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Wasserqualität der Steinach verbessern

Steinach

Seit Jahren leiden Steinach und Steinachmündung unter ungenügender Wasserqualität. Hauptproblem ist das ungünstige Verhältnis von natürlichem Steinachwasser und gereinigtem Abwasser aus der ARA Hofen.


Während man normalerweise von einem Verhältnis Fliessgewässer zu gereinigtem, eingeleiteten Abwasser von 10:1 ausgeht, ist das Verhältnis an der Steinach etwa 1:5. Obwohl die ARA Hofen heute eine der kantonsweit bestfunktionierenden Anlagen ist, kann diese Situation auch mit einer zusätzlichen Verbesserung der Reinigungsleistung nicht gelöst werden.

 

Eine breit abgestützte Projektgruppe unter der Leitung der Stadt St.Gallen untersuchte alle möglichen Massnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität der Steinach. Die Projektgruppe setzt sich zusammen aus Vertretern der Städte St.Gallen und Arbon, der Gemeinden Wittenbach und Steinach sowie Fachleuten von Entsorgung St.Gallen, des Abwasserverbandes Morgental, der zuständigen Fachstellen der Kantone St.Gallen und Thurgau und der Pro Natura St.Gallen - Appenzell.

 

Die umfangreichen Studien zeigen, dass der Bau einer direkten Ableitung ab der ARA Hofen in den Bodensee die klar beste Lösung darstellt, um die Wasserqualität der Steinach nachhaltig zu verbessern. Zudem ergeben sich auch Vorteile für den Bodensee als Trinkwasserspeicher: Auch wenn die Menge an eingeleitetem gereinigtem Abwasser gleich bleibt wie bisher, führt die weiter vom Ufer entfernte Einleitung in grösserer Seetiefe zu einer besseren Durchmischung mit dem Seewasser. Dadurch können der Mündungsbereich der Steinach und die Bucht von Arbon zusätzlich entlastet werden.

 

Mehr Informationen finden Sie in der Vorlage weiter unten.


Medienmitteilungen - Wasserqualität der Steinach verbessern (29.03.2010 12:21)


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