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Wenn die Sprache fehlt

Seit August 2019 werden Kinder aus dem Ausland, welche keine Deutschkenntnisse haben, direkt in den Schulklassen integriert.


Diesem Entscheid liegen verschiedene Überlegungen zu Grunde

. Intergrationsklassen sind nur an wenigen Standorten in der Stadt. Dies bedeutet für die Kinder lange Schulwege mit dem Bus, quer durch die Stadt, zB von Bruggen bis ins Riethüsli

. In Integrationsklassen spricht nur die Klassenlehrperson richtig Deutsch, die anderen Kinder sind am Lernen – eine Kommunikation auf Deutsch wird schwieriger

.Die Kinder lernen Kollegen/innen kennen, welche sie nach spätestens einem Jahr wieder verlieren, da sie dann in die Stammklassen übertreten müssen – zu diesen Kindern konnten sie aber kaum Kontakte knüpfen.

Bei uns besuchen zurzeit 5 Kinder den Klassenunterricht. Sie werden an bestimmten Vormittagen oder Nachmittagen speziell im Fach Deutsch unterrichtet. Dafür erhalten wir zeitlich befristet zusätzliche Lehrpersonen, welche die Kinder ganz gezielt fördern können. Es zeigt sich, dass auch in Mathematik viele Rechenwege neu zu üben sind, damit die Kinder den Anschluss an den Klassenunterricht finden können.

Für uns Lehrpersonen bedeutet die Änderung eine Umstellung, zusätzliche Absprachen und mehr Aufwand für die individuelle Förderung der Kinder. Wie stellen aber mit Freude fest, dass alle Kinder sehr schnell den Zugang zur Klasse gefunden haben, sich gut integrieren und sprachlich auch rasch Fortschritte machen. Wir wünschen alle 5 Kindern weiterhin guten Erfolg im Lernen.

Team, DAZ-Lehrpersonen und Schulleitung

 


Primarschule Engelwies - Wenn die Sprache fehlt (02.01.2020 08:45)



 








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