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Eschentriebsterben – kein Ende in Sicht

Esche

Das Eschentriebsterben ist eine ernst zu nehmende, aus Ostasien eingeschleppte Pilzkrankheit, welche in der ganzen Schweiz grassiert. Der Pilz befällt die einheimische Esche in allen Altersstufen. Das Eschentriebsterben lässt Äste oder ganze Baumkronen absterben und führt in der Regel zum Ausfall der befallenen Bäume.


Gemäss heutigem Stand der Forschung gibt es keine realistische Massnahme gegen das Eschentriebsterben. Der Pilz überwintert in der Laubstreu auf dem Boden und verbreitet sich im kommenden Jahr mit den Pilzsporen über die Luft. Ein kleiner Lichtblick ist, dass schätzungsweise fünf bis zehn Prozent der Eschen gegenüber der Krankheit resistent oder tolerant zu sein scheinen. Die Esche erfüllt wichtige Schutzfunktionen, insbesondere entlang von Gewässern. Die Sicherheitsproblematik aufgrund herunterfallender Äste nimmt zu. Sei es bei Holzerntearbeiten, entlang von Strassen und Spazierwegen oder im eigenen Garten. 

Das Kantonsforstamt empfiehlt, keine Neupflanzungen von Eschen vorzunehmen und stark geschädigte Eschen an exponierten Stellen zu entfernen. Weitere Empfehlungen für Waldeigentümer finden Sie in der angehängten Datei sowie unter www.wald.sg.ch.


Home - Eschentriebsterben – kein Ende in Sicht (18.12.2017 14:30)



 

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