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Neophyten

Riesen-Bärenklau

Die meisten gebietsfremden Pflanzen, oder Neophyten, sind harmlos und bereichern unsere Flora. Rund 50 Arten sind in der Schweiz jedoch als gefährlich bekannt, aber dennoch weit verbreitet. Der Bund hat 2008 den Verkauf und die Verbreitung von 11 Arten in der Freisetzungsverordnung verboten. Ihr Gefährdungspotenzial ist vielseitig: Sie breiten sich aggressiv aus, verdrängen dabei einheimische Arten und können zu ökonomischen, ökologischen oder gesundheitlichen Schäden führen. 

Invasive Neophyten sind wahre Überlebenskünstler. Tiefreichende Wurzeln oder eine grosszügige Samenproduktion erschweren die Bekämpfung grosser Bestände. Die Stadt St.Gallen investiert viel, um entlang von Gewässern und in wertvollen Naturräumen Neophyten zu bekämpfen. Wo möglich werden bereits kleine Einzelbestände ausgerissen oder gemäht, um eine unkontrollierte Vermehrung frühzeitig zu verhindern. 

Sameneinträge sind jedoch immer wieder möglich. Aus Unkenntnis werden immer noch invasive Neophyten in Gärten gepflanzt oder bestehende Bestände ignoriert. Die Bekämpfung der unerwünschten Pflanzen gelingt nur, wenn auch Gartenbesitzer und Gartenbesitzerinnen aufmerksam sind und mithelfen, die Verbreitung invasiver Neophyten zu stoppen. Je länger das Problem vor sich hingeschoben wird, desto mehr verstärkt es sich. Entsprechend steigen Aufwand und Kosten für die Entfernung.

Eine Übersicht über die Merkmale sowie die empfohlenen Bekämpfungs- und Entsorgungsmassnahmen einiger Problempflanzen bietet die Broschüre «Praxishilfe invasive Neophyten Kanton St.Gallen». 

Bei Fragen zu Neophyten steht die Abteilung Natur und Landschaft gerne zur Verfügung.

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