bewährt?

Ja, der Verkehr über die Rosenbergstrasse funktioniert gleichermassen, auch nach der Eröffnung der Bahnhofvorfahrt. Und der Bahnhofplatz ist nach der Verlagerung des Autoverkehrs spürbar übersichtlicher geworden.

Was bedeutet Durchmesserlinie?

Bahn- oder Buslinien, die nicht auf dem Bahnhofplatz in St.Gallen wenden.

Was bedeutet Radiallinie?

Buslinie, welche auf dem Weg von Stadtrand zur Stadtmitte und zurück auf dem Bahnhofplatz wendet.

Wo hält die Appenzeller Bahn?

Die Appenzeller Bahn wird ihre Haltestelle beim AB-Bahnhof behalten. Gründe dafür sind die unterschiedlichen Haltekantenhöhen und die Länge der Zugs-Kompositionen. Heute steigen mehr als 2/3 aller Passagiere der Appenzeller-Bahn auf die SBB/SOB um und weniger als 1/6 aller Passagiere auf Busse.

Finde ich meinen Bus noch?

Das moderne dynamische Fahrgastinformationssystem gibt den Fahrgästen über die Anzeigetafel die gewünschten Fahrgast-Informationen. Bei den Aufgängen der Personen- Unterführungen werden die Fahrgäste gesamthaft informiert, wo und wann die einzelnen Busse verkehren. Auf den einzelnen Haltekanten wird die erwartete Ankunftszeit der Busse angezeigt, welche an dieser Haltekante anhalten werden.

Wo befinden sich die Taxis?

Neu befinden sich Taxis an drei verschiedenen Standorten rund um den Bahnhofplatz:
Links und rechts an der Poststrasse zwischen Bahnhofpärkli und Hotel Wallhalla mit Ausladezone vor dem Rathaus
Beim Westflügel des Bahnhofgebäudes, Höhe Personenunterführung West
Beim Bahnhof Nord an der Lagerstrasse direkt bei der Fachhochschule 

Wo parke ich mein Velo?

Die Veloabstellplätze werden dezentral, möglichst in der Nähe der Personenunterführungen angeordnet. Gegenüber heute befinden sich zusätzliche Veloabstellplätze bei der Bahnhofvorfahrt Nord in der neuen Velostation und dem nördlichen Zugang zur Rathausunterführung. Zudem wird die südöstliche Abstellanlage deutlich ausgebaut (Doppelstock). Hingegen fallen die Abstellplätze beim VBSG-Pavillon zu Gunsten der Platzgestaltung weg.

Ist der Fussgängerkorridor für die Busse ein Hindernis?

Der Fussgängerkorridor schafft durch seine Anordnung und Breite und den zentralen Mittelperron nicht nur für die Passanten sondern auch für die Buschauffeure und –chauffeusen mehr Übersicht. Im Weiteren verringern gerade die klaren Sichtbeziehungen zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmenden die Behinderungen markant.

Wo kann ich mein Fluggepäck aufgeben?

Der Fly & Rail bleibt weiterhin in den Diensträumlichkeit der SBB neben der Westunterführung. Zubringerdienst zu den dafür eingerichteten Parkplätzen ist gestattet.

Funktioniert die neue Organisation auch noch in 20 Jahren?

Die neue Organisation auf dem Bahnhofplatz schafft die strukturellen Voraussetzungen, damit die städtische Mobilität auch in 20, 30 oder 40 Jahren überhaupt funktionieren wird.

Ist die Gäbrisstrasse nicht zu eng für die Mehrbelastung des ÖVs?

Die Gäbrisstrasse stellt eine Engstelle im System dar. Dank der Eliminierung der öffentlich zugänglichen Parkplätze und der Beschränkung der Anlieferungen (nur am Morgen und  ausserhalb der Morgenspitzenzeiten), kann jedoch die Zu- und Wegfahrt für den ÖV in der notwendigen Qualität erreicht werden.

Kann man mit dem Auto von der Schützengasse kommend, weiterhin um das Bahnhofpärkli an der Walhalla vorbei zurück in die Schützengasse fahren?

Auf dem Bahnhofplatz sollen nur noch die zwingend notwendigen Fahrbeziehungen ermöglicht werden. Die Fahrt von der Schützengasse um das Bahnhofpärkli und wieder in die Schützengasse zurück, ist daher im neuen Verkehrskonzept für den motorisierten Individualverkehr nicht vorgesehen.

 

Taxi

Warum gibt es bei den Taxistandplätzen bei der FHS keinen Taxiruf?

Da es in St.Gallen keine übergeordnete Taxiruf-Zentrale gibt. Jeder Taxiunternehmer hat seine eigene Taxirufzentrale.

 

Mobiliätsvision

Wäre ein Zusammenspiel von Tram & Appenzeller Bahnen denkbar?

Das St.Galler Tram und die Fahrzeuge der Appenzeller Bahnen verkehren auf demselben Trasse und mit denselben Fahrleitungen. Daher sind Optimierungsmöglichkeiten beim Betrieb und Unterhalt grundsätzlich denkbar.

Wieso kommt das St.Galler-Tram-Projekt nicht zuerst?

Das Tram-Projekt ist in seiner Dimension ein Langzeitprojekt und auf der Zeitachse 2040/2045 anzusiedeln. Demgegenüber muss kurz- bis mittelfristig die Infrastruktur auf dem Bahnhofplatz den jetzigen ÖV-Anforderungen angepasst werden. Dies natürlich im Sinne einer Langfristigkeit, welche die Möglichkeit für eine Realisierung des Trams berücksichtigt.

Der grösste "Brocken" dabei ist jedoch die Schaffung einer eigenen Bus-/Tram-Spur, der sogenannten Eigentrassierung. Daher müssen für die Zukunft alle Möglichkeiten offen gehalten werden, die Eigentrassierung für die Busse weiterzuverfolgen.

Was sind die Vorteile eines Trams?

Ein Tram kann deutlich mehr Passagiere befördern als ein Doppelgelenkbus. Zudem weist ein Tram bezüglich "Laufruhe" mehr Komfort auf.

Müsste das ÖV-Projekt infolge der Platzplanung nicht schon Tramstationen beinhalten?

Die neue Verkehrsorganisation beim Bahnhofplatzprojekt ist flexibel und schafft die Basis für einen weiteren Ausbau des ÖVs. So gesehen steht der Option von einer Tramstation eigentlich nichts im Wege. Denn mit der Realisierung eines St.Galler Trams würden gewisse Buslinien entfallen und dadurch Bushaltekanten frei. Die Integration eines Trams wäre daher, mit kleinen baulichen Massnahmen verbunden, im aktuellen Projekt realisierbar.

 

Hindernisfreier Bahnhofplatz

Wie waren die Behindertenorganisationen involviert?

Im Rahmen des Vorprojektes fanden zwei Sitzungen mit den Behindertenorganisationen statt. Dabei wurden insbesondere Fragen der Haltekantenhöhe, der Anschläge und des Blindenleitsystems diskutiert.

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