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Standortförderung

  • ist Anlaufstelle für Anfragen von Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Veranstalterinnen und Veranstaltern
  • betreibt aktive Standortförderung mit Projekten zur Steigerung der Attraktivität des Standortes St.Gallen sowie massgeschneiderte Wirtschaftsförderung mittels Unterstützung bei Neuansiedlungen, Bestandspflege der St.Galler Unternehmerlandschaft und Immobilienvermittlung in Zusammenarbeit mit externen und internen Partnerinnen und Partnern
  • ist verantwortlich für das integrierte Standortmarketing der Stadt als Unternehmens-­ und Kongress­-Standort, Bildungsstandort bzw. Lebens-­ und Arbeitsort

Personal und Finanzen

(Finanzen in CHF 1 000)

2013

2014

2015

Aufwand

899

819

869

Ertrag

13

12

0

Aufwandüberschuss

886

807

869

Personalbestand

2.9

2.9

3.4

 

Jahresschwerpunkte

Ansprechpartnerin für Unternehmen und Investoren

Die Rolle als Ansprechpartnerin für die St.Galler Unternehmenslandschaft gehört zu den Hauptaufgaben der Standortförderung. Wie die Leistungs­- und Wirkungsindikatoren zeigen, nimmt die Bedeutung dieser Aufgabe kontinuierlich zu: 2015 bearbeitete die Standortförde­rung 750 Kundenanfragen rund um Neuansiedlungen, Bestandspflege, Immobilien und allgemeine Fragen mit total 4 400 Kontakten, rund 35 Prozent mehr als 2014.

Zugleich wirkt die Standortförderung oft unterstützend für den Erhalt sowie bei der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Bei 77 von 465 Neugründungen war die Standortförderung beteiligt. Konkret wirkte die Standortförderung bei rund 400 neuen und beim Erhalt von 950 Arbeitsplätzen mit.

Um den Austausch zwischen verschiedenen Stellen der Stadtverwaltung und den Wirtschaftsverbän­den zu intensivieren, hat die Standortförderung 2015 gemeinsam mit Exponenten aus der Wirtschaft das Gremium «WiSta» etabliert. In dessen Rahmen treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der städtischen Wirtschaftsverbände und der Stadtverwaltung periodisch zu standortrelevanten Themen.

Arealentwicklungen

Eine wesentliche Basis für den Erhalt und die Ansiedlung von Unternehmen und Arbeitsplätzen bildet die enge Zusammenarbeit der Standortförderung mit dem Stadtplanungsamt und weiteren Stellen, um Stadtentwicklungsprojekte und Arealentwicklungen zu planen und zu realisieren. Die Mitarbeitenden der Standortförderung bringen in ihrer Funktion als Bindeglied zur Wirtschaft in Kern-­ und Projektgruppen vor allem nutzungsorientierte Überlegungen ein. Das war 2015 insbesondere bei den Grossprojekten St.Gallen West, Gossau Ost und Bahnhof Nord, aber auch bei kleineren Entwicklungen, welche die Stadt oder dritte Grundeigentümerschaften angestossen haben, der Fall.

Startfeld Innovationszentrum

Auch 2015 verfolgte die Standortförderung den Fokus der Innovations-­ und Jungunternehmerförderung im Rahmen von Startfeld konsequent weiter. Startfeld hat sich in den vergangenen Jahren zum Vorzeigeprojekt entwickelt. 2015 legten die beteiligten Institutionen mit der Umwandlung des Vereins tebo in den Verein Feld3 die Grundlagen für  einen weiteren Meilenstein: Im März 2016 eröffnet Startfeld sein neues Innovationszentrum an der Lerchenfeldstrasse 3, direkt neben der Empa. Es fördert die Umsetzung von neuen Ideen zu marktreifen Produkten und Dienstleistungen. Start­ups und bestehende Unternehmen können hier von technologischer und unternehmerischer Unterstützung pro­fitieren.

