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Ergebnisse Pilotprojekt SmartParking

Polizist mit Bodensensor in seiner Hand

Im Juli 2017 startete die Stadtpolizei St.Gallen das Pilotprojekt SmartParking. Nun liegen die Ergebnisse aus dem rund einjährigen Versuch vor. Die getesteten Sensoren erreichten die definierten Zielwerte nicht. Lediglich ein Sensor lieferte in seiner neusten Ausführung in den letzten Monaten des Versuchs Daten, die den Zielwerten entsprechen. Daher hat der Stadtrat entschieden, den Pilotversuch bis Frühling 2019 zu verlängern.


Ziel ist es, das neuste Modell des Sensors über den Winter zu testen. Zudem wird in diesem erweiterten Pilotversuch auch die neuste Generation einer  Radartechnologie getestet, bei der keine Bodensensoren nötig sind. Die Verlängerung des Pilotprojekts kann im Rahmen des bestehenden Budgets durchgeführt werden.

In einem rund einjährigen Pilotprojekt hat die Stadtpolizei St.Gallen Parksensoren von vier Anbietern einem Praxistest unterzogen. Dazu wurden 96 Parksensoren auf 48 Parkfeldern an der David- und Pestalozzistrasse verbaut. Einzelne Parksensoren wurden im Verlauf des Pilotprojekts durch neuere Modelle ersetzt. Die gewonnenen Daten wurden im Rahmen von zwei Masterarbeiten von Studierenden der Universität St.Gallen (HSG), sowie in einem ergänzenden Bericht der Stadtpolizei St.Gallen analysiert und ausgewertet. Während die beiden Masterarbeiten lediglich den Zeitraum von Dezember 2017 bis Februar 2018 abdecken, berücksichtigen die Auswertungen der Stadtpolizei St.Gallen den Zeitraum bis Juni 2018.

Erkenntnisse für die Stadt St.Gallen

Es ist festzuhalten, dass sich die Erkenntnisse auf die Stadt St.Gallen und ihre spezifischen Gegebenheiten beziehen. Zu diesen zählen beispielsweise das Wetter, insbesondere der Schnee, sowie die engen Platzverhältnisse im Testgebiet. Sowohl das Wetter als auch die engen Platzverhältnisse hatten Auswirkungen auf die Qualität der Daten, welche die Parksensoren lieferten. Es zeigte sich, dass die getesteten Parksensoren mit Ausnahme des neusten Modells eines Anbieters, den definierten Zielwert nicht erreichten. Während die Ergebnisse bei vorwärts befahrbaren Parkfeldern durchaus gut ausfielen, wurde der Zielwert bei seitlich befahrbaren Parkfeldern teils klar verfehlt. Der Pilotversuch zeigte auch, dass neben der Datenqualität der Sensoren die Erfahrung des jeweiligen Anbieters ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Weitere Informationen zum einjährigen Pilotversuch können dem Kurzbericht der Stadtpolizei St.Gallen entnommen werden.

Pilotprojekt bis Frühling 2019 verlängert

Aufgrund der Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt hat der Stadtrat entschieden, den Versuch bis Frühling 2019 zu verlängern. Neben dem Parksensor, der in seiner neusten Version die Zielwerte erreichte, wird auch ein zweiter Sensor weiter getestet, welcher im Pilotversuch zeitweise nahe an die Zielwerte herankam. Damit werden die beiden Parksensoren weiter getestet, die sich im einjährigen Pilotversuch für die Stadt St.Gallen als am besten geeignet erwiesen haben.

Neben den zwei im Boden verbauten Parksensoren soll zudem eine weitere, neue Technologie getestet werden. Diese wurde von einem der beiden Anbieter, die am erweiterten Pilotprojekt teilnehmen, im letzten Jahr entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Radartechnologie der neusten Generation, welche ohne Bodensensoren auskommt. Getestet wird erneut an der Pestalozzistrasse und im westlichen Bereich der Davidstrasse. Im Frühling 2019 soll definitiv entschieden werden, welche Technologien zukünftig bei der Parkplatzbewirtschaftung in der Stadt St.Gallen eingesetzt werden können. Die Verlängerung des Pilotprojekts kann im Rahmen des bestehenden Budgets durchgeführt werden.

Die Stadtpolizei St.Gallen bedankt sich bei den Lieferanten und der Universität St.Gallen (HSG), welche am Pilotprojekt teilgenommen, respektive dieses wissenschaftlich begleitet haben.


Stadtpolizei - Ergebnisse Pilotprojekt SmartParking (29.10.2018 14:13)



 








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