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Informatikdienste St.Gallen

  • sind verantwortlich für den Informatik-Betrieb inkl. Service­-Desk und Vor­-Ort-Support in den Bereichen Büroautomation, Fach-­ und Datenbankapplikationen inkl. Kommunikation und deren Basissysteme
  • in der städtischen Verwaltung sowie den städtischen Volksschulen leiten Informatik­, Integrations­ und Datenlogistik ­Projekte, optimieren dabei Prozesse und beraten die Dienststellen
  • betreffend wirtschaftlichem und ange­messenem Informatik-­Einsatzstellen die Informatik-Sicherheit sowie den technischen Datenschutz sicher

Personal und Finanzen

(Finanzen in CHF 1 000)                                                   

2013

2014

2015

Aufwand

8 678

10 671

10 447

Ertrag

3 328

4 405

10 744

Aufwandüberschuss

5 350

6 266

297

Personalbestand*

39.7

38.7

41.3

 

*Gem.  Projekt Fit13plus werden  ab 1.1.15 die ICT-­Kosten aus der Laufenden und Investitionsrechnung (teil-­)gebührenfinanzierten Dienststellen intern weiter belastet (SRB 1657). Durch vermehrte Leistungssteuerung durch die Dienststellen sollen Einsparungen erzielt werden.

**inkl. drei Berufspraktikanten / innen und interne Aushilfe Roll­out IP­Telefonie anstelle externer Auftragsvergabe.

Jahresschwerpunkte

Im Projekt Digitale Telefonie wurden in der zweiten Roll­out-­Phase nach der Allgemeinen Verwaltung auch die Schulen und Aussenstellen auf die neue Kommuni­kationsumgebung umgestellt. Die Projektabschlussarbeiten zeigen, dass die Projektziele allesamt erreicht wurden und sich die neue Lösung einer hohen Benutzer­akzeptanz erfreut. Der finanzielle Abschluss  stellt  in Aussicht, dass dank konsequentem Projektcontrolling, dem Verzicht auf optionale Zusatzkomponenten und der Erbringung von mehr Eigenleistungen der Kredit deut­lich unterschritten werden kann.

Die punktuelle Erneuerung der Rechenzentrums­ Basis-­Infrastruktur wurde innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre im Projekt Update Backoffice Infrastruktur (UBO 3) erfolgreich umgesetzt. Auf Basis eines Vorstu­dienpapiers wurden, aufgeteilt auf zwölf Teilprojekte, pro Themenbereich die notwendigen, vertieften Detail­konzepte und Grundlagen zur Realisierung erarbeitet. Das Ergebnis ist sowohl in technologischer wie auch wirtschaftlicher Hinsicht positiv. Zum einen sind die verlässlichen und für die Kunden unverzichtbaren ICT­-Services auch in Zukunft sichergestellt, und anderseits konnte das Vorhaben deutlich unter den bewilligten Kosten realisiert werden.

Im kommenden Jahr werden sich die IDS damit aus­ einandersetzen, wie sich der zukünftige Informatikarbeitsplatz der Stadtverwaltung präsentieren soll. Der Rollout dazu ist ab 2017 angedacht.

In den folgenden Jahren sollen ICT-­Werkzeuge eva­luiert werden, die noch integraler funktionieren. So sollen von der Service­-Bestellung über die Verarbeitung bis zur
Leistungs-Verrechnung Medienbrüche eliminiert werden.

Informatikprojekte

 

2013

2014

2015

Anzahl bearb. Beschaffungsprojekte

27

24

19

Anzahl bearb. Entwicklungsprojekte

15

6

7

Anzahl bearb. Informatik-Organisationsprojekte

35

39

49

Anzahl bearb. Infrastruktur-/Migrationsprojekte

36

59

70

Im Berichtsjahr wurden 73 Projekte abgeschlossen.

Aktiv an der Zukunft

Die IDS bilden fünf Informatik-­Lernende aus und bieten für zwei Praktikanten der
Wirtschafts­-Mittelschule mit Schwerpunkt Informatik (WMI) und drei Berufspraktikantinnen und ­-praktikanten das geeignete Praxisumfeld. Die Prozesseinheiten wurden allesamt mit guten Bewertungen abgeschlossen.

Am nationalen Zukunftstag ergriffen 15 Mädchen und zwei Knaben die Möglichkeit, die Welt der Informatik bei den IDS zu erkunden. In verschiedenen praktischen Workshops und mit altersgerechten Informationseinheiten wurden den Kindern die verschiedenen Bereiche der Informatik und die Aufgabengebiete der IDS gezeigt und erklärt. In Zusammenarbeit mit dem Verein Triebwerk Region St.Gallen wurden im November an drei Nachmittagen Informationsveranstaltungen für informatikinteressierte Oberstufenschülerinnen und -­schüler durchgeführt. Die insgesamt 31 Jugendlichen besichtigten die Räumlichkeiten der IDS, erhielten Informationen zu den Arbeiten der IDS und durften einen Computer zerlegen und wieder zusammenbauen.

