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Sekundarstufe I

Die Oberstufe der Volksschule schliesst an die 6. Primarschulklasse an und dauert drei Jahre. Sie bereitet die Schülerinnen und Schüler auf eine Berufsausbildung oder den Besuch einer weiterführenden Schule und auf die Bewältigung des Lebensalltags vor. Sie ist gegliedert in die Real- und die Sekundarschule. Die Gliederung der Oberstufe trägt dazu bei, den Schülerinnen und Schülern eine ihren Begabungen und Lernvoraussetzungen angemessene Bildung zu ermöglichen. 

Beide Schultypen auf der Oberstufe vermitteln eine breit abgestützte Allgemeinbildung. Die Oberstufe fördert die Lernbereitschaft und stärkt das Vertrauen der Jugendlichen in ihre eigene Leistungsfähigkeit. Sie fordert von den Schülerinnen und Schülern stufengemässe und ihren Begabungen entsprechende Leistungen in der Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz. Die Jugendlichen erhalten zunehmend Gelegenheit, selbst gesetzte Ziele anzustreben und persönliche Schwerpunkte zu setzen. Diese Erweiterung von Selbständigkeit und Selbsttätigkeit fördert eine zuverlässige Arbeitshaltung und die Bereitschaft für lebenslanges Lernen. Soziale Lernformen festigen die Teamfähigkeit.

Auf der Suche nach dem eigenen Ich und bei der Beantwortung von Sinnfragen finden die Jugendlichen auf der Oberstufe Gelegenheiten, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen und die Beziehungen zu den Mitmenschen und der Umwelt zu vertiefen.

Die Unterschiede der beiden Schultypen bestehen in den Ansprüchen an die intellektuellen Fähigkeiten, in der Art und Weise der Förderung der elementaren Bildung, der Lernkompetenz und der Leistung. 

Realschule

Die Realschule vermittelt eine breit abgestützte Allgemeinbildung im sprachlichen, mathematischen, naturwissenschaftlichen und musischen Bereich. Sie bereitet auf das Erwerbsleben für handwerkliche, industriell-gewerbliche und dienstleistungsorientierte Berufe vor. Bei besonders guten schulischen Leistungen können Realschülerinnen oder Realschüler nach einem Jahr Realschule die erste Sekundarklasse besuchen oder nach zwei Jahren Realschule in die zweite Sekundarklasse übertreten. 

Sekundarschule

Die Sekundarschule eignet sich für Schülerinnen und Schüler, welche gute schulische Leistungen, Ausdauer, erhöhte Lernbereitschaft und Interesse vorweisen können. Sie vermittelt eine Grundausbildung mit erhöhten Anforderungen in sprachlicher, mathematischer, naturwissenschaftlicher und musischer Richtung. Sie bildet die Grundlage sowohl für Berufslehren mit oder ohne Berufsmaturität als auch für weiterführende Schulen.  

Niveaugruppen

Oberstufen haben die Möglichkeit, Englisch und/oder Mathematik in leistungsgetrennten Niveaugruppen zu unterrichten. Die Schülerinnen und Schüler sind weiterhin einer Stammklasse in der Real- oder Sekundarschule zugeteilt. Sie besuchen aber unabhängig davon den Unterricht in Englisch und/oder Mathematik je nach persönlicher Leistungsfähigkeit in Lerngruppen mit unterschiedlichem Anforderungsniveau. Wechsel zwischen den Niveaugruppen und zwischen Real- und Sekundarschule können am Ende jedes Semesters erfolgen. Bei Oberstufen, die ohne Niveaugruppen geführt werden, ist ein Wechsel zwischen Real- und Sekundarschule in der Regel nur am Ende der Probezeit oder jeweils am Schuljahresende möglich.

 

Quelle: Kanton St.Gallen 

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