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Indikatoren Arbeitsmarkt: Arbeitslosenquote


St.Gallen nahe beim gesamtschweizer Durchschnitt
Die Arbeitslosenquote in der Stadt St.Gallen bewegt sich seit 2011 immer nahe beim schweizerischen Durchschnitt. Weil die Quoten seit 2010 auf Basis von stichprobenbasierten Schätzungen zu den Erwerbspersonen berechnet werden, liegen die kleinen Differenzen zum schweizerischen Durchschnitt allesamt im statistischen Unschärfebereich und sind somit nicht "signifikant". In den Jahren 2008 bis 2010 waren die Ausschläge gegen oben und unten in der Stadt St.Gallen im Vergleich zur Gesamtschweiz noch deutlich höher ausgefallen.

Bedeutung des Indikators

Die Arbeitslosenquote gibt auf der individuellen Ebene Aufschluss über das Risiko, trotz Arbeitswillens keine Arbeit zu haben und auf die Unterstützung des regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) angewiesen zu sein. In der volkswirtschaftlichen Sicht zeigt die Quote an, welcher Teil des Arbeitskräftepotenzials nicht ausgeschöpft wird, wobei Arbeit suchende Personen, die nicht auf einem RAV registriert sind, nicht berücksichtigt sind (z.B. beim RAV gemeldete Arbeitslose, deren Bezugsberechtigung für Zahlungen der Arbeitslosenversicherung endete und die sich beim RAV abgemeldet haben, obwohl sie weiterhin keine Stelle haben). 

Berechnung des Indikators

Anteil der bei den Arbeitsmarktbehörden gemeldeten Arbeitslosen an den Erwerbspersonen. Die Zahl der Erwerbspersonen wurde bis 2009 anhand der Volkszählungen berechnet (letzte: 2000), ab 2010 anhand der Strukturerhebung. Für die Quoten der Jahre 2010-2013 wird auf die Zahlen der Strukturerhebung 2010 zurückgegriffen, ab 2014 auf die gepoolten Werte der Strukturerhebungen 2012-2014. Bei Jahreswerten wird der Zwölfmonatsdurchschnitt verwendet. Als Erwerbspersonen gelten Personen, die über eine Erwerbsarbeit verfügen oder auf Stellensuche sind. Bei der Strukturerhebung handelt es sich um eine Stichprobenerhebung. Die auf deren Basis geschätzte Anzahl an Erwerbspersonen ist mit einem Stichprobenfehler behaftet. Die Grösse des möglichen Stichprobenfehlers wird mit Vertrauensintervallen auf Basis einer 95-prozentigen Wahrscheinlichkeit angegeben. Ein Vertrauensintervall von +/- 0.5  für eine Quote von 4 bedeutet, dass der wahre Wert sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent im Bereich von 3.5 und 4.5 befindet.

       
Nächste Aktualisierung bis spätestens:  31.01.2020


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