Stadt St.Gallen tritt «Charta Sozialhilfe Schweiz» bei

Symbolbild Rathaus

Der Stadtrat hat den Beitritt zur «Charta Sozialhilfe Schweiz» beschlossen. Er setzt damit ein Zeichen für eine solidarische Gesellschaft.


Die Ausgestaltung der Sozialhilfe ist immer wieder Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Im vergangenen Jahr wurde deshalb von verschiedenen Institutionen, darunter dem Schweizerischen Städteverband, die «Charta Sozialhilfe Schweiz» lanciert. In der Charta werden Zielsetzungen, Rahmenbedingungen und Leistungen der Sozialhilfe skizziert. Die Sozialhilfe kommt zum Zug, wenn die Möglichkeiten der vorgelagerten Sozialversicherungen ausgeschöpft sind und garantiert Bedürftigen als letztes Sicherungsnetz ein Leben in Würde. Die Charta anerkennt die Pflicht, die Schwächsten der Gesellschaft zu unterstützen und ihnen eine Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Für den Stadtrat ist die Sozialhilfe ein zentrales Element zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung und ein entscheidender Faktor für die gesellschaftliche Stabilität. Eine vernünftige Sozialpolitik festigt die gesellschaftliche Sicherheit. 

Der Stadtrat will mit dem Beitritt zur «Charta Sozialhilfe Schweiz» ein Zeichen setzen für eine solidarische Gesellschaft. Er will damit auch seine Verantwortung gegenüber den finanziell Schwachen in unserer Stadt zum Ausdruck bringen. Allen Menschen soll die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden. Umgesetzt wird dieser wichtige Anspruch unter anderem durch die Mitarbeitenden der Sozialen Dienste. Diese beraten, begleiten und unterstützen die Klientinnen und Klienten mit ihrer Arbeit bei der sozialen Integration sowie beim Ziel, wieder im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen und dadurch ihre finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen.


Medienmitteilungen - Stadt St.Gallen tritt «Charta Sozialhilfe Schweiz» bei (12.03.2020 08:30)



 








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