Um das ICT-­Projektmanagement innerhalb der IDS und gesamtstädtisch zu standardisieren, liessen sich 19 Mitarbeitende während zwei Tagen zu HERMES­ Projektleitern ausbilden. Alle haben die vom TÜV Süd abgenommene Zertifizierungsprüfung bestanden.

Auch im fachlichen Prozessdesign wurden 21 Berufsleute zum Thema BPMN (Business Process Management Notation) nach eCH-­Standard innerhalb eines Tages ausgebildet. Mit diesen Massnahmen sind die IDS optimal darauf vorbereitet, die gegenseitige Abstimmung der Verwaltungsbereiche und der ICT noch besser wahrzunehmen.

Qualität und Stabilität

Die institutionalisierten Kundengespräche mit den jeweiligen Dienststellenleitenden und den ICT­-Koordinatoren/innen, um sich über die Befindlichkeiten und Bedürfnisse im EDV-­Bereich auszutauschen, werden allseits geschätzt. Die Dienststellen stellen den IDS ein gutes Zeugnis aus.

Der Informatikbetrieb der Basisinfrastruktur funktio­nierte auch im Jahr 2015 rund um die Uhr reibungslos und zuverlässig. Die zentralen Informatik­Systeme standen stets den Erfordernissen entsprechend zur Verfügung.

Aufgrund vorausschauender Massnahmen, dem gelebten kontinuierlichen IDS­Verbesserungsprozess auf allen Stufen und Bereichen konnten bei unverändertem Stellenetat die stark zunehmenden ICT­-Anforderungen seitens der Dienststellen ohne Preiserhöhungen realisiert werden. Bei einem Drittel aller ICT-­Services konnten gar Preissenkungen an die Dienststellen weitergegeben werden.

Systembezogene Angaben

 

 20142015

Abgewehrte Virenangriffe  

 

      PC und Server

 395475

      E-Mail

 83163

      Internet

 302211

Anzahl E-Mails (von/nach extern)    

 

      gesendet

 764 169816 521

      empfangen

 1 533 2091 647 338

Auszug der Speicherplatzbelegung

 

 

2013

2014

2015

Laufwerk G: Dienststellenverzeichnis

 

3 911 GB

4 875 GB

5 727 GB

Laufwerk H: Persönliche Verzeichnisse

 

828 GB

791 GB

892 GB

E-Mail-Postfächer (Exchange)

 

442 GB

549 GB

661 GB

Digitale Akten und Prozesse (DAP)  

105 GB

210 GB

Gerätebezogene Leistungen

 

2013

2014

2015

Anzahl Arbeitsplatzgeräte total

 

 

 

      Verwaltung/Volksschulen/externe Kundinnen/Kunden

3 650

3 739

3 764

Anzahl Fachapplikationen

118

112

113

Anzahl bearbeitete Störungen und Beratungen

4 958

5 347

5 471

Anzahl bearbeitete Aufträge

 

  

      Benutzermutationen, Installationen, etc.

3 724

4 091

5 045

ICT­-Sicherheit und ICT-­Architektur

Die IDS sind im Bereich der Informatik-­Sicherheit wirtschaftlich, aktuell und leistungsfähig aufgestellt. Mit Bravour und ohne Auflagen wurde die Re-Zertifizierung nach der ISO-­Norm 27001 bestanden. Unter dem Titel «Sicher im Netz» wurde eine stadtweite Awareness-­Kampagne in Gang gebracht. Die Mitarbeitenden wurden mittels des Einsatzes von verschiedenen Informationskanälen und Medien auf die Gefahren rund um das Internet aufmerksam gemacht und sensibilisiert.

Die Weiterführung der Verwaltungstätigkeit in Krisenfällen ist ein wichtiger Teil der ICT­Sicherheit. So wurde im 2015 eine IDS-­interne Notfallübung lanciert, um auf deren Basis im kommenden Jahr in Zusammenarbeit mit der Kantonalen Koordinationsstelle für Bevölkerungsschutz die bestehenden Konzepte zu über­ prüfen. Zudem wird eine weitere Krisenstabssübung durchgeführt.

Die ICT-­Architektur wurde in den letzten zwei Jahren zum integralen Bestandteil in Planung, Budgetierung und Konzeption von Informatik­-Vorhaben. Die Implementierung von anerkannten Standards und Methoden wird in diesem Bereich auch zukünftig weiter vorangetrieben.

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