Wochenserie 4/5: Zu schnelles Fahren in Tempo-30-Zone

08. August 2019 11:30 von Paul Widrig

Durch den engen Kontakt mit den Bürgern im Quartier, kann der Quartierpolizist Bedürfnisse schnell abholen und Massnahmen einleiten. Ein weiteres Praxisbeispiel:

Anwohner im Quartier melden einem Quartierpolizisten, dass in einer Tempo-30-Zone über die Mittagszeit jeweils zu schnell gefahren wird. Nach einer kurzen Rücksprache mit den Anwohnern, führt der Quartierpolizist Erhebungsmessungen in der entsprechenden Tempo-30-Zone durch. Aufgrund dieser Ergebnisse kann er die Lage beurteilen und entsprechende Massnahmen einleiten.

Mit dem Messgerät können Geschwindigkeitsübertretungen schnell und einfach festgestellt werden.

Mit dem Messgerät können Geschwindigkeitsübertretungen schnell und einfach festgestellt werden.

Wenn immer an der gleichen Stelle die Geschwindigkeitsübertretungen die Toleranzgrenze überschreiten, werden dort vermehrt Geschwindigkeitskontrollen durch die Verkehrspolizei durchgeführt. Je nach Situation können bauliche Massnahmen in Betracht gezogen werden, damit die Geschwindigkeit und die Verkehrssicherheit wieder gewährleistet werden kann.

Nachdem der Quartierpolizist die Lage beurteilt hat, erhalten der Quartierverein und die Meldeerstatter ein Feedback. Die Geschwindigkeiten wurden in dieser Tempo-30-Zone wirklich überschritten und entsprechend konnte man Geschwindigkeitskontrollen einführen.

Mit solchen unbürokratischen, präventiven Massnahmen konnte das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung verbessert werden.


 








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