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Erleichterte Einbürgerung

Bei der erleichterten Einbürgerung nach Art. 25 des Bundesgesetzes über das Schweizer Bürgerrecht (Bürgerrechtsgesetz, sRS 141.0) ist allein der Bund (Staatssekretariat für Migration) für den Entscheid zuständig. Der Kanton wird vorher angehört und hat - wie auch die Gemeinde - ein Beschwerderecht. Das Verfahren der erleichterten Einbürgerung ist im Normalfall einfacher als bei der ordentlichen Einbürgerung.

Wer im erleichterten Verfahren eingebürgert werden will, muss 

  • in die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert sein,
  • die schweizerische Rechtsordnung beachten und darf die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz nicht gefährden. 

Von der erleichterten Einbürgerung profitieren können unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere 

  • ausländische Ehepartner von Schweizerinnen oder Schweizern sowie
  • Kinder eines schweizerischen Elternteils, welche das Schweizer Bürgerrecht noch nicht besitzen.

Ausländische Ehepartner von Schweizerinnen oder Schweizern, die seit einem Jahr in der Schweiz wohnen, können die erleichterte Einbürgerung nach einer dreijährigen Ehedauer beantragen, sofern sie insgesamt fünf Jahre in der Schweiz gewohnt haben.

Im Verfahren der erleichterten Einbürgerungen wird in vielen Fällen eine Bestätigung über den Bezug bzw. Nicht-Bezug von Sozialhilfe-Leistungen benötigt. Diese Bestätigung kann von in der Stadt St.Gallen wohnhaften Personen online bei den Sozialen Diensten der Stadt bestellt werden.

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Bevölkerungsdienste

Administration Einbürgerungen
Rathaus
9001 St.Gallen

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Fax +41 71 224 51 08

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Mittwoch:

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13.30 bis 17.00 Uhr

 

Donnerstag:

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