Grossen Wert legt das Startfeld Innovationszent­rum auf die Vernetzung von Personen und Institutionen. Das Zentrum soll sich zu einem Motor der regionalen Innovationsförderung entwickeln. Technologisch fokussiert es auf die Verbindungen «Material meets Life» und «Precision meets ICT». Damit entstehen Synergien mit den vorhandenen Kompetenzclustern im Raum St.Gallen-­Bodensee. Das Innovationszentrum wird etappenweise aufgebaut. In einer ersten Phase werden 1 000 m2 Fläche mit Fab-Lab, Business-Lab, Co-Workingspace und Veranstaltungsraum vermietet. In einer zweiten Phase ab Mitte 2017 werden dem Innovationszentrum zusätzlich 4 500 m2 Fläche zur Verfügung stehen. Sollte dieser Platz nicht ausreichen, lassen sich weitere Flächen erschliessen.

IT St.Gallen rockt weiter

Ebenso wichtig war auch 2015 die aktive Weiterentwicklung der Initiative «IT St.Gallen rockt!» zur Positionierung des ICT-­Clusters und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Nach rund zweieinhalb Jahren zeigt die Initiative bereits klar wahrnehmbare Wirkung in den Handlungsfeldern Netzwerk, Arbeitsmarkt und Bildung.

Der Trägerverein IT St.Gallen zählt Ende 2015 61 Mitglieder, die Initiative wächst und festigt sich stetig. Dass «IT St.Gallen rockt», ist dank zweier Kampagnen 2014 und 2015 mit hohem Wahrnehmungsgrad heute in weiten Teilen der Deutschschweiz bekannt. Die Jobplattform und weitere Vernetzungsinstrumente, welche die Initiative zwecks Schaffung eines Talentpools 2015 umgesetzt hat, greifen. Die Mitgliedsunter­nehmen stellen fest, dass sie dank «IT St.Gallen rockt!» tatsächlich mehr Bewerbungen erhalten, und dass immer mehr Bewerberinnen und Bewerber die Initiative als Kontaktpunkt angeben.

Aktuell liegt der Fokus einerseits beim Vorhaben, für die Aus-­ und Weiterbildung von Fachkräften das notwendige Ausbildungs­-Curriculum über alle Stufen hinweg zu etablieren. Hier ist der Verein IT St.Gallen Scharnier zwischen dem Wirtschaftszweig und den Bildungsinstitutionen. Andererseits gilt es, die Wahrnehmung von «IT St.Gallen rockt!» als ICT-Cluster St.Gallen­-Bodensee zu stärken, um nationale und internationale Unternehmen und Fachkräfte für den Standort zu gewinnen.

Kongress­ und Event-­Standort St.Gallen

Herausfordernd bleibt die Stärkung der Stadt als Kongress­- und Event­-Standort. 2015 hat die Standortförde­rung 24 Kongress­- und 29 Event­-Anfragen behandelt. Einen Schwerpunkt in diesem Themenbereich bildete und bildet weiterhin die Belebung der südlichen Altstadt. Dazu gehörte 2015 unter anderem die Untersuchung der Besucherströme in der Stadt für künftige touristische Projekte.

Vor allem aber hat die Standortförderung 2015 wesentlich an der Entwicklung der Kongress-Strategie gearbeitet, die der Stadtrat dem Stadtparlament vorlegte. Das Stadtparlament hat die Vorlage zwar zur Ergänzung im laufenden Jahr zurückgewiesen, weil Themen wie Hotel­Standorte und ÖV-­Lösungen zum Zeitpunkt der Eingabe noch ausstehend waren. In der Hauptstossrich­tung wird die Strategie jedoch in Zusammenarbeit mit den weiteren Akteurinnen und Akteuren bereits aktiv umgesetzt. Einen ersten Erfolg erreichten die gemein­samen Anstrengungen mit der Rückkehr des «European Colorectal Congress» nach einem Jahr von München zurück nach St.Gallen.

Vermarktung der Stadt als Wirtschafts­ und Lebensstandort

Nicht zu den spezifischen Schwerpunkten des Jahres 2015, jedoch zu den wesentlichen  fortlaufenden Auf­gaben der Standortförderung gehört die Vermarktung der Stadt als Wirtschafts­- und Lebensstandort. Diese erfolgt  nach einem Grundlagenkonzept, das sich auf aktuelle Trends stützt  und von Fachexpertinnen und experten mit der Standortförderung ausgearbeitet wurde. Dass die breit angelegten Massnahmen Wirkung zeigen, lässt sich nicht zuletzt daran ablesen, dass die Stadt St.Gallen seit 2011 immer unter  den «Top Ten» des Städterankings der Bilanz zu finden ist – 2015 auf Rang 8.

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