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Stadtplanungsamt

  • initiiert und leitet Studien, Konzepte und Strategien und stellt die dafür notwendigen Grundlagen bereit
  • berät und unterstützt bei privaten und öffentlichen Bau- und Planungsvorhaben, bei Inventar- und Schutzobjekten sowie in Schutzgebieten
  • erarbeitet Schutzverordnungen und Inventare und setzt diese um, führt Sondernutzungsplanungen bis zum formalrechtlichen Verfahren, führt die Geschäfte des Sachverständigenrates

Personal und Finanzen

(in CHF 1 000)

2013

2014

2015

Aufwand

3 658

4 262

3 358

Ertrag

1 637

1 515

1 489

Aufwandüberschuss

2 021

2 747

1 869

Personalbestand

10.9

10.0

10.1

Jahresschwerpunkte

Grosse Pläne

Neben der Neuaufgleisung und Bearbeitung der Areal­entwicklungen Bahnhof Nord, St.Fiden und St.Gallen West sind zahlreiche durch Dritte initiierte Vorhaben teils mit Sondernutzungsplanungen erwähnenswert. Weiter konnten das Testplanungsverfahren auf den Arealen Platztor und Rosenberg unter Federführung des kantonalen Hochbauamtes durchgeführt und die Master­pläne für eine Entwicklung der Gebiete Institut auf dem Rosenberg sowie Fuchsenstrasse weitgehend abge­schlossen werden. Nach der zweiten Ablehnung der Neugestaltung des Marktplatzes an der Urne erfolgten vertiefte Abklärungen bezüglich des weiteren Vorge­hens. Im Rahmen des Projektes Futura Stadtentwick­lung wurden Lösungen für eine direktions-­ und amts­übergreifend zielgerichtete und koordinierte räumliche Stadtentwicklung unter Einbezug der Region und des Kantons erarbeitet. Mit der Region wurden als Grund­lage für das 3. Agglomerationsprogramm räumliche Ent­wicklungsfragen bezüglich der künftigen ÖV­-Erschlies­sung bearbeitet.

Gut beraten

Die drei Sachverständigenratsmitglieder der letzten acht Jahre berichteten über ihre Arbeit für die Stadt an einer Veranstaltung auf Einladung des SIA (Tätigkeits­bericht 2006 bis 2014). Die drei neuen Mitglieder (seit 1. April 2015) haben sich in die Aufgabe sehr gut ein­gearbeitet und gewährleisten weiterhin eine wertvolle Beratung.

Auf den Geleisen

Die gezielte Weiterentwicklung des Gebietes Bahnhof Nord ist eine Herausforderung. Ziel ist es, einen leben­digen, vielfältigen, sozialen und zukunftsfähigen Ort zu schaffen. Dabei sollen die nutzungsmässigen, verkehr­lichen und städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten präzisiert, geklärt und der öffentliche Raum insgesamt aufgewertet werden. Das mehrstufige, partizipativ aus­gerichtete Verfahren fliesst anschliessend in die Test­planung ein.

Das Gebiet um den Bahnhof St.Fiden hat ein gros­ses Potenzial. 2015 wurden technische Aspekte betref­fend Bachoffenlegungen, Hochwasserschutzmassnah­men und Strassenverlegungen geklärt und bauliche Entwicklungsmöglichkeiten erarbeitet. Parallel dazu wurden Vorbereitungsarbeiten zum Planungsverfahren für eine koordinierte Entwicklung des Stadtteils St.Fiden­-Heiligkreuz um das Kerngebiet des Bahnhofs St.Fiden geleistet.

Für die Entwicklung des Gebiets St.Gallen West/Gossau Ost konnte zusammen mit der Stadt Gossau eine Potenzialanalyse abgeschlossen werden. Zunächst soll nun eine Dialogkultur und eine Organisationsstruk­tur mit den für die Entwicklung zentralen Grundeigen­tümerinnen und Grundeigentümern aufgebaut werden.

Grenzlandschaften

Mit «Landschaft für eine Stunde» sowie «Strategische Grün­- und Freiräumen/Grünzug Ost» wurden zwei Pro­jekte gestartet, die über die Regionalplanung koordi­niert und gemeinsam mit verschiedenen Gemeinden des Agglomerationsraumes St.Gallen-­Appenzell-­Boden­see erarbeitet wurden. Im Fokus der Arbeiten standen unter anderem die Fragen der quartiernahen Erholungs­räume in der Landschaft und nutzbare Freiräume im Quartier. Beide Projekte wurden mittels verschiedener Workshops partizipativ durchgeführt.

Infolge fehlender Partizipation der Regionsgemein­den erarbeitete die Stadt eine eigene, nun auf das Stadtgebiet begrenzte Schutzverordnung.

An verschiedenen Naturschutzobjekten wurden zahlreiche Unterhaltsmassnahmen vorgenommen, ins­besondere Pflegearbeiten zur Eindämmung der soge­nannten Neophyten.

Online-­Shopping

Frankenstärke und Online­shopping beschäftigen auch die Denkmalpflege. Überraschend stark hat 2015 zeit­weise der Leerflächen-­Bestand in der Ladenzone der Altstadt zugenommen. Während für das Erdgeschoss meist noch neue Nutzer gefunden werden können, wird es für Flächen, die keinen direkten Bezug zur Gasse haben, zunehmend schwieriger. Dies erfordert in sol­chen Fällen oft eine Neukonzeption der Gebäude. Um dieser Herausforderung in denkmalpflegerischer Sicht nachzukommen, beabsichtigt die Denkmalpflege, das Schutzinventar für die Altstadt zu überarbeiten und zu präzisieren.

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