Im Interview gibt er Einblick, weshalb die Tätigkeit in der städtischen Informatik weit mehr ist als reiner ICT-Betrieb und man hier nicht nur mit vielfältigen Persönlichkeiten zusammenarbeitet, sondern mit dem eigenen Engagement ganz konkret zum Funktionieren und zur Weiterentwicklung der Stadt beitragen kann.
Sven Ihl, angestaubte Verwaltung, veraltete Technologien: Inwiefern trifft das Klischee auf die von den Informatikdiensten betreute Infrastruktur zu?
Diese Vorstellung von der «angestaubten Verwaltung» ist längst überholt. Wenn ich mit unseren Fachspezialistinnen und Fachspezialisten spreche, die in den letzten Jahren aus der Privatwirtschaft zu uns gestossen sind, höre ich durchweg das Gegenteil. Sie loben unsere Professionalität, Effizienz und Innovationskraft.
Die Informatikdienste sorgen dafür, dass in der Stadtverwaltung und an den städtischen Schulen alles rund um Computer, Tablets, Server, Netzwerke und Software reibungslos funktioniert. Sie verantworten 5'500 Computer, betreuen über 3 600 Nutzerinnen und Nutzer an mehr als 200 Standorten, bieten professionellen ICT-Support, kümmern sich um Sicherheit und Betrieb und stehen als Anlaufstelle für Informatikfragen zur Verfügung. Sie kombinieren eigene Rechenzentren und Cloud-Dienste, damit die digitale Arbeit im Büro, unterwegs oder im Homeoffice zuverlässig funktioniert.
Welches sind langfristig die Schwerpunkte der Informatikdienste?
Wir wollen für unsere interne und externe Kundschaft eine zuverlässige Partnerin sein und auch in Zukunft bleiben. Dazu gehört, unsere stabilen ICT-Services aufrechtzuerhalten und die ICT-Sicherheit sowie den Datenschutz zu gewährleisten. Gleichzeitig verstehen wir uns als geschätzte Begleiterin aller Dienststellen, um Innovationen voranzutreiben und die städtischen Services kontinuierlich weiterzuentwickeln. Nicht zuletzt legen wir Wert auf ein vertrauensvolles Arbeitsklima, in dem Freude an der Informatik gelebt wird.
Als Informatikdienste stehen wir 365 Tage im Jahr rund um die Uhr für zuverlässige und innovative ICT-Lösungen sowie für ein starkes Miteinander in unserem Team. Wir ermöglichen allen Dienststellen, ihre individuellen Dienstleistungen effizient zu erbringen und die Services für die Bevölkerung kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Dominic Knechtli, was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Arbeit als ICT-System Spezialist?
Besonders gefällt mir die grosse Abwechslung. Kein Tag ist wie der andere, wodurch die Arbeit spannend bleibt. Ich kann sehr selbstständig arbeiten, eigene Ideen einbringen und diese auch umsetzen. Gleichzeitig erhalte ich jederzeit Unterstützung, wenn ich sie brauche. Diese Freiheit und das Vertrauen motivieren mich sehr und machen die Arbeit besonders angenehm.
Was zeichnet euer Team aus?
Wir zeichnen uns durch eine sehr gute Zusammenarbeit und eine offene Kommunikation aus. Es gibt kein Silodenken, sondern wir treten als eine gemeinsame IT auf. Der Austausch funktioniert innerhalb und ausserhalb des Teams sowie mit externen Stellen sehr gut. Auch die Leitung kommuniziert offen und transparent, was ich persönlich sehr schätze.
Was macht die Arbeit fachlich besonders?
Für mich ist die Kombination aus einem breiten Aufgabenspektrum und Eigenverantwortung fachlich besonders. Ich arbeite mit unterschiedlichen Systemen und Themen und kann mein Fachwissen laufend erweitern. Sinnvolle neue Ideen sind willkommen, wodurch eine stetige Weiterentwicklung und moderne Lösungen ermöglicht werden.
Welche Eigenschaften und Werte machen jemanden zu einem Match für Ihr Team?
Für uns zählen Menschen mit praktischer Berufserfahrung in einer ICT-Betriebsorganisation. Formale Abschlüsse sind wichtig, ersetzen jedoch keine fundierte Praxis. Ebenso entscheidend sind anwendbare Fachkenntnisse und vor allem eine passende Persönlichkeit: Wir suchen verantwortungsbewusste Teamplayer, die zu unserem Umfeld passen und unser positives Arbeitsklima mittragen.
Welche Perspektiven eröffnen sich neuen Mitarbeitenden bei Ihnen?
Einige unserer Mitarbeitenden kommen ursprünglich aus eher generalistischen Arbeitsumfeldern. Weil wir grösser sind, konnten sie sich nun tief in spezifische Fachgebiete einarbeiten und sind so zu echten Profis geworden. Andere Kolleginnen und Kollegen haben bereits viel Erfahrung aus der Praxis mitgebracht, haben dann manchmal auch noch nebenberuflich studiert und üben heute sogar Führungsfunktionen in unserem Kader aus.
In der Stadtverwaltung erlebe ich direkt, wie mein Einsatz das Funktionieren der Stadt bis hin zur Weiterentwicklung der Services für die Bevölkerung unterstützt. Das macht meine Arbeit besonders erfüllend.
Wie fördern die Informatikdienste eine gute Work-Life-Balance?
Meinem Führungsteam und mir ist das Thema sehr wichtig und wir sind bestrebt, es täglich vorzuleben. Nur wenn sich eine Organisation der Arbeitsflexibilität und der damit verbundenen Verantwortung bewusst ist, kann das wirklich funktionieren. Ich bin stolz, dass dies bei uns gelingt: Homeoffice ist bei uns bis zu 60 % möglich und flexible Arbeitszeiten können aktiv und eigenverantwortlich, bei Sicherstellung der verschiedenen Fachbereiche, genutzt werden. Dies schätzen wir sehr.
Interessiert?
Sven und Dominic erzählen gerne von ihrer Arbeit.
Leiter Informatikdienste / CIO
ICT-System Spezialist
