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Finanzamt

  • beobachtet und analysiert die Haushaltsentwicklung, bereitet die Integrierte
    Leistungs- und Finanzperspektive sowie den Voranschlag zuhanden des Stadtrats vor
  • organisiert, führt und überwacht das Rechnungswesen der gesamten Stadtverwaltung (mit Ausnahme des betrieblichen Rechnungswesens der Stadtwerke, der Verkehrsbetriebe und des Kehrichtheizkraftwerks)
  • koordiniert das Controlling innerhalb der Stadtverwaltung (mit Ausnahme der Stadtwerke, der Verkehrsbetriebe und des Kehrichtheizkraftwerks)

Personal und Finanzen

(Finanzen in CHF 1 000)

2013

2014

2015

Aufwand

2 975

1 971

2 117

Ertrag

687

151

204

Aufwandüberschuss (Kto. 260)

2 288

1 820

1 913

Personalbestand

13.9

9.7

10.5

Die markanten Änderungen bei Aufwand, Ertrag und Personalbestand 2014 gegenüber den Vorjahren sind in der Verselbständigung der Versicherungskasse per 1. Januar 2014 begründet.

Jahresschwerpunkte

Sekretariat und Controlling

Die Koordination und die Bearbeitung des Budgetprozesses sowie der Investitionsplanung für die Erarbei­tung des Budgets 2016 bildeten einen Schwerpunkt in der Tätigkeit des Finanzamtes. Dank Einhaltung der restriktiven Vorgaben durch die Direktionen konnte für das Jahr 2016 trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen und einengender Vorgaben ein Budget erarbeitet werden, welches der Stadt keine grösseren Einschränkungen auferlegt und die ordentliche Leistungserbringung ermöglicht. Die finanzielle Lage bleibt jedoch weiterhin angespannt und der Handlungsspiel­raum der Stadt bleibt eng.

Die Umstellung des Rechnungslegungsmodells von HRM1 auf HRM2 verzögert sich weiterhin. Auf kantonaler Ebene sind die gesetzgeberischen Vorarbeiten in­zwischen soweit abgeschlossen worden, dass sie der vorberatenden Kommission und an der Februarsession 2016 dem Kantonsrat vorgelegt werden können. Somit sind die für die Umsetzung notwendigen Regelungen und Rahmenbedingungen weitestgehend definiert. Mit der operativen Umsetzung des sog. RMSG (Rechnungsmodell St.Gallen) kann vermutlich nicht vor 2018 be­gonnen werden. Ebenso verzögert sich die Ablösung der bestehenden Finanzlösung aufgrund beschaffungsrechtlicher Abklärungen. Es kann nicht damit gerechnet werden, dass die Stadt St.Gallen vor dem Jahr 2019 über eine neue Finanzlösung verfügen wird. Gewisse Vorarbeiten konnten trotzdem bereits in Angriff genom­men werden (zum Beispiel Vorbereitungsarbeiten zur Anlagebuchhaltung).

Stadtbuchhaltung

Im Berichtsjahr hatte für die Stadtbuchhaltung die Verlustscheinbewirtschaftung absolute Priorität. Die Zent­ralisierung und manuelle Erfassung der Verlustscheine in ein System war mit grossem Aufwand verbunden. Vor allem das Volumen stellte das Verlustschein-­Team vor grosse Herausforderungen:

  • Rekrutierung Mitarbeitende
  • Suche nach Räumlichkeiten für das Team und öffentlicher Schalter
  • Rechtliche Abklärungen mit dem Kanton und Dritten
  • Diverse «Runde Tische» mit  dem Betreibungsamt und den beteiligten Dienststellen
  • Beteiligung an Fachgruppen beim Kanton und beim Softwarelieferanten
  • Kompetenzregelungen für die zukünftige effiziente Bearbeitung
  • Anpassung der Rechnungslegung mit neuer Gliede­rung für Budget und Rechnung 2016
  • Abklärungen der technischen Möglichkeiten

Zudem hat die Stadtbuchhaltung die Passwortentsperrung für die VRSG­-Zutritte von den IDS übernommen. Bei der MWST konnte die Abrechnung für die Café­teria optimiert und für die Stadtbibliothek neu eingerichtet werden.

Die Prozesse für die internen Verrechnungen wurden angepasst. Dadurch konnte die Verarbeitung optimiert werden.

Die Spesenerhöhungen bei den Finanzinstituten war Anlass, die Prozesse zu überprüfen sowie Konten zu bereinigen.

In den städtischen Motorfahrzeugversicherungsvertrag konnten die VBSG-­Fahrzeuge (ohne Busse) integriert werden.

Im Berichtsjahr wurde bis auf eine Ausnahme rollend Fremdkapital auf kurzfristiger Basis aufgenommen (ein bis sechs Monate). Damit konnte die Stadt von den äusserst günstigen Rahmenbedingungen der Geldmärkte profitieren und die Passivzinsen tief halten. Zudem konnte im Fälligkeitsprofil, welches die Rückzahlung des Kapitals im zeitlichen Verlauf aufzeigt, eine noch bestehende Lücke mit einem festen Vorschuss mit einer Laufzeit von 18 Jahren zu sehr guten Konditionen geschlossen werden.

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Verwaltung und Politik

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