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Schlussbericht „Zukunft St.Galler Innenstadt“

Blick in die Webergasse

Wie kann dem Strukturwandel und dem veränderten Einkaufsverhalten in der Innenstadt wirksam begegnet werden? Im Rahmen von vier Foren erarbeiteten Stadtrat, St.Galler Wirtschaftsverbände und verschiedene Akteure ein Zukunftsbild samt Massnahmenplan. Der Schlussbericht, der durch die Standortförderung Stadt St.Gallen in Zusammenarbeit mit Fuhrer & Hotz AG und ImmoCompass AG erstellt wurde, liegt nun vor.


Der gegenwärtige innerstädtische Strukturwandel stellt Schweizer Städte vor grosse Herausforderungen, so auch die Stadt St.Gallen. Neue Ansätze und Lösungen für die Belebung des Zentrums müssen gefunden werden, um dem zunehmend feststellbaren „Lädelisterben“ entgegenzuwirken.

Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaftsverbänden, Gassengesellschaften, Quartiervereinen, aus dem Innenstadtgewerbe, der Gastronomie, des Tourismus, der Verwaltung und weiteren Interessensgruppen sowie Ideengeberinnen und Ideengeber erarbeiteten beim Projekt „Zukunft St.Galler Innenstadt“ ein gemeinsames Zukunftsbild. An den vier durchgeführten Foren, verteilt über ein Jahr, beteiligten sich durchschnittlich rund 90 Personen. 

Zehn Massnahmenfelder zur Belebung

Aufbauend auf dem Zukunftsbild wurde ein Massnahmenplan erstellt mit insgesamt zehn „Massnahmenfeldern“:

  • City Manager
  • Digitale Vernetzung
  • Nutzung und Gestaltung Aussenraum
  • Öffnungszeiten
  • Parkierungssituation
  • Koordination und Kommunikation
  • Signaletik
  • Smart Mobility als Attraktion
  • Touristische Aktivitäten und Angebote
  • Zwischennutzungen

Diese sollen nun in Arbeitsgruppen unter der Führung je einer Gruppenleitung umgesetzt werden, um die Innenstadt in ihrer Funktion als attraktiver Erlebnis- und Aufenthaltsort nachhaltig zu stärken. 

Partizipativer Prozess wird fortgesetzt

Die Arbeitsgruppen setzen sich aus Fachexpertinnen, Fachexperten und Personen, die sich freiwillig für eine belebte Innenstadt engagieren möchten, zusammen. Somit können sich Interessierte weiterhin bei der Standortförderung Stadt St.Gallen melden, wenn sie sich in eine der Arbeitsgruppen einbringen möchten. Damit wird am partizipativen Prozess festgehalten. 

Weitere Foren geplant

An halbjährlich stattfindenden Foren sollen die Umsetzungsergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen präsentiert und kommuniziert werden. Zudem sollen die Foren als Austauschplattform für die verschiedenen Teilnehmenden dienen. Damit wird sichergestellt, dass der Prozess weiterverfolgt und kontinuierlich vorangetrieben wird. 

Textalternative zum Video


Medienmitteilungen - Schlussbericht „Zukunft St.Galler Innenstadt“ (06.07.2017 10:00)



 








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