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Feuerwehr und Zivilschutz

  • sorgt als modular aufgebaute Organisation für den permanenten Schutz der Bevölkerung, der Umwelt sowie von Sachwerten, bewältigt Schadenereignisse aller Art und begrenzt deren Auswirkungen
  • sorgt für Ausbildung und Ausrüstung der Einsatzkräfte und unterhält Material
  • führt ein Dienstleistungszentrum für öffentliche und private Institutionen

Personal und Finanzen

 

2013

2014

2015

Aufwand

14 057

12 925*

13 053

Ertrag

12 686

11 730*

12 054

Aufwandüberschuss

1 371

1 195

999

Stand Ausgleichskonto (per Ende Dezember)

11 885

12 253

12 498

Personalbestand

53.7

52.8

51.4

 

Region

Region FWZSSG

Ergebnis Feuerwehrabgabe

(in CHF 1 000)

2013

20142015

Laufende Rechnung

5 940

6 1546 217

Personalbestand

 

2013

20142015

Verwaltung der Dienststelle/Dienste

10.7

10.39.6

Berufsfeuerwehr

39.4

39.538.8

Milizfeuerwehr

1.5

1.51.5

Zivilschutz

2.1

1.51.5

Total

53.7

52.851.4

Milizangehörige

 

  

      Milizfeuerwehr, aktiv

186

180199

      Zivilschutz, aktiv

967

954923

Jahresschwerpunkte

Im Verlaufe des Berichtsjahres befasste sich die Dienst­stelle mit der strategischen Ausrichtung und Ent­wicklung von Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen (FWZSSG). Dazu wurde ein offener Dialog mit den Nachbargemeinden gepflegt. Infolge des Neubauver­zichts wurden gemeinsam mit dem Hochbauamt Mach­barkeitsstudien für alle Standorte realisiert. Mit den SBB wurden erfolgreiche Vertragsverhandlungen hin­sichtlich Unterstützung ihres Lösch-­ und Rettungs­zuges (LRZ) geführt. Das stadtweite Projekt DAP (Digitale Akten und Prozesse) hat die Dienststelle im Sommer-­Herbst beschäftigt. Im Auftrag und unter der Leitung der IDS wurde eine neue Verrechnungssoft­ware (mit Anbindung Webshop) evaluiert und einge­führt.

Arbeitsgruppe Sicherheit in Verwaltungsgebäuden

Bedingt durch Pensionierungen und Aufgaben­-Neuver­teilungen wurden eine neue Leiterin der Arbeitsgruppe und acht neue Sicherheitsbeauftragte ernannt und in ihre Aufgaben eingeführt. Die Evakuations-­Alarmie­rung für die städtischen Verwaltungsgebäude wurde auf das neue Telefonie­-System Lync angepasst und im Rahmen einer praktischen Übungs-­Evakuation im Werkhof Waldau getestet. Die korrekte Erledigung der von den Hauswarten nach Pflichtenheft durchgeführ­ten periodischen Sicherheitskontrollen wurde über­wacht.

Berufsfeuerwehr (BFSG)

Die Feuerwehr leistete 2015 insgesamt 1 225 Einsätze (inklusive 167 Sicherheitswachen der Milizfeuerwehr). Mit zwei mittleren Brandeinsätzen war das Berichtsjahr hinsichtlich Brände weniger intensiv als das Vorjahr (6). In 81 Fällen brannten Unterflurabfallkübel.

Das Ausbildungszentrum von FWZSSG bei Hofen in Wittenbach war mit 124 Belegungen durch Feuerweh­ren und Dritte gut ausgelastet (inklusive Milizfeuer­wehr SG). Die BFSG bot Ausbildungen in der Brandbe­kämpfung und in der Handhabung von Kleinlöschgeräten sowie zwei Atemschutz­-Einsatztrainings an.

Das Auftragsvolumen in den verschiedenen Werk­stätten hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich verändert.

Das Überzeit­-Guthaben der Mitarbeitenden beträgt Ende 2015 178 Tage (Vorjahr 148 Tage).

Feuerwehr-Einsätze

 

2013

2014

2015

Brandeinsätze

101

147

192

Brandmelde- und Sprinkleranlagen

 

 

 

      durch Brand ausgelöst

37

21

30

      durch Täuschung

148

134

129

      durch Fehlbedienung

38

34

19

Böswillige Alarme

1

2

2

Verkehrseinsätze

 

 

 

      Verkehrsunfälle auf A1

29

30

29

      andere Strassen

0

4

1

      Bahnen

0

0

0

      Luftfahrzeuge

0

0

0

Chemie- und Ölwehreinsätze

 

 

 

      Öl/Benzin

61

55

66

      andere Stoffe

3

7

1

      radioaktive Produkte

2

1

2

Elementareinsätze

 

 

 

      Sturm/Hagel/Schnee(-druck)

12

5

27

      Elementare Wasserwehreinsätze

34

11

64

      Erd-/Schneerutsche

23

0

0

Übrige Einsätze

 

