Archiv für '2019 März'

    Immo Messe Schweiz - Klein aber fein

    27. März 2019 10:52 von Roger Spirig

    Dieses Wochenende betreute ich die Immo Messe Schweiz, welche in den Olmahallen 9.0 und 9.1 stattfand. Meine Vorbereitungen für diesen Anlass hatten bereits im Januar dieses Jahres begonnen. Ich musste mich nämlich genug früh mit internen Stellen wie beispielsweise der Signal- und Markierungsabteilung absprechen. Aber auch kurz vor der Messe gab es einiges zu tun. So war ich anwesend, als die Standbauer in die Hallen gelassen wurden. Ich kontrollierte während den Aufbauarbeiten, dass nichts entwendet wurde. Ausserdem war ich bei Fragen für die Hallenbetreuer und Standbauer da und hielt mit ihnen auch mal einen kurzen «Schwaz». Neben den Aufbauarbeiten am Tag gab es auch eine nächtliche Aktion vor Messebeginn. Ein Schwertransport lieferte in der Nacht ein Kleinhaus an, welches auf dem Freigelände der Immo Messe aufgestellt wurde. Diesbezüglich informierte ich meine Kollegen vom Schichtdienst, damit sie nach dem Rechten sahen.

    Während einer nächtlichen Aktion wurde ein Kleinhaus für die Messe angeliefert.

    Während einer nächtlichen Aktion wurde ein Kleinhaus für die Messe angeliefert.

    Am Morgen vor Beginn der Messe gibt es erfahrungsgemäss einen Ansturm von kleinen Transporten auf die Einfahrt ins Olmagelände. Deswegen war ich bereits vor 7 Uhr auf den Beinen und half vor Ort mit. Um 14 Uhr war es dann soweit: Die ersten Besucherinnen und Besucher betraten die Immo Messe.

    Besucherinnen und Besucher warteten voller Vorfreude vor dem Eingang.

    Besucherinnen und Besucher warteten voller Vorfreude vor dem Eingang auf den Beginn der Messe.

    Während der Messe begab ich mich in die Umgebung der Veranstaltung und beobachtete die Verkehrssituation. Die Parkwächter hatten die Parksituation im Griff und verteilten die ankommenden Fahrzeuge auf den vorgesehenen Parkplätzen. Obwohl sich die Parkfläche im Speltirini mit der Zeit füllte, hatte es immer genug Platz für neue Besucherinnen und Besucher. Als Social-Media-Polizist hatte ich die Bevölkerung über die Sozialen Medien erinnert, dass der Platz beim Güterbahnhof St.Fiden nicht bewirtschaftet wurde. Leider parkierten trotzdem drei Fahrzeuge ohne Bewilligung auf dem Areal. Folglich musste ich diese mit einer Ordnungsbusse beanstanden.

    Auf dem Areal des Güterbahnhofs St.Fiden mussten drei Fahrzeughalter gebüsst werden.

    Auf dem Areal des Güterbahnhofs St.Fiden mussten drei Fahrzeughalter gebüsst werden.

    Zurück auf dem Messegelände besuchte ich meine Partner der Sanität. Dort hielt ich einen kleinen «Schwaz», um das Neuste zu erfahren. Sie informierten mich über die Notfälle, die sich auf dem Gelände ereignet hatten. Zum Glück waren es meistens nur kleine «Bebechen», die mit einem Pflaster verarztet wurden. Auch bei den Sicherheitsberatern der Kantonspolizei St.Gallen stattete ich einen Besuch ab. Bei einem Espresso sprachen wir über vergangene gemeinsame Anlässe und Neuigkeiten im Bereich Prävention.

    Quartierpolizist Roger Spirig mit den zwei Sicherheitsberatern der Kantonspolizei St.Gallen Urs Bücheler und Bruno Metzger.

    Quartierpolizist Roger Spirig mit den zwei Sicherheitsberatern der Kantonspolizei St.Gallen Urs Bücheler und Bruno Metzger.

