Aus unterschiedlichen Blickwinkeln
Die neue Sonderausstellung im Naturmuseum folgt den Spuren der Stadtnatur und zeigt Erstaunliches und Überraschendes aus der Flora und Fauna der Gallusstadt. Sie setzt sich aus fünf Modulen zusammen: Im Modul «Stadtgeschichte» wird auf die Geschichte der Stadt St. Gallen und ihre Beziehung zur Natur eingegangen. Im Modul «Siedlungsraum» stehen die Gebäude, Mauern und andere künstliche Strukturen im Zentrum, welche erstaunlich vielen Pflanzen und Tieren als Lebensraum dienen. Im Modul «Grünräume» wird auf die Stadtnatur in Pärken, Gärten und Friedhöfen fokussiert, die sich zu richtigen «Hotspots» der städtischen Biodiversität entwickelt haben. Das Modul «Gewässer, Wälder & Tobel» befasst sich mit unterschiedlichen, naturnahen Räumen («Naherholungsräume») auf Stadtgebiet. Ausserdem kommen in diesem Modul St.Gallerinnen und St.Galler zu Wort, die einen Einblick in ihren «Wilden Ort» der Stadt geben. Im letzten Modul «Stadtdynamik» werden laufende Veränderungen der Stadtnatur durch den Wechsel von Tag und Nacht, der Jahreszeiten, durch neu eingewanderte und/oder eingeschleppte Tiere und Pflanzen sowie durch den Klimawandel beleuchtet.
Selbst aktiv werden
Jedes Modul hält zwei Tipps bereit, wie mit einfachen Massnahmen die Stadtnatur weiter gefördert werden kann. Wer eine der im regionalen Natur- und Umweltschutz tätigen Organisationen und Vereine aktiv unterstützen möchte, kann sich in der Sonderausstellung entsprechend informieren. Ein wichtiger Bestandteil der Sonderausstellung ist ausserdem das Projekt «Grünes Gallustal», welches eine Vision vor Augen führt, wie die Stadt mit unterschiedlichsten Massnahmen wesentlich grüner werden kann. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm neues Fenster begleitet, das neben Vorträgen auch Exkursionen, Führungen und Workshops zum Thema «Stadtnatur» enthält. Wer selbst Teil der Ausstellung werden möchte, postet eigene Fotos von wilden Stadtbewohnern auf Instagram mit dem #stadttiere_nmsg. Diese sind via Monitor in der Ausstellung öffentlich zu sehen.
