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Erneuerung Kehrichtheizkraftwerk

Kehrichtheizkraftwerk

Wesentliche Bauteile von Anlieferlogistik, Kehrichtbunker, Kamin und Elektroinfrastruktur stammen aus der Zeit des Betriebsbeginns 1972 und müssen grundlegend saniert oder erneuert werden. Zudem ist das Kehrichtheizkraftwerk (KHK) zwischen Sitter, Abwasserreinigungsanlage (ARA) Au und Rechenwaldstrasse eingeengt. Damit die Anlieferungen mit mehrachsigen Lastwagen, mit Sattelschleppern und Lastenzügen sicherer und effizienter erfolgen können, sind Anpassungen an der Rechenwaldstrasse erforderlich. Der erhöhte Platzbedarf verursacht auch Anpassungen im Bereich der benachbarten ARA Au, welche ebenfalls durch die Stadt betrieben wird.

Das Erneuerungsprojekt umfasst im Wesentlichen:

  • Bunkererweiterung mit Umschlag, Konfektionierung und Lagerung des Abfalls
  • Logistikhalle mit Fahrzeugwaagen, Entladestellen und Logistiktrakt
  • Elektrogebäude, Kamin und Werkstätten
  • Transformatorenstation und Stromverteilung
  • Anpassungen der ARA Au an die Bedürfnisse des KHK

In Februar 2014 beginnt der Abbruch des alten Ofenhauses. Im August 2014 ist die Montage des neuen Kamins auf das Elektrogebäude geplant. Im März 2015 sollen nach einem mehrwöchigen Testbetrieb weitere Infrastrukturen abgebrochen und die Bunkererweiterung mit Anlieferhalle und Logistiktrakt in Angriff genommen werden. Mit der Inbetriebnahme der Bunkererweiterung und Anlieferhalle im Juni 2016 wird das Projekt abgeschlossen. Während des Umbaus wird es zu gewissen Erschwernissen bei den Anlieferungen führen. Die betroffenen Kreise werden regelmässig informiert.

Für die Zukunft gerüstet

Das Projekt erlaubt eine Steigerung der Qualität im Bereich der Abfallbewirtschaftung und der ökologischen Energieproduktion, die weitere Verbesserung der Kundenfreundlichkeit, die Anpassung von Sicherheit und Gesundheitsschutz an den heutigen Stand der Technik sowie die Optimierung der betrieblichen Abläufe. Mit der Erneuerung kann die Anlage ihre wichtige Aufgabe für mindestens weitere 20 Jahre wahrnehmen.

Die Erneuerung des KHK erfolgt während des Betriebs der Anlage. Diese rollende Erneuerung ist wesentlich kostengünstiger als ein Neubau, weil alle Anlageteile bis ans Ende ihrer jeweiligen technischen Lebensdauer betrieben werden können und keine alternativen Standorte gebraucht werden.

Investitionen in Höhe von CHF 53 Mio.

An der Volksabstimmung vom 3. März 2013 haben die St.Galler Bürgerinnen und Bürger den Investitionen in Höhe von über CHF 53 Mio. zugestimmt. Da ein Teil der anfallenden Kosten an der ARA Au durch Nachbargemeinden getragen wird, entfällt ein Kostenanteil von rund CHF 51,5 Mio. auf die Stadt St.Gallen. In den letzten Jahren konnten rund CHF 40 Mio. Reserven für Erneuerungen am KHK gebildet werden. Das vorliegende Projekt kann daher ohne Erhöhung der Sackgebühren und der Anlieferpreise finanziert werden.

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