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Beitrag Olma-Überdeckung wird zur Annahme empfohlen

Olma-Erweiterung

Für eine neue Messe- und Eventhalle der Genossenschaft Olma Messen St.Gallen ist eine teilweise Überdeckung der Autobahn A1 notwendig.
Der Stadtrat und das Stadtparlament empfehlen dem Stimmvolk, der Genossenschaft Olma Messen am
4. März 2018 einen städtischen Beitrag von maximal CHF 18 Mio. zu gewähren.


Die Genossenschaft Olma Messen St.Gallen will eine neue Messe- und Eventhalle bauen und dazu ihr Gelände bedeutend erweitern. Der Rosenbergtunnel soll um rund 200 Meter nach Osten verlängert werden, damit darüber die neue Halle1 mit einer Grundfläche von rund 12‘500 m2 realisiert werden kann. Das gesamte Investitionsvorhaben beläuft sich auf CHF 163.4 Mio. Davon entfallen CHF 41.6 Mio. auf die Autobahnüberdeckung und CHF 121.8 Mio. auf das neue Gebäude. Die Olma finanziert das Investitionsvorhaben mit CHF 28.4 Mio. Eigenmitteln und CHF 105 Mio. Bankdarlehen. Die verbleibenden CHF 30 Mio. sollen mit staatlicher Unterstützung gedeckt werden. Die Stadt beabsichtigt, für die Autobahnüberdeckung einen Investitionsbeitrag in der Höhe von maximal CHF 18 Mio. zu sprechen. 

Hohe standortpolitische Bedeutung

Aus Sicht der Stadt St.Gallen hat die geplante Investition der Olma eine hohe standortpolitische Bedeutung. Die Olma gehört in der Schweiz mit zu den bedeutendsten Anbieterinnen von Kongress-, Event- und Messeinfrastrukturen. Mit der Realisierung des Bauvorhabens wird die Möglichkeit geschaffen, sportliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Anlässe und Messen mit grosser Ausstrahlung nach St.Gallen zu bringen, die auch volkswirtschaftliche Effekte erzielen. Zudem stärkt eine moderne Kongressinfrastruktur das Profil von St.Gallen als Forschungs- und Wirtschaftsstandort. Mit der Erweiterung soll auch eine Vereinheitlichung der Eigentumsverhältnisse am Olma-Areal vorgenommen werden. Das bis ins Jahr 2062 laufende unentgeltliche Baurecht wird vorzeitig abgelöst und durch ein entgeltliches, auf 100 Jahre befristetes Baurecht ersetzt, das auf das gesamte Olma-Areal angewendet werden soll. 

Baustart frühestens 2021

Der Stadtrat und das Stadtparlament empfehlen, der Olma den städtischen Beitrag von maximal CHF 18 Mio. zu gewähren. Voraussetzung für den Sonderkredit aus öffentlicher Hand ist die Zustimmung von Stadt und Kanton. Das Stadtparlament stimmte am 26. September 2017 der Vorlage ohne Gegenstimme zu. Am 28. November 2017 stimmte der Kantonsrat dem Beitrag von CHF 12 Mio. zu. Frühester Baubeginn wäre Ende 2021, die Eröffnung der neuen Halle Ende 2024.

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Medienmitteilungen - Beitrag Olma-Überdeckung wird zur Annahme empfohlen (09.02.2018 11:00)



 

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