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Indikatoren Lernende: Frauenanteil Studierende


Der Frauenanteil bei den an einer Schweizer Universität Studierenden betrug 1980 insgesamt knapp ein Drittel und an der Universität St.Gallen (HSG) 12 Prozent. In der Folge erhöhte er sich kontinuierlich. Gesamtschweizerisch überstieg er erstmals im Jahr 2008 die 50-Prozent-Marke und stieg seither nur noch wenig. Im Gegensatz dazu setzt sich an der HSG ein stärkerer Anstieg bis heute fort. Die Differenz zum gesamtschweizerischen Durchschnitt hat sich in den letzten 10 Jahres deshalb verkleinert, ist aber immer noch sehr markant. Dies steht in Zusammenhang mit den an der HSG angebotenen Studiengängen (insbesondere Wirtschaftswissenschaften), die nach wie vor offenbar eher die Interessen der Männer treffen. Gleiches gilt für die ETH Zürich, die aufgrund ihrer technisch-naturwissenschaftlichen Ausrichtung eine ähnliche Geschlechterrelation aufweist wie die HSG.

Bedeutung des Indikators

Der Indikator zeigt die Entwicklung der Partizipation der Geschlechter an der universitären Hochschulbildung.

Berechnung des Indikators

Der Indikator berechnet sich als Anteil der Studentinnen an allen Studierenden. Als Studierende der universitären Hochschulen gelten alle Personen, die im Herbstsemester des Beobachtungsjahres an einer universitären Hochschule für eine der folgenden Stufen immatrikuliert waren: Lizentiat/Diplom, Bachelor, Master, Doktorat, Weiterbildungs-, Aufbau- und Vertiefungsstudien mit mehr als 60 ECTS-Punkten.

Nächste Aktualisierung bis spätestens:  30.06.2020

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