Junghundekurs in Salez

03. Oktober 2016 14:22 von Manuel Egger

Am 13. September 2016 begaben sich Jasper und ich nach Salez um unseren ersten Diensthunde-Grundkurs zu absolvieren. Am Grundkurs nahmen Hundeteams aus der ganzen Ostschweiz in den Bereichen Personensuchhund, Betäubungsmittelsuchhund sowie Schutzhund teil. Auf dem Programm standen für mich als Schutzhundeführer die Fährtenarbeit, das Waldrevier, die Führigkeit sowie der Schutzdienst.

Zuerst überprüften die Instruktoren bei jedem Hund die Chip-Nummer, den Impfausweis auf die vorgeschriebenen Impfungen sowie den allgemeinen Gesundheitszustand. Anschliessend verschoben wir bereits auf die Arbeitsplätze.

Als erstes begannen wir mit der Fährtenarbeit. Jasper machte seinen Job, wie bis anhin in den Trainings, sehr gut. Auch die zusätzlich eingebauten Herausforderungen bezüglich Umwelteinflüssen und Änderungen der Fährtenstrecke liessen ihn nicht von seinem Ziel abweichen.

Hochkonzentriert bei der Arbeit

Die nächste Disziplin war die Führigkeit. Dabei erfragte der Instruktor jeweils den Ausbildungsstand des Hundes. Entsprechend wurden die angewendeten Techniken vorgezeigt und anschliessend beurteilt. Mit Einbezug des jeweiligen Hundeführers wurden Probleme besprochen und mögliche Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Beim Waldrevier bestand die Aufgabe von Jasper darin, eine vermisste Person zu suchen und diese mittels verbellen anzuzeigen. Dieser Posten erfolgte in einem abgesperrten Wald. Zudem arbeiteten die Hunde mit einer entsprechenden Kenndecke (ein "Gstältli", welches dem Hund zeigen soll, dass man nun am arbeiten ist). Für mich war schön zu sehen, dass die früher im Blog einmal erwähnte Wiedererkennung und Verknüpfung des Einsatzmaterials bei Jasper gefestigt ist. Kaum hatte ich ihm die Kenndecke angezogen, schaute er mich an und wartete auf das „Go“ für seinen Einsatz.

Das kontrollierte Beissen

Beim letzten Arbeitsplatz stand noch der Schutzdienst an. Wie bis anhin trainierten wir die Beisstechnik auf einem Beisskissen sowie auf einer Beinmanschette. Der Schwerpunkt lag ihm korrekten Beissverhalten, dem Handling des Hundeführers sowie der Führigkeit. Da wir in unseren Trainings vor allem auf Letzteres sehr viel Wert legten, war Jasper trotz seiner hohen Trieblage immer noch sehr gut führbar.

Zum Abschluss des Tages begaben wir uns in ein Fabrikgebäude. Dort trainierten wir die Objektarbeit sowie den Einsatz im Dunkeln.

Die drei Tage waren für uns beide sehr interessant und lehrreich. Obwohl Jasper am Abend jeweils sprichwörtlich „hundemüde“ war, hatte er viel Spass an der Arbeit.

Jetzt hat sich Jasper eine Pause verdient

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Instruktoren für Ihr Engagement.

Jasper am Junghundekurs Salez

Textalternative zum Video: Jasper am Junghundekurs Salez


 








1 Kommentare
  • Michael sauter 04. Oktober 2016 18:17
    Kull jasber mus auch mal inen kust macht er gut
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