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Umfrage zur Zufriedenheit der Fussgängerinnen und Fussgänger

Passantinnen und Passanten überqueren einen Fussgängerstreifen

Das Projekt «GEHsund – Städtevergleich Fussverkehr» von umverkehR, Fussverkehr Schweiz und Hochschule für Technik Rapperswil hat zum Ziel, dem Fussverkehr einen höheren Stellenwert einzuräumen. Erstmals wird mit einer Umfrage die Einschätzung der Bevölkerung zur Fussverkehrssituation detailliert erhoben.


Das Projekt «GEHsund – Städtevergleich Fussverkehr» schafft eine Vergleichbarkeit der Fussverkehrssituation über alle drei Sprachgrenzen hinweg und nimmt die 16 Städte Aarau, Basel, Bellinzona, Bern, Biel, Chur, Genf, Lausanne, Locarno, Lugano, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Winterthur, Zug und Zürich genau unter die Lupe.

Mittels Monitoring soll das Zufussgehen attraktiver werden

Einmalig an diesem Projekt ist, dass die Situation der Fussgängerinnen und Fussgänger ganzheitlich aus unterschiedlichen Blickwinkeln bewertet wird. Erhoben werden bis Sommer 2020 in drei Teilprojekten wichtige Fussverkehrsindikatoren. Denn im Bereich Mobilität bestehen bereits diverse Erhebungen, Statistiken und Vergleiche; meist fehlen jedoch Informationen zum Fussverkehr. Im Weiteren bestehen zwar Standards, Normen und teilweise gesetzliche Vorgaben, die leider noch längst nicht flächendeckend umgesetzt sind. Es gilt zu beachten, dass die Bedeutung des Fussverkehrs regelmässig unterschätzt wird: Dabei werden die meisten Wegetappen (43%) zu Fuss zurückgelegt (Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2015, BFS). Die Unterwegszeit zu Fuss beträgt im Mittel täglich knapp 30 Minuten. Hinzu kommen Aufenthalts- und Wartezeiten in der gleichen Grössenordnung, sodass wir uns durchschnittlich rund eine Stunde im öffentlichen (Strassen-)Raum befinden.

Erfahrung der Fussgängerinnen und Fussgänger ist wichtig

Die Online-Umfrage richtet sich an alle Personen, die regelmässig, wenn auch nur kurze Teilstrecken zu Fuss in einer dieser 16 Städte unterwegs sind. Die persönliche Meinung und Erfahrung helfen mit, dass Stärken und Schwächen der Fussweginfrastruktur systematische erfasst werden und zukünftig zielgerichtete Massnahmen zu deren Verbesserung getroffen werden können. Die Attraktivitätssteigerung führt zu einer Zunahme des Fussverkehrs. Somit schafft das Projekt einen Mehrwert für die individuelle Gesundheit und die Umwelt insgesamt.

Gesund zu Fuss

Der Fussverkehr hat ein riesiges Potential für die Gesundheitsförderung. Die WHO fordert 150 Minuten pro Woche ausdauerorientierter Bewegung mit moderater Intensität. Denn Personen, die im Alltag regelmässig zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs seien, erhöhen ihre Lebensqualität, leben länger und sind im statistischen Durchschnitt weniger krank.


Home - Umfrage zur Zufriedenheit der Fussgängerinnen und Fussgänger (17.04.2019 07:00)



 








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