    Dank diesen vielen interessanten Begegnungen verging das Wochenende wie im Flug. So war die Immo Messe am Sonntag bereits wieder an ihrem Ende angelangt und schloss um 17 Uhr. Die Aussteller wurden sensibilisiert, die Tore zum Gelände nicht zu öffnen, solange sich noch viele Menschen im Gelände befinden. Denn es ist gefährlich für die Besucher zwischen den manövrierenden Fahrzeugen hindurchzugehen. Ausserdem sind dafür die Platzverhältnisse zu knapp. Deshalb müssen die Aussteller warten, bis sie die Stände abbauen dürfen. Das Warten kann sich bis zu einer halben Stunde nach Messeschluss ziehen. Die Lieferwagen und Lastwagen reihten sich jedoch bereits vor 17 Uhr auf den Strassen vor dem Eingangstor auf. Diese bat ich dann höflich, die Örtlichkeit zu verlassen, da ansonsten der Bus nicht mehr an den wartenden Lastwagen vorbeikommt. Dies verstanden manche Chauffeure nicht, da sie vom Disponenten pünktlich zu Messeschluss bestellt wurden. Es kam deswegen zu einer Diskrepanz zwischen Hallenbetreuern, die auf das Wohl der Besucher achteten und den Chauffeuren, die pünktlich sein wollten. Ich stand also mittendrin. Die Herausforderung war, die Warteschlange der Lastwagen so zu organisieren, dass der Bus trotzdem noch passieren konnte. Dann war es geschafft: Vereinzelte Besucher huschten noch an mir vorbei, bevor die Lieferwagen und Lastwagen auf das Gelände fahren konnten. Ich unterstützte die Parkwächter auf dem Areal, welche für einen geordneten Abbau der Stände sorgten. Einige Arbeiter wollten den Anweisungen der Parkwächter nicht Folge leisten - dann gab es schon mal einen lauteren Ton von mir. Alles in allem, ging aber die Messe ohne grössere Zwischenfälle zu Ende.

    Es kann auf eine friedliche Messe ohne grössere Zwischenfälle zurückgeblickt werden.

    Es kann auf eine friedliche Messe ohne grösseren Zwischenfälle zurückgeblickt werden.

    Autor: Roger Spirig, Quartierpolizist

    Kinderfasnacht Halden 2019 - eine wunderbare Geschichte!

    04. März 2019 15:44 von Paul Widrig

    Kinderfasnacht Halden, eine tolle Idee! Heute ist ein besonderer Tag für die Kinder und Jugendlichen im Quartier. Sie sind die Promi-Gäste!

    Plakate machen auf den Kinderfasnachtsumzug aufmerksam.

    Plakate machen auf den Kinderfasnachtsumzug aufmerksam.

    Die Kinder werden durch ihre Eltern begleitet und nehmen aktiv am Kinderfasnachtsumzug teil. Sie sind kostümiert wie alle Fasnachtbutze. Was machen eigentlich Paul Widrig, der Quartierpolizist, und Michelle Müller, die Sicherheitsassistentin, an diesem heiteren Tag? Sie kümmern sich um den Fasnachtumzug Halden und begleiten diesen. Ausserdem regeln sie den Verkehr und tauschen sich mit den Fasnächtlern aus. Sie sind halt eben Freund und Helfer im Quartier!

    Guggenmusik und Masken versetzen auch den Quartierpolizisten in Fasnachtsstimmung.

    Guggenmusik und Masken versetzen auch den Quartierpolizisten in Fasnachtsstimmung.

    Tätäräta, trallalla, bumsfidel, fallara, … jetzt fängt wie jedes Jahr die närrische Fasnachtszeit an. Bunt kostümiert, farbenfroh geschminkt und mit wilden Perücken springen Kinder umher. Ein grosses Spetakel, lauter fröhliche und lachende Kinder auf der ganzen Oberhaldenstrasse so weit das Auge reicht. Alle sind gekommen, die Grosseltern, die Eltern, die Bewohner vom Betagtenheim Halden und viele mehr. Sie säumen die Strasse, ein reges Treiben!

    Paul Widrig sorgt dafür, dass die Guggenmusik sicher über die Strasse gelangt.

    Ich sorge dafür, dass die Guggenmusik sicher über die Strasse gelangt.

    Pünktlich um 14:14 Uhr startet der Fasnachtsumzug Halden auf dem Wendeplatz der Oberhaldenstrasse. Er wird begleitet von zwei Guggen, die musizieren. Konfetti, Luftschlangen fliegen umher und es chlöpft und knallt. «Äs isch ä grosses Wirrwarr uf dä Oberhaldenstross!»

    Die Polizei ist an der Spitze mit dabei.

    Die Polizei ist an der Spitze mit dabei.

    Ich schreite voraus mit oranger Jacke und führe die Fasnächtler - ein riesiger, bunter Tatzelwurm - durch das Haldenquartier. Die Umzugsroute führt uns via Fuchsenweg, Fuchsenstrasse, Martinsbruggstrasse, Reherstrasse, Oberhaldenweg wieder auf die Oberhaldenstrasse zurück. Beim Gemeindezentrum Halden werden die Maskierten verpflegt und können sich nach diesem langen Weg ausruhen.

    Am Ende des Umzugs können sich die Fasnächtler beim Gemeindezentrum ausruhen.

    Am Ende des Umzugs können sich die Fasnächtler beim Gemeindezentrum ausruhen.

    Nach dem Umzug wird gefeiert bei Tee, Wienerli und Brot. Die Kinder und Jugendlichen sind hell begeistert und erzählen den Eltern ihr Erlebtes. Das Fasnachtsfest Halden war ein grosser Erfolg.

     

    Autor: Paul Widrig, Quartierpolizist