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Indikatoren Bewegungen: Wanderungssaldo nach Gebiet


Im Jahr 2019 nahm die Wohnbevölkerung der Stadt wanderungsbedingt um 68 Personen zu. Das heisst, ingesamt wanderten 68 Personen mehr zu als ab, womit die Wanderungsbilanz nahezu ausgegleichen ist.
Die Wanderungsverluste zwischen 2015 und 2017 beruhen auf einer Abschwächung der Zuwanderung aus dem Ausland bei gleichzeitig deutlich zunehmender Abwanderung von Einwohnerinnen und Einwohnern in die übrige Schweiz, dort vor allem in die angrenzende Region und den Kanton Zürich.

Bedeutung des Indikators

Ein positiver Wanderungssaldo vergrössert den Bevölkerungsstand, ein negativer reduziert ihn. Ein positiver Wanderungssaldo weist in der Regel auf die Wohnort-, Arbeitsmarkt- oder Bildungsstandortattraktivität hin.

Berechnung des Indikators

Der Wanderungssaldo der Wohnbevölkerung berechnet sich aus den Zuzügen in eine Gebietseinheit minus die Wegzüge aus derselben Gebietseinheit. 
Zur Wohnbevölkerung zählen:
• die ständige Wohnbevölkerung am Hauptwohnsitz: alle Personen, die mit Hauptwohnsitz in der Stadt St.Gallen angemeldet sind und über die schweizerische Staatsbürgerschaft verfügen oder über eine ausländische Staatsbürgerschaft mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung
• die nicht-ständige ausländische Wohnbevölkerung: ausländische Staatsangehörige mit einer Kurzaufenthaltsbewilligung, vorläufig Aufgenommene sowie sich um Asyl Bewerbende soweit sie bei der städtischen Einwohnerkontrolle registriert sind
• Personen mit einem Nebenwohnsitz (sogenannte "Wochenaufenthalter/-innen"): angemeldete Aufenthalter/-innen in der Stadt St.Gallen mit einem Hauptwohnsitz anderswo in der Schweiz oder im Ausland. Ein Nebenwohnsitz wird meist in Zusammenhang mit einer Arbeitstätigkeit oder dem Besuch einer Ausbildungsinstitution in der Stadt St.Gallen errichtet.

Nächste Aktualisierung bis spätestens:  31.01.2021

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