 

 

      div. Hilfeleistungen

82

131

40

      div. Hilfeleistungen ausserhalb Stadt

9

5

3

      Wasserwehren

44

45

57

      Schaufenster/Türen

44

36

24

Tiereinsätze

218

100

62

Heuwehreinsätze

0

0

0

Dienstleistungen

 

  

      div. Dienstleistungen

23

76

181

      Sicherheitswachen

203

168

167

      Tierkadaver einsammeln

81

122

113

Nachbarhilfe

34

34

16

Total

1 227

1 134

1 225

Rettungen

 

2013

20142015

Menschenrettungen

32

3411

Tierrettungen

14

3110

Ausbildung BFSG

In der BFSG wird jeweils täglich von Montag bis Donnerstag geübt. Die Ausbildungen finden immer zwischen 07.30 Uhr und 09.00 Uhr statt. Schwerpunktmässig wurden die obligatorischen Themen Atemschutz, Chemiewehr, Lösch­- und Rettungszug SBB ausgebil­det. Zudem wurden Übungen mit der Milizfeuerwehr durchgeführt. Unter anderem konnte die Feuerwehr St.Gallen mit dem Personal des Kantonsspitals eine Einsatzübung in der Frauenklinik des Kantonsspitals durchführen.

Die Mitarbeitenden absolvierten 160 Kurstage (Vor­jahr: 157 Kurstage). Total drei Rekruten wurden an der Höheren Fachschule für Rettungsberufe ausgebildet. Die eigenen Instruktoren, Fachlehrer und Prüfungs­experten wurden an Feuerwehrkursen und an der höheren Fachschule für Rettungsberufe eingesetzt.

Infrastruktur/Fahrzeuge BFSG

Bei der Berufsfeuerwehr wurde das Tanklöschfahrzeug 1 durch ein neues Fahrzeug der Firma Walser AG, Zizers, ersetzt. Das bisherige Tanklöschfahrzeug 1 wurde an die Kompanie Ost der Milizfeuerwehr übergeben, wo es das Fahrzeug von 1991 ersetzte, welches eingetauscht wur­de.

Einsätze/Ausbildung Milizfeuerwehr (MFSG)

Die MFSG wurde achtmal zur Verstärkung der Berufs­feuerwehr aufgeboten und zu insgesamt 77 Einsätzen gerufen, davon zu 50 Wasserwehreinsätzen am 27. April.

Leistungen der MFSG

<>

(in Stunden)

2013

2014

2015

Einsatzdienst

942

1 511

988

Übungsdienst

6 915

7 645

5 868

Sicherheitswache

1 826

1 968

1 913

Sanitätsdienst

332

192

591

Rapporte

974

1 290

1 009

Total

10 989

12 605

10 369

Einsätze/Ausbildung Regionale Zivilschutzorganisation (RZSO)

Für die Regionale Zivilschutzorganisation St.Gallen stand die Beherbergung und Betreuung von jeweils rund 100 Asylsuchenden in der Zivilschutzunterkunft GBS Riethüsli während der Dauer von einem halben Jahr im Mittelpunkt  ihres Wirkens. Der Einsatz bean­spruchte im Jahr 2015 635 Manntage durch die RZSO St.Gallen und war durch die Kantonsregierung ange­ordnet worden. Nebst den ordentlichen Wiederholungs­kursen und Rapporten wurden folgende Einsätze zu Gunsten der Gemeinschaft geleistet:

  • Fahrer Behindertenbus TIXI
  • Betreuer für Menschen mit Handicap in Insieme­ Sommerlagern
  • Auf-­ und Abbau Infrastruktur sowie Verkehrsdienst CSIO
  • Polizeidienstkompanie zugunsten der Stadtpolizei

Im Rahmen der Periodischen Schutzraumkontrolle wurden 277 Schutzräume mit 11 213 Schutzplätzen überprüft. Davon sind 68.9 Prozent betriebsbereit.

Der Kommandoposten (KP) Waldau wurde in tech­nischer Hinsicht (vor allem Telematik und Kommunika­tionstechnik) auf einen zeitgemässen Stand gebracht.

Leistungen der RZSO

(in Tagen)

2013

2014

2015

Einsatz in Katastrophen und Notlagen

12

88

635

Einsatz zugunsten der Gemeinschaft

2 027

1 432

1 470

Wiederholungskurse

2 058

1 907

1 775

Weiterbildungskurse

83

91

86

Rapporte

444

426

395

Total

4 624

3 944

4 361

Quartieramt

Übernachtungen von Militär, Vereinen und Privaten in den Unterkünften von FWZSSG:

<>

Anzahl der Übernachtungen

2013

20142015

Total

3 576

1 5082 073

Servicespalte

Verwaltung und Politik

Stadt St.Gallen

Rathaus
9001 St.Gallen

Telefon +41 71 224 51 21

Öffnungszeiten

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Donnerstag:

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Freitag:

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