Trainingsauftakt im neuen Jahr

08. Januar 2016 08:58 von Jasper

Nach dem ganzen Festtagsschmaus stand diesen Montag wieder Training auf dem Programm. Doch bevor es losging, unternahmen Manuel und ich einen kleinen Spaziergang. Es ging in die Höhe und wir hatten einen wahrlich herrlichen Ausblick über St. Gallen.

Welch eine Aussicht! Kurz vor dem Training konnte ich die Höhenluft geniessen. Auch im Training sollte Höhe wieder eine Rolle spielen.

Schliesslich traf ich mich mit den anderen Junghunden in Mörschwil, wo wir die Gelegenheit hatten, in der gemeinsamen Produktionsstätte der drei Schreinereien (Bock AG, Egger Schreinerei AG und Fabian Koch) zu trainieren. Zu Beginn tastete ich mich an verschiedene, neue Umgebungen heran. Aufgrund der hohen Gebäuderäumlichkeiten konnte ich auch wiedermal auf einer Galerie einige Meter über Boden auf meine "Gspänli" runter blicken. Das ist ja eigentlich ein nicht ganz üblicher Aufenthaltsort für uns Vierbeiner. Aber Manuel hat gesagt, dass wir im Frühling noch viel höher hinaufgehen werden. Mehr hat er mir leider nicht verraten. Die Galerie meisterte ich jedenfalls ohne Probleme. Zum Glück hab ich das in früheren Trainings schon gemacht, sodass ich mich mittlerweile sehr sicher und vertraut in diesen Höhen bewegen kann. Ganz neu hingegen war für manchen Kamerad die Räumlichkeit. So eine Schreinerei beschnuppert man ja nicht jeden Tag.

Anschliessend teilten wir Junghunde uns auf. Die Personenspürhunde benutzten die Räumlichkeiten im Untergeschoss und das Aussengelände, während ich mit den anderen Schutzhunden die Produktionshalle für die Objektarbeit vorbereitete. Unter Objektarbeit versteht man die Suche von Personen und Gegenständen in Gebäuden. Zu diesem Zweck zog mir Manuel ein Arbeitsgeschirr an. Im Vergleich zum ersten Mal klappte dies einwandfrei. Beim allerersten Anlegen des Geschirrs fühlte ich mich komisch. Doch mittlerweile verbinde ich das Geschirr mit der Arbeit, auf die ich mich freue. Später werde ich aufgrund der verschiedenen Halsbänder und Geschirre schon vorab wissen, welche Arbeit mich erwartet.

Und los ging`s. Im Werkraum wartete schon der Instruktor auf mich. Das Ziel der Lektion war die Förderung des Beute- und Spieltriebes. Aufgrund seiner Bewegungen weckte er meinen natürlichen Beute- und Spieltrieb, weshalb ich mich jeweils fast nicht zurückhalten und sofort losrennen wollte. Ich machte meine Aufgabe sehr gut, weshalb ich heute etwas Neues lernen durfte. Das „Aus“. Mensch war das doof. Da hatte ich mir endlich das geliebte Spielzeug erkämpft und dann musste ich es sogleich wieder hergeben. Nach dem ersten „Aus“ merkte ich aber, dass ich das Spielzeug für mein positives Verhalten jeweils gleich wieder bekam und weiterspielen durfte.

Nach einem Training mit vollem Einsatz bin ich jeweils hundemüde. Doch nun kann ich mich ja ausruhen.



 








3 Kommentare
  • Anonymous 27. Juli 2017 12:50
    Lijepa,interesantna priča
  • Magalena Rajkovic -Bajo 06. März 2016 00:37
    AUS 1 Aus2 und 3 Manuel ist kein Hund.Manuel ist mein Sohn.
  • Christina Ammann 08. Januar 2016 15:56
    Was für ein schöner und interessanter Blog eintrag. Jasper, ich wünsche dir und deinen Kollegen ( Zwei-und Vierbeiner :-) ) ein gutes, gesundes und erfüllendes 2016. Weiter so Jasper