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Lindenstrasse – Pilotprojekt Velostrasse startet

Lindenstrasse - Pilotprojekt Velostrasse startet

Auf der Lindenstrasse wird im Abschnitt Werkstrasse bis Lukasstrasse von September 2016 bis Herbst 2017 als Pilotversuch die erste Velostrasse in der Stadt St.Gallen signalisiert und markiert. Diese Massnahme ermöglicht auf dieser wichtigen Quartierverbindung einen zügigen und sicheren Veloverkehr.


Velostrassen

Ein bedeutender Aspekt der Velostrassen ist, dass sie gegenüber den einmündenden Quartierstrassen vortrittsberechtigt sind. Dieses Regime macht wichtige Quartierverbindungen für den Veloverkehr attraktiver und ermöglicht den Fahrradfahrenden eine zügige und sichere Fahrt.

Bereits in den 1980er Jahren führten die Niederlande Velostrassen bzw. Fahrradstrassen ein. Heute verfügt das Land über rund 1‘000 dieser für den Veloverkehr speziell markierten Strassen. Mittlerweile werden auch in Deutschland, Österreich und Belgien Fahrradstrassen mit Erfolg betrieben.

Pilotversuch

Seit längerem wird in der Schweiz in Fachkreisen und Gemeinden über Velostrassen diskutiert. Aufgrund dessen lancierte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) einen Pilotversuch. Mit der „Velostrasse Lindenstrasse“ beteiligt sich die Stadt St.Gallen neben den Städten Basel, Bern, La Chaux-de-Fonds, Luzern und Zürich an diesem nationalen Projekt. In den Pilotversuchen sollen der effektive Einfluss auf die Verkehrssicherheit im Allgemeinen, auf die Qualität und den Komfort für den Veloverkehr sowie Akzeptanz untersucht werden.

Velostrasse Lindenstrasse

Die Velostrasse wird jeweils am Beginn mit dem neuen Signal „Velostrasse“ signalisiert. Zudem werden am Eingang der Velostrasse und bei den beiden Verkehrsknoten Buchentalstrasse und Helvetiastrasse gelbe Fahrradsymbole auf der Fahrbahn markiert. Um die Vortrittsberechtigung der Velostrasse zu gewährleisten, wird bei der einmündenden Buchentalstrasse und der Helvetiastrasse, wo bisher Rechtsvortritt galt, der Vortritt mittels dem Signal „kein Vortritt“ entzogen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch während der Pilotphase 30 km/h. Keine Auswirkungen hat der Versuch auf die Fussgängerinnen und Fussgänger. Sie dürfen in Tempo-30-Zonen die Strasse überall queren und haben, ausser bei Fussgängerstreifen, keinen Vortritt.

Auswertung

Vor und während der Pilotphase werden einheitliche Daten erhoben, die anschliessend durch das ASTRA ausgewertet werden. Das ASTRA erstellt auch den gesamtheitlichen Schlussbericht. Gestützt auf diesen Bericht wird geprüft, ob das Signalisationsregime „Velostrassen“ ins ordentliche Recht überführt werden soll.

Start in den Veloherbst

Mit dem Projekt „Velostrasse Lindenstrasse“ wird in der Stadt der Veloherbst eingeläutet. Sehr intensiv verlief in diesem Jahr bereits der Velofrühling. Unter der Führung der Direktion Bau und Planung setzte das städtische Tiefbauamt meist in Zusammenarbeit mit dem Kanton für den Fuss- und Veloverkehr nebst kleineren Sofortmassnahmen folgende Bauprojekte um:

Rorschacher StrasseObere Waid: neuer Geh- und Radweg
Brühltor – Singenberg: Radstreifen
Sonnegg- bis Buchentalstrasse: Radstreifen und Parkierung

St.Josefen-StrasseSömmerliwaldstrasse: Querung für den Langsamverkehr

GeltenwilenstrasseVadianstrasse: Querung für den Langsamverkehr

BahnhofplatzHauptpost: neue Velostation Bahnhof Süd

 


Medienmitteilungen - Lindenstrasse – Pilotprojekt Velostrasse startet (22.09.2016 08:00)